Diskussionsgruppe zu "Vielleicht will ich alles" von QueDu Luu

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Fazit / Gesamteindruck / Rezension (33 Beiträge)

Daniliesing 21.02.2011, 14:36 Uhr
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33 Ergebnisse
Queenelyza 26.04.2011, 16:04 Uhr

Puuh, es tut mir leid, dass ich für meine Rezension dieses Mal so lange gebrauvht habe, hier aber nun der Link:

http://www.lovelybooks.de/autor/QueDu-Luu/Vielleicht-will-ich-alles-553741547-w/rezension-558341088/

Das Lesen des Buches hat mich viel nachdenken lassen, ich bedanke mich nochmal bei LB für die Bereitstellung der Bücher für die Testleserunde!

 
suse9 23.03.2011, 15:16 Uhr

Ich habe auch meine Rezi geschrieben und das Buch mit 4 Sternen bewertet:

Titel und Cover machen neugierig auf das Buch und lassen einen lustigen Roman vermuten. Aber das ist „Vielleicht will ich alles“ nicht – nicht für mich. Addi – der 16jährige Protagonist dieses Buches - ist es, der vielleicht alles will und warum auch nicht. Er ist jung und voller Träume, wie sie ein Jugendlicher haben sollte. Seine Eltern unterstützen ihn soweit finanziell, dass er sich einen Teil davon schon jetzt erfüllen kann, ohne groß darüber nachdenken zu müssen. Und dennoch wächst Addi vernachlässigt auf. Nicht der finanzielle Mangel ist es, mit dem er zurechtkommen muss, sondern der emotionale. Seine Eltern schreien sich nur noch an – oder besser gesagt, seine Mutter schreit den Vater an und schreckt auch vor körperlicher Gewalt nicht zurück und dieser duckt sich und bemitleidet sich selbst, ohne den Weg aus dieser Verzweiflung zu suchen. Addi bleibt bis auf die Geräuschkulisse von diesen Attacken verschont und sich selbst überlassen. Dies ändert sich schlagartig, als die Eltern endlich beschließen, getrennte Wege zu gehen.
*
Das Buch „Vielleicht will ich alles“ hat mir emotional viel abverlangt. Wie oft ich es während des Lesens fassungslos sinken lies, kann ich nicht mehr sagen. Denn auch wenn Addi die Hauptperson in diesem Roman ist, treffen wir auch auf Jonas, Jessica, Alicia und viele andere, die von ihren Eltern auf die ein oder andere Art im Stich und allein gelassen werden. Ob es nun durch Alkohol-/Tablettenkonsum oder häusliche Gewalt ist, spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Alle diese Jugendlichen wachsen in einem Umfeld der Lieblosigkeit auf. Darüber können auch die materiellen Zuwendungen der Eltern an ihre Kinder nicht hinwegtäuschen. Die äußere Fassade all dieser Familien ist makellos, jedoch das Innere krankt an emotionaler Einsamkeit, Egoismus und Versagen. Man wünscht sich fast, nicht so tief in das Leben der Protagonisten eingedrungen zu sein und doch sollte, muss man hinschauen, um zu helfen und aus Fehlern zu lernen. Deshalb finde ich es auch wichtig, dass nicht nur junge Leute, an die sich dieser Roman wendet, ihn zu Hand nehmen sondern vor allem auch Lehrer und Eltern.
*
Über den Schreibstil QueDu Luus ist zu sagen, dass er nicht zu anspruchsvoll, leicht verständlich aber nicht trivial ist. Die Autorin biedert sich bei den Lesern nicht mit Slang an und trotzdem beschreibt sie das Umfeld, in dem die jungen Bielefelder aufwachsen so, dass ich mir vorstelle, schon einmal dort gewesen zu sein.
*
Störend wirkt für mich die unterschwellige Werbung im Text. Damit meine ich nicht, dass Restaurants, Cafés und Dönerläden, in denen Addi für meine Begriffe viel zu häufig zu finden ist, mit Namen genannt werden, sondern vielmehr, dass ich regelrecht mit der Nase auf die Marken von Kaffeeautomat, Küchenzubehör und Klamottenläden gestoßen werde. Ich mag das in Romanen nicht und finde eine Umschreibung in solch einem Fall immer besser. Aber das ist Geschmackssache.
*
Weiterhin hätte ich mir gewünscht, dass QueDu Luu wenigstens einen Lichtblick in ihrem Roman hätte schaffen können. Ich kann nicht glauben, dass die Autorin in ihrem Buch die Durchschnittsfamilie geschildert hat. Nein, ich weiß, dass es viele viele positive Beispiele gibt, in denen Kinder glücklich und wohl behütet aufwachsen dürfen. Da die Autorin nicht einem einzigen Protagonisten Eltern an seine Seite gegeben hat, die diesen Namen auch verdienen, ist „Vielleicht will ich alles“ ein sehr deprimierendes Buch für mich geworden. Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass ich es absolut empfehlenswert finde. Es muss gelesen und diskutiert werden.

 
Queenelyza 23.03.2011, 12:31 Uhr

@catlady - Wow, der Jump-and-Run-Vergleich ist toll und superpassend, ich wünschte, der wäre mir eingefallen... :-)

Rezi gefällt mir im übrigen sehr gut!

 
Gelöschter Benutzer 23.03.2011, 12:05 Uhr

Dies ist meine Rezension. Ich hatte große Hoffnungen in das Buch gesetzt und leider konnte es dieser hohen Erwartungshaltung nicht standhalten. Trotzdem bereue ich nicht es gelesen zu haben.

Es handelt sich hier um die Geschichte von Addi einem 16-jährigen Bielefelder Gymnasiasten, der zu Hause mit den brutalen Streitereien seiner Eltern zurecht kommen muss, ansonsten im Leben aber gut klar kommt. Umschwärmt von seinen Klassenkameradinnen und selbst mit dem Klassenstreber auf du und du, streift Addi durch das nächtliche Bielefeld, immer auf der Suche nach seinem nächsten Kaffee und in Gedanken an Alicia, das Roma Mädchen, für das sein Herz insgeheim schlägt.
Das Buch ist gelesen, die Euphorie, welcher ich während der ersten 100 Seiten erlegen war, ist abgeklungen und zurück bleibe ich, verroht, nach der Lektüre dieses Buches, mit zu vielen ungeklärten Fragen in meinem Kopf.
Dieser Roman ist krass, direkt, extrem, gewöhnungsbedürftig - und genau in dieser Gewöhnung liegt das Problem der Geschichte.
Wenn ein Autor seinen Roman damit beginnt, dass die Mutter der Hauptfigur eben dieser Geschichte eine abgebrochene Bierflasche in den Bauch rammt, setzt das schon gewisse Maßstäbe für den Ton des Buches. Denen wird QueDu Luu aber leider nicht gerecht, und wie sehr hatte ich doch gehofft es wäre anders, denn dieser Anfang mit Schrecken bleibt die spannendste Stelle im Buch.
Gut, könnte man sagen, das ist Gegenwartsliteratur, die muss nicht spannend sein, die muss eine Geschichte erzählen. Hier ergibt sich für mich das nächste Problem, dieser Roman gibt dem Leser zwar einen Einblick in das Leben der Hauptfigur, aber einen starken, durchgehenden Handlungsstrang gibt es nicht. Oft liest sich Addis Alltag wie ein Jump-and-Run Computerspiel: Die Mutter schreit - Addi geht in sein Zimmer, schließt die Tür - Addi springt aus dem Fenster - Addi rennt ziellos durch Bielefeld - Addi trifft Balduin oder Jonas - Addi geht essen - Natalie oder Katja oder Jessica tauchen auf, versuchen Addi zu verführen - Addi rennt nach Hause - und dann geht das Ganze wieder von vorne los...
Das macht die Handlung vorhersehbar und als Leser hat man das Gefühl den Ablauf schon zu kennen, und auch dass die Autorin in ihren Einfällen für das Buch sehr eingeschränkt ist.
Was ich der Autorin jedoch nach wie vor zu gute halte, ist ihr schwarzer Humor, mit dem sie diese Erzählung durchtränkt hat und der sich zum größten Teil in ihren Charakteren zeigt. Besonders der obdachlose Ex-Mathematiker "Balduin Pfiff", in seinem karierten Anzug und mit seiner Piepsstimme auf 200 kg Lebendgewicht, ist ihr gut gelungen, ist aber leider oft der einzige Grund für Abwechslung im Buch.

 
suse9 23.03.2011, 09:20 Uhr

Gute Frage - voll die Achillesferse getroffen :)
Mich hat das Buch sehr bedrückt, deprimiert, aufgewühlt. Es war gut zu lesen, und in meiner Rezi wird es sicher mehr als 3 Sterne geben. Aber die Grundstimmung, in die mich das Buch versetzt hat, ist dunkel. Ich muss dazu sagen, dass ich sehr empfindlich reagiere, wenn es um Unrecht gegen Kinder/Jugendliche geht (Ein Glück, da bin ich nicht alleine). Da ich in einem zärtlichen Umfeld aufgewachsen bin und Gleiches an meinen Sohn weitergegeben habe, trifft es mich immer besonders, wenn ich auf Familien treffe, in denen das nicht so selbstverständlich ist. Bitte nicht falsch verstehen: Ich vertrete durchaus den Standpunkt, dass man den Kindern/Jugendlichen nicht alles abnehmen soll (Deshalb auch mein Unverständnis über das extrem zu hohe Taschengeld von Addi). Sie müssen lernen, neben ihren Rechten auch entsprechende Pflichten wahrzunehmen. Aber ich plädiere für einen respektvollen Umgang. Ich kann Unhöflichkeit von Kindern Erwachsenen gegenüber nicht ausstehen, aber genauso schlimm finde ich es, wenn Erwachsene Kinder von oben herab behandeln, nicht ernst nehmen oder ihre Schwäche ausnutzen. In diesem Buch werden sämtliche Kinder auf die ein oder andere Weise schlecht behandelt, ausgenutzt, nicht respektiert. Ich weigere mich allerdings zu glauben, dass das der Durchschnitt ist (und nebenbei bin ich auch froh, nicht in einer Großstadt zu wohnen). Deshalb hätte ich mir hier auch wenigstens eine positive Familiengeschichte gewünscht. Aber das Buch hat mich auf jeden angeregt, darüber nachzudenken, zu reden - auch außerhalb dieser anregenden Diskussionsrunde. Deshalb finde ich es auch empfehlenswert.
Und nun muss ich mich dringend an meine Rezi machen.

sonjastevens schrieb:
@ Suse9 - wie hat denn das Buch gefühlstechnisch auf Dich gewirkt? Was hast Du empfunden?

 
sonjastevens 22.03.2011, 19:45 Uhr

Einige Situationen waren in dem Buch lustig. Ich habe vor allem nach der Hälfte des Buches öfters gelacht, aber andererseits habe ich auch öfters meinen Kopf geschüttelt und mich über das Verhalten der Eltern aufgeregt.

Ich denke gerade nach, aber mir fällt absolut kein Beispiel ein.
Die Situation mit der Waschmaschine, ausgerechnet eine gute MIELE (!!!), die aber alt aussieht, weil sie seit Jahren so gebaut wird und dann die Verwechslung mit dem zurückholen der Waschmaschine und dem Heiratsantrag war lustig, aber da habe ich nciht laut gelacht...

Es waren eher immer so kleine unterschwellige Situationen die das Buch aufgelockert haben, ich denke ansonsten wäre es wahrscheinlich auch nicht mehr schön gewesen das Buch zu lesen, weil es einfach zu schwer gewesen wäre, zu viele schreckliche Szenen mit den Eltern und so...

Ich denke nach... mir fällt aber kein Beispiel ein. Vielliehct kann mit jemand anderes weiterhelfen?

@ Suse9 - wie hat denn das Buch gefühlstechnisch auf Dich gewirkt? Was hast Du empfunden?

suse9 schrieb:
Ich habe doch noch einmal eine Frage an euch. Einige sagten, dass das Buch auf sie lustig gewirkt hat. Das war bei mir ganz und gar nicht der Fall. Was zum Beispiel fandet ihr denn lustig? (Wenn ich die Frage schon einmal gestellt habe, bitte sorry. Aber ich war im Urlaub und habe einiges aus meinem Kopf gelöscht :))

 
Queenelyza 22.03.2011, 12:57 Uhr

Also was ich zum Beispiel brüllend komisch fand war die Geschichte mit der Waschmaschine. Aber ich glaube, Suse, das meintest Du nicht, Du beziehst Dich auf andere Kommentare der Mitleser und Mitleserinnen.

An den sonstigen Situationen der Jugendlichen fand ich soweit auch wenig Lustiges. Ich bin ehrlich gesagt froh, dass ich nicht in der heutigen Zeit Teenager sein muss, zu meiner Zeit (Gott, ich klinge ja wie eine Oma, grins) war vieles einfacher und noch nicht so abgeklärt... .

suse9 schreibt:

Ich habe doch noch einmal eine Frage an euch. Einige sagten, dass das Buch auf sie lustig gewirkt hat. Das war bei mir ganz und gar nicht der Fall. Was zum Beispiel fandet ihr denn lustig? (Wenn ich die Frage schon einmal gestellt habe, bitte sorry. Aber ich war im Urlaub und habe einiges aus meinem Kopf gelöscht :))

 
suse9 22.03.2011, 10:55 Uhr

Ich habe doch noch einmal eine Frage an euch. Einige sagten, dass das Buch auf sie lustig gewirkt hat. Das war bei mir ganz und gar nicht der Fall. Was zum Beispiel fandet ihr denn lustig? (Wenn ich die Frage schon einmal gestellt habe, bitte sorry. Aber ich war im Urlaub und habe einiges aus meinem Kopf gelöscht :))

 
suse9 22.03.2011, 10:51 Uhr

Ja, deine Erklärung überzeugt mich. So gesehen, ist es gar nicht verkehrt, wenn ein Buch als Jugendbuch deklariert wird. Man geht mit anderen Vorstellungen ans Lesen. Danke

sonjastevens schrieb:
Zum Thema Jugendbuch - ich denke, das Buch fällt vor allem in dieses Genre, weil die Charaktere ebenfalls Jugendliche sind.
Jugendliche können sich gut mit den Schwierigkeiten und auch der Sprache identifizieren. Auch wenn es nicht in jedem Elternhaus so abgeht wie bei Addi und seinen Freunden, kennen bestimmt genügend Jugendliche das Problem sich von ihren Eltern nicht verstanden zu fühlen, es werden ihnen Grenzen auferlegt, die sie nicht einhalten wollen etc. Auch ich hatte im Altern von 16 nach der Scheidung meiner Eltern Probleme zu Hause und bin auch schon früh ausgezogen, ich hätte mich sehr gut mit Addi identifizieren können, auch wenn alles sehr krass bei ihm war.
Dennoch hast Du Recht, das Buch ist auch für Erwachsene. Im Allgemeinen denke ich, dass Bücher, die den Stempel Jugenbuch haben ruhig von Erwachsenen gelesen werden können. Bestimmt ist es auch sehr lehrreich für Eltern, wie Du auch schon erwähnt hast. Wahrscheinlich soll das Genre Jugendbuch aber auch "Erwachsene" darauf hinweisen, dass die Sprache einfacher ist, dass die handelnden Personen jünger sind und dass es nicht alltägliche Literatur für Erwachsene ist.
Ich persönlich lese auch sehr gerne Jugendbücher, muss aber dann auch in einer bestimmten Stimmung sein, daher finde ich es schon richtig, dass das Buch diese Genrebezeichnung bekommen hat.
Als ich das Buch anfing zu lesen, war ich arbeitstechnisch sehr gestresst und mir kam es gelegen, dass die Sprache sehr einfach war, zu anderen Zeitpunkten wäre ich vielleicht auch etwas unterfordert gewesen, wenn man vielleicht auch etwas anderes erwartet hätte.
Das soll jetzt keine Kritik sein, sondern ich habe versucht für mich zu erklären, warum ich die Bezeichnung des Genres Jugendbuch genau richtig gewählt finde. Ich hoffe, ihr könnte mich verstehen...

 
Adriana007 20.03.2011, 11:43 Uhr

Oh hab gar nicht gesehen, das ich meine Rezension auch hier veröffentlichen kann ;-), hier also etwas verspätet mein Gesamteindruck von dem Roman:

Inhalt: Der Roman " Vielleicht will ich alles" von Que Du Luu, handelt von der Lebensgeschichte des 16-jährigen Addi. Sein Leben....sein Leben ist an der Oberfläche perfekt. Er hat viele Freunde, genügend Taschengeld und wohnt in einem schönen Stadtviertel Bielefelds. Das ist der Schein, die Oberfläche eines normalen Lebens eines 16 jährigen Jungens. Doch dieser Schein trügt. Seine Eltern prügeln sich fast tot, alte Freunde werden ihm fremd und seine große Liebe scheint auch ganz anders zu sein als er eigentlich gedacht hat. Was macht Addi? Wie kommt er mit dieser Situation klar? Auf diese Fragen gibt das Buch jede Menge Antworten.
Meinung: Was den Roman betrifft habe ich sehr gemischte Gefühle. Als ich das Buch ausgelesen hatte, war mein erstes Gefühl Enttäuschung, irgendwie hatte ich mehr erwartet. Dann wiederum musste ich die ganze Zeit über die Handlung und über die verschiedenen Charaktere des Romans nachgrübeln und das hat mich echt fasziniert. Noch nie musste ich so lange über ein Buch nachdenken. Was mich enttäuscht hat? Als erstes muss ich sagen, dass ich mich nur sehr schwer in die Geschichte einlesen konnte. Ich konnte mich mit den Figuren des Buches nicht richtig identifizieren. Für mich war es die ganze Zeit so als würde ich als Zuschauer Addis Leben verfolgen und das hat mir nicht gefallen. Ich liebe es nämlich, wenn ich, auch wenn sich das etwas übertrieben anhört, Teil des Buches werde, mit einer oder mehren Charakteren verschmelzen kann. Hier bei dieser Geschichte hatte ich einfach keinen Bezugspunkt. Weiterhin hat mir nicht gefallen, das keine von den Figuren richtig Emotionen gezeigt hat. Ich frage mich die ganze Zeit , wie ich meine Gefühle zu dem Buch richtig beschreiben soll. Die Figuren kamen für mich sehr berechnend, kalt und gleichgültig rüber, wie z.B. die Eltern, die Addi überhaupt keine Liebe entgegengebracht haben oder Alicia, die sich, meiner Meinung nach, auch sehr distanziert verhalten hat. Selbst Addi hat meiner Ansicht nach kaum Gefühle gezeigt. Warum hat er seinen Eltern nicht mal gesagt, was er von ihnen hält, wie sie sich gegenseitig behandeln oder wie sie Addi behandeln? Liebt er denn seine Eltern gar nicht? Ist die Antwort vielleicht, das es keinen Zweck hat? Und das ist sie schon wieder, diese Gleichgültigkeit. Wie man hier sehen kann, hat das Buch bei mir sehr viele Fragen aufgeworfen!! Bis jetzt frage ich mich, was der Titel zu bedeuten hat und wie er in die Geschichte passt und wer damit gemeint ist. Addi? Die Eltern?...Was ich sehr gut an diesem Roman fand, war der Aufbau der Handlung. Ich musste das Buch bis zum Ende lesen, weil ich unbedingt erfahren wollte, wie das mit Addi weiter geht. Den Spannungsaufbau fand ich deshalb ziemlich gut!!! auch wenn mir das Ende am Anfang nicht so gefallen hat. Jetzt muss ich sagen, dass das Ende zur Handlung, zu der ganzen Atmosphäre passt!
Insgesamt muss ich sagen, das ich das Buch sehr schwierig fand, es aber trotzdem etwas an sich hatte was mich fasziniert hat. Bis heute muss ich noch über einzelne Sachen, die in dem Roman passiert sind nachdenken und das will was heißen!!
Ich würde sagen, das dass Buch, für die Leute empfehlenswert ist, die nach dem Lesen nicht davor zurück schrecken, längere Zeit darüber nachzudenken :D :D!!

 
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Erstellt von Daniliesing am 21.02.2011
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Queenelyza Vor 2 Jahren

Auch von mir vielen Dank an lovelybooks und an QueDu Luu für die Beantwortung der Fragen. So, und jetzt ran an die Rezi...*g*


suse9 Vor 2 Jahren

Ein Dankeschön von mir an die Autorin für die Beantwortung unserer Fragen und an Dani für die Moderation dieser Gruppe. LG


Daniliesing Vor 2 Jahren

Die Antworten werde ich dann hier im Thema veröffentlichen, in dem ihr auch die Fragen stellen konntet / könnt. Ich weiß aber noch nicht, wie lange es mit den Antworten dauern wird.


Gelöschter Benutzer Vor 2 Jahren

Wo werden die Antworten der Autorin auf unsere Fragen den veröffentlicht? Auch hier in der Gruppe oder im LB Blog?


sonjastevens Vor 2 Jahren

Dann überlege ich mal, ob mir nochwas einfällt, aber ich glaube ich habe alles gesagt und gefragt.