
Willkommen in der Gruppe “Tibet” (groupID:238446852) Mit Hilfe dieser ID kannst Du einen Link zu dieser Gruppe in eine persönliche Nachricht einfügen. Nährere Informationen hierzu und weitere Formatierungsmöglichkeiten findest Du auf Deiner Nachrichten-Seite.
Tibet - warum? (9 Beiträge)
Ein Film, der die Flucht vom Dalai Lama erzählt, war meine erste Berührung mit dem Land und seine Geschichte. Danach schaute ich weitere Filme über Tibet, wie zum Beispiel auch die erste Besteigung des Mount Everest. Erst später sammelten sich Bücher bei mir über Tibet, wo es um die Flucht aus Tibet ging und andere Erzählungen. Tibet ist fazsinierent, da die Menschen, sehr stark sind und nicht verzweifeln. Und ihr Kamof ist nicht gewaltätig und brutal, sondern friedlich und im Buddhismus ausgelegt. Das bewundere ich immer wieder, dass diese Volk so stark ist.
Die Tibeter sind zwar nicht das einzige Volk auf diesem Erdball, das unterdrückt und geknechtet wird, aber ich empfinde für sie und ihr wunderbares Land (das immer mehr zerstört wird) eine besondere Sympathie ... seit vielen Jahren.
Sehr viele Bücher über Tibet oder die in Tibet spielen, hab ich noch nicht gelesen. Bisher waren das "Wolkenkind", "Die Tibeterin" und "Die Tochter der Tibeterin". "Tibet hinter dem Spiegel" steht bei mir bereits seit längerem auf dem Wunschzettel.
Es hat mich allerdings noch nie ein Buch dermaßen ausgewühlt wie "Die Tibeterin". Die Lektüre war die reine Achterbahnfahrt - von totalen Glücksmomenten bis zu ohnmächtigem Zorn/Hass über die chinesischen Greueltaten. Teilweise konnte ich nicht weiterlesen, so musste ich heulen.
Bei dieser Gelegenheit möchte ich noch darauf hinweisen, dass es von Hubert von Goisern eine wunderbare CD mit dem Titel "Tibet" gibt. Er war vor vielen Jahren selbst dort und hat das ganze Leid mit eigenen Augen gesehen und dies auch publik gemacht. Er findet dafür auch klare Worte; wen es interessiert, kann sich auf seiner Webseite informieren: http://www.hubertvongoisern.com/de/tibet.html
Hallo Windpferd,
tja, wenn du "Halbbuddhistin" bist, bist du jetzt wohl meine "Halbschwester", wie? :-)))
Ich finde es aber schön zu wissen, dass hier ggf. noch jemand anderes etwas näher Bescheid weiß. Um es mal neutral auszudrücken!
außerdem bewundere ich dich. Denn ich finde es recht schwierig, so für sich allein danach zu leben, ohne Unterstützung oder Anregung durch eine Gruppe. toi toi toi dafür!!
Lieben Gruß,
Steffi
Windpferd schrieb:
Ist das outen? Gut, dann ich auch :-)
Ich bin so "Halbbuddhistin", wenn es das gibt. Ich bin auch christlich aufgewachsen, hab aber in der Pubertät gemerkt, dass das für mich alles hohl und leer ist und hab mich dann damit beschäftigt, was ich für meine Mitte brauche. Der Weg aus dem Leiden, sozusagen...
Hallo in die Runde!
Ist das outen? Gut, dann ich auch :-)
Ich bin so "Halbbuddhistin", wenn es das gibt. Ich bin auch christlich aufgewachsen, hab aber in der Pubertät gemerkt, dass das für mich alles hohl und leer ist und hab mich dann damit beschäftigt, was ich für meine Mitte brauche. Der Weg aus dem Leiden, sozusagen... Na gut, das Leiden ist eine andere Geschichte. Ich gehe nicht aktiv zu einer buddhistischen Gemeinschaft, lebe aber das, was ich für mich als Buddhismus verstanden habe und lerne immer wieder neues dazu.
Tibet selbst ist ein Land, wo ich mich schon seit langem verbunden fühle. Die Geschichte des Landes ist traurig und es macht mich hilflos, dass so etwas passiert (nicht nur in Tibet, aber da hab ich es halt am intensivsten mitbekommen).
Ich werde wahrscheinlich in diesem Leben noch nach Tibet kommen, das kann sein, dass es noch dauert, aber auf meiner Liste steht es.
Literatur zum Thema hab ich einiges, vor allem Bildbände, ich bin ein visueller Mensch :-) Auch mir hat es der Kailash angetan, da gibt es einen wahnsinns Bildband, das zu sehen hat mich überwältigt.
Ich schick euch liebe Grüße
Windpferd
Ja, ich "oute" mich am besten gleich von vornherein, damit alle Bescheid wissen!
Ich bin tatsächlich Buddhistin, aber erst seit zwei Jahren. Dennoch habe ich das Gefühl, diese Religion (und eine solche ist es für mich) schon viel länger zu kennen. Ich bin sehr streng christlich aufgewachsen (ulkig, nicht wahr?), und dennoch hatte ich bei meinem ersten Kontakt mit dem Buddhismus (über ein Zentrum in Essen) sofort das Gefühl, "nach Hause zu kommen".
Insofern kommt Tibet natürlich ständig in meinem "Dunstkreis" vor. Sei es in Vorträgen, in Studiengruppen, oder in Sachbüchern. Auch die Autobiographie des Dalai Lama habe ich selbstredend gelesen! Obwohl er das geistige Oberhaupt einer anderen Schule des Buddhismus ist, finde ich ihn großartig, Er verkörpert in Perfektion genau das, woran ich glaube, und wonach ich strebe.
Ich lese aber auch gerne Belletristik von/über/mit Tibet, sehe das dann aber ggf. unter einem besonderen Blickwinkel.
Und hier liegt auch ein Punkt, den ich unbedingt vorher mit euch klären möchte.
Ich möchte hier auf KEINEN Fall "den Buddhisten raushängen lassen", und werde versuchen, meine sachlichen Kommentare in einem auch für Laien vertretbaren Rahmen zu halten. Aber wenn ihr speziellere Fragen habt, beantworte ich die euch natürlich gerne!
Und vor allem möchte ich nicht, dass ihr euch in irgendeiner Weise durch meine Anwesenheit in der Gruppe gehemmt fühlt. Immer raus mit der Sprache! Ich liebe Diskussionen, und kann so einiges verkraften!!
Das war es eigentlich für heute.
Wollte mich nur kurz melden (haha), und vor allem sunlight für die Einladung danken!!
Ich freue mich auf eine anregende Zeit mit euch.
Gruß,
Steffi
Ich habe mich bisher nicht sehr viel mit Tibet beschäftigt. Allerdings habe ich vor ca. einem Monat zwei sehr schöne Dokumentationen über Tibet gesehen. Die eine beschäftigte sich insbesondere mit H. Harrer und der Geschichte Tibets - wobei mir erstmals bewußt wurde, daß "Sieben Jahre in Tibet" kein Liebesroman ist (ich hatte das aus Unkenntnis dafür gehalten.
Die zweite Dokumentation beschäftigte sich mit den heutigen Lebensumständen der tibetischen (Ur-)Bevölkerung auch in Verbindung zu den Chinesen. Die meisten Aspekte dahingehend waren schon hart bzw. traurig.
Trotz allem ist Tibet landschaftlich sehr faszinierend und regt bei mir ein wenig Sehnsucht & Fernweh. Insbesondere der Kailash bietet eine malerische Kulisse und seine "religiöse" Beduetung finde ich für mich erstaunlich, da ich keinerlei Religion angehöre.
Dadurch bietet Tibet hinsichtlich seiner "Spiritualität" für mich viel Neuland, was natürlich "lesetechnisch" gern betreten würde.
Auch ich wurde in den 80er Jahren auf Tibet aufmerksam. Durch eine Freundin, die mir ein T-Shirt schenkte, auf das sie selbst "Free Tibet" gemalt hat. Da es eine gute Freundin war, hab ich das T-Shirt natürlich auch oft getragen. Ich war eh auf einer eher 'linken' Schule, also war das völlig akzeptiert. Die nächsten 15 Jahre hab ich mich eher sporadisch mit Tibet beschäftigt. Aber ich meditiere seit meinen Teenagerjahren regelmäßig und lese seitdem auch viele spirituelle Bücher. Da läuft einem zwangsweise hin und wieder auch Tibet über den Weg.
Aus einem Impuls heraus bin ich dann vor einigen Jahren spontan nach Hamburg gefahren, als der Dalai Lama im Rothenbaumstadion 'auftrat'. Vor dem Stadion waren jede Menge Stände aufgebaut, an denen man sich mit allen Aspekten Tibets vertraut machen konnte. Dort hab ich alles in mich aufgesogen. Die Anwesenheit des Dalai Lama's hab ich dann als so intensiv empfunden, daß er mich nachhaltig beeindruckt hat. Seitdem lese ich noch ein wenig mehr als vorher über Tibet.
Bisher bin ich noch nicht hingefahren, weil ich mir nicht schlüssig geworden bin, ob ich mit einem Besuch mehr die Chinesen oder mehr die Tibeter unterstütze. Vielleicht bringt mich eine Reise erstmal nach Dharamsala. Ich war allerdings schon mal 2 Wochen lang in Bhutan, das an Tibet im Süden grenzt. Dort wird nicht der tibetische Buddhismus gelebt, aber viele Elemente sind gleich. Ich bin kein Buddhist, aber ich bin unheimlich gern in ihrer Nähe. Da ich immer noch in Kontakt mit meinen Reiseleitern in Bhutan stehe, werde ich sicher wieder hinfahren - vielleicht sogar dieses Jahr.
Bisher fasziniert mich das Land noch nicht sehr, ich habe mich auch noch nicht ernsthaft damit auseinander gesetzt.
Aber ich finde die Religion, den Buddhismus, sehr interessant und möchte mich mit diesem Thema auseinandersetzen und auch mehr über Tibet erfahren.
Bei mir waren es die Bilder von den kämpfenden Mönchen in Lhasa, in den achziger Jahren.
Sie haben mir das Land erstmals richtig ins Bewusstsein gebracht und seitdem interessiere ich mich für die Literatur über Tibet, war in mehreren Diavorträgen und vor einigen Jahren fand ich den Weg zur Tibetinitiative Deutschland, die mich mich dem aktuellen Geschehen auf dem Laufenden hält.
Das Land finde ich so aus der Ferne einfach faszinierend. Die oft karge und doch einzigartige Natur, Menschen, die ihre Wurzeln kennen und noch leben und der Dalai Lama, der friedlich für sein Land arbeitet.