Israelische Literatur

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LieblingsautorInnen? (41 Beiträge)

dubh 24.06.2008, 10:10 Uhr
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Bella5 27.10.2010, 23:39 Uhr

"AUS Israel" ? Bekanntermassen gibt es ja viele Menschen, die nach Israel migriert sind.
Aber meine Lieblingsautoren sind unter anderem Zeruya Shalev und Alona Kimhi.

 
Gelöschter Benutzer 20.03.2009, 19:41 Uhr

@dubh:
Hast du denn den Clézio nun schon gelesen: Fliehender Stern? Würdest du es empfehlen?

Und wie ist es mit dem Appelfeld: Hast du "Der eiserne Pfad" gelesen?
Was mich an diesem Mann immer wieder zum Nachdenken bringt: Er hat irgendwo einmal gesagt, dass man nur in einer Sprache schreiben kann. Jeder Schriftsteller habe eine Sprache und keine andere (und sich damit wirklich auf die nationale Sprache bezogen, nicht den Stil des Schreibens).
Ich kann mich mit diesem Gedanken irgendwie nicht so recht anfreunden, genug Gegenbeispiele gibt es ja. Aber irgendwo frage ich mich doch wieder, ob dies eine Berechtigung hat.

 
dubh 18.10.2008, 17:11 Uhr

<i>Am 08.10.08 12:45, schrieb SV
servus,

hab im urlaub endlich gelesen:

Amos Oz
Verse auf Leben und Tod
978-3-518-41965-6

gut, wie immer
Oz wird dieser tage eh den Nobelpreis bekommen, oder?</i>

Tja, ist ja leider mal wieder nichts geworden... Stattdessen J.M.G. Le Clézio - ein Autor, von dem ich bislang außer dem Namen noch nichts gehört habe. Immerhin habe ich mir zwei Bücher zugelegt: "Fisch aus Gold" und "Fliehender Stern". Letzteres hat immerhin ein für diese Gruppe vielleicht ansatzweise interessante Thematik: es geht um eine israelisch-palästinensische Freundschaft. Wobei ich bei französischen Autoren etwas vorurteilsbehaftet bin - häufig schreiben sie aus einer deutlich anderen Sichtweise heraus über Israel.

Aber zurück zum Thema: Amos Oz hätte in meinen Augen schon seit Jahrenden den Nobelpreis verdient (im übrigen wie António Lobo Antunes und Philip Roth), nicht nur wegen seiner Person selbst, sondern damit er endlich von einer größeren Leserschaft entdeckt wird!

Aharon Appelfeld mag ich auch sehr gerne - gewissermaßen ein Autor bei dem ich mich immer über die häufigen Neuerscheinungen freue, weil er wirklich etwas zu erzählen hat!
Sein neues Buch habe ich leider noch nicht erstanden (habe es aber immerhin noch vor).

Liebe Grüße
dubh

 
SV 08.10.2008, 12:45 Uhr

servus,

hab im urlaub endlich gelesen:

Amos Oz
Verse auf Leben und Tod
978-3-518-41965-6

gut, wie immer
Oz wird dieser tage eh den Nobelpreis bekommen, oder?
doch Murray?
von dem sag ich das schon seit jahren, bei Oz wünsch ichs mir -

grüße
SV

 
Liisa 06.10.2008, 13:25 Uhr

Ich habe als letztes Appelfelds Roman "Die Eismine" gelesen. Erschütternd, bewegend, grandios. Ich bewundere Appelfelds Sprache sehr, denn ihm gelingt mit ganz wenigen knappen Worten ungeheuer viel auszudrücken.

Das Buch "Der eiserne Pfad" habe ich noch nicht gelesen und auch "Blumen der Finsternis" steht noch auf meiner Liste noch zu lesender Bücher. Vielleicht kann asita ja dann hier mal kurz berichten, wie ihr Appelfelds neuer Roman gefallen hat, wenn sie ihn gelesen hat.

 
Gelöschter Benutzer 05.10.2008, 00:17 Uhr

Gerade lese ich Appelfelds "Der eiserne Pfad" .. noch in den Kinderschuhen des Romanes, also zwischen den ersten zehn Seiten steckend, vermag ich zu behaupten, dass dieser man zu erzählen weiß.
Ich bin sehr gespannt auf die Lektüre.
Und vielleicht habt ihr etwas zu seinen anderen Büchern oder auch zum Pfad, da ihr ihn kennt?, zu sagen?

 
asita 04.10.2008, 19:39 Uhr

ahron appelfeld kann ich auch nur empfehlen, habe schon einiges gelesen. die tage will ich sein neues buch lesen: blumen der finsternis ............

 
Liisa 04.10.2008, 19:37 Uhr

Meine israelischen Favoriten sind Amos Oz, Meir Shalev und seit diesem Jahr auch Aharon Appelfeld, den ich neu für mich entdeckt habe.

 
asita 29.09.2008, 20:38 Uhr

für mich ist diese literatur eine bunte mischung aus der ganzen welt. denn sie sind ja auch überall vertreten.
hauptsächlich erinnerungen, familiengeschichten, kultur und vorallem geschichte.

ob man von DER jüdischen literatur sprechen kann? glaube ich eher nicht. jedenfalls nicht bei dennen, die nicht in israel leben, zb philip roth, louis begley.

 
Gelöschter Benutzer 29.09.2008, 15:09 Uhr

Das an sich ist doch absolut nichts Schlimmes... da fällt mir gleich noch etwas ein, was Péter Szondi einmal zur deutschen Literatur gesagt hat:
„Bis heute ist der Begriff von Tragik und Tragischen im Grunde ein deutscher geblieben – nichts kennzeichnender als die Parenthese des Satzes, mit dem ein Brief Marcel Prousts beginnt: Vous allez voir tout le tragique, comme dirait le critique allemand Curtius, de ma situation.“
(von wikipedia)

Da gleich mal ein Schwenk zurück zur israelischen Literatur:
Wie beschreibt sie sich? In Kürze?
Ist die voller Geschichten, Familie, Kriegserlebnissen? Wie ist die israelische Literatur erzählt?
Kann man bei ihr im Gleichtakt von jüdischer Literatur sprechen?

 
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Erstellt von dubh am 24.06.2008
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