
Willkommen in der Gruppe “Diskussionsrunde zu "Im Labyrinth der Fugger" von und mit Rebecca Abe” (groupID:559532900) Mit Hilfe dieser ID kannst Du einen Link zu dieser Gruppe in eine persönliche Nachricht einfügen. Nährere Informationen hierzu und weitere Formatierungsmöglichkeiten findest Du auf Deiner Nachrichten-Seite.
Fragen an Rebecca Abe (54 Beiträge)
Die Frage wollte ich auch schon stellen. ;-))
catangeleyez schrieb:
Liebe Rebecca,
zu uns schaffst du es sicher auch nicht, ich bin ja noch weiter weg als die meisten hier, schade eigentlich, denn eine Lesung mit dir wäre für mich wirklich interessant.
Nun aber noch eine Frage an Dich.
Du hast ja nun das Buch über Anna erfolgreich abgeschlossen und daher würde ich gerne wissen, ob du schon an einem neuen Buch schreibst und ob es sich wieder um einen historischen Roman handeln wird oder um einen anderen Bereich? Ich frage deshalb, weil ich durch dein Buch und auch durch eines von R. Gable wieder sehr Gefallen an historischen Romanen gefunden habe und mir Dein neustes dann nicht entgehen lassen möchte.
Danke für eine Antwort und liebe Grüße
Beatrice
Liebe Beatrice,
danke für Dein Interesse an meinen nächsten Büchern. Ich arbeite am nächsten, möchte aber noch nichts verraten... ;-) Aber wenn Du willst, und dies gebe ich auch an alle anderen weiter, kannst Du mir Deine Emailadresse schicken, dann informiere ich Dich rechtzeitig, wann das neue erscheint, um was es geht und evt. auch ob eine Lesung in anderen Bundesländern Deutschland stattfindet.
Meine Emailadresse ist: r.abe@t-online.de
LG Rebecca
Liebe Rebecca,
zu uns schaffst du es sicher auch nicht, ich bin ja noch weiter weg als die meisten hier, schade eigentlich, denn eine Lesung mit dir wäre für mich wirklich interessant.
Nun aber noch eine Frage an Dich.
Du hast ja nun das Buch über Anna erfolgreich abgeschlossen und daher würde ich gerne wissen, ob du schon an einem neuen Buch schreibst und ob es sich wieder um einen historischen Roman handeln wird oder um einen anderen Bereich? Ich frage deshalb, weil ich durch dein Buch und auch durch eines von R. Gable wieder sehr Gefallen an historischen Romanen gefunden habe und mir Dein neustes dann nicht entgehen lassen möchte.
Danke für eine Antwort und liebe Grüße
Beatrice
Ja, es hat den Weg übers Wasser geschafft :)
Wenn du mal eine Lesung - zu deinem nächsten Buch - im Norden planst, gebe ich zu bedenken, dass gaaaanz viele Touristen im Sommer auf unserer Insel sind. Da hast du vielleicht ein tolles Publikum und ich könnte - nebenbei - auch davon profitieren :).
LG Susanne
Die Werbetrommel rühre ich schon einmal fleißig hier vor Ort für dich - wenns recht ist.
O, Rügen schön! Ja, wenn nicht bei diesem, dann vielleicht ergibt sich eine Lesung beim nächsten Buch im hohen Norden.
Es freut mich sehr, dass das Buch anscheinend auch im norddeutschen Raum ankommt,
LG Rebecca
Hallo Rebecca,
sehr gerne würde ich zu einer Lesung zu dir gehen und hatte ja auch gehofft, dass du "zufällig" auf der Messe sein würdest. Aber du hattest ja gesagt, dass du die Lesereise antrittst. Leider, leider bist du zu weit weg von der Insel Rügen, auf der ich leben darf. Aber das Leben ist ja noch lang. Irgendwann klappt es bestimmt mal und ich gehe auch davon aus, dass dies nicht dein letztes Buch bleiben wird?
LG Susanne
Hallo Susanne,
interessante Fragen!
Du meinst mit weiblichen Nachnamen: Fuggerin? Das weiß ich historische gar nicht, ich glaube aber es ist eine bayerische Eigenheit, die eher aus dem Dialekt kommt. Heute sagt man das auch noch umgangssprachlich, die Schusterin z. B., ist aber leicht abwertend gemeint, anstatt Frau Schuster ;-)
Wenn ich es historisch herausgefunden habe, melde ich mich nochmal.
Zu den Lesungen: Ja, ich schaue ständig ins Publikum, dafür übe ich ja meinen Text so gut, dass ich mal aufschauen kann. Und sehr freut mich, dann Gefühle in den Gesichtern der Leute zu sehen, natürlich lachen ist das Schönste. Das hatte ich oft bei meinem ersten Roman "Das Gedächtnis der Lüge", so ein befreiendes Lachen, da es ja eine tragikomische Geschichte ist. Hier bei "Im Labyrinth der Fugger" hatte ich vergangenen Donnerstag meine Premierenlesung, die nächste ist übermorgen, da waren die Leute vor allem sehr gespannt, große Augen, und erst bei den Publikumsfragen dann Lachen und Lösen der Anspannung. Das war toll.
Als ich Pater Canisius las (mit leicht näselnder Stimme) wurde schon etwas gelacht.
Im Lesefluss stört mich nicht so leicht was, ich bin da recht gelassen. Es ist ja mein Text, den ich variieren kann, den ich stoppen kann.
Vielleicht hast Du ja mal Gelegenheit zu einer Lesung zu kommen, ich würd mich freuen!
LG Rebecca
Hallo Rebecca,
ich habe mir gerade alle Fragen/Antworten durchgelesen und einiges, was mir unklar war, wurde dadurch schon geklärt. Als du geschrieben hast, dass du um eine sterbende Figur weinst, ist mir bewusst geworden, dass ich beim Lesen einer traurigen Stelle in einem Roman noch nie an den Autor gedacht habe, der das alles aufschreiben muss - sehr egoistisch von mir. Aber auch ich weine, wenn jemand im Buch stirbt und am Schlimmsten fand ich den Tod Biankas. Aber nun zu meiner Frage an dich: Aus dem Russischen weiß ich, dass der Nachname einer Frau eine eigene - nämlich weibliche - Endung erhält. Dass dies auch im Deutschen so gemacht wurde, war mir bis jetzt neu. Es wäre jetzt dumm zu fragen, ob das wirklich so war, denn wenn nicht, hättest du es ja nicht so geschrieben, aber weist du ungefähr, wie lange das praktiziert wurde?
Und noch eine andere Frage: Wenn du auf Lesereise bist - ich hoffe, sie läuft gut - schaust du in die Gesichter der Zuhörer und erkennst ihre Begeisterung oder Ablehnung? Am Beifall alleine kann man es ja wohl nicht ausmahcen, oder? Freut es dich, wenn du unmittelbare Reaktionen wahrnimmst (Lachen oder erstauntes Raunen) oder stört es eher den Lesefluss?
Liebe Grüße Susanne
Hallo Ines,
wie Anna starb und an was, ist nicht belegt. Es heißt sie starb acht Monate nach der Geburt ihrer Tochter. Die beiden Brüder Philipp und Octavian haben wirklich eine eigene Firma gegründet, wie auch im Roman beschrieben. Das ganze Fugger-Imperium ist zerfallen, es kam ja auch der Dreißigjährige Krieg, wo sich alle Fugger auf ihre Landsitze zurückgezogen haben. Nach Anton Fugger (als der Roman beginnt, stirbt er, 1560) gab es also keinen Regenten mehr. Aber Philipp und Octavian waren noch sehr aktiv im Stadtrat.
Nun zu Deinen anderen Fragen im anderen Thread.
LG Rebecca
Hallo Rebecca,
ich stell mir das wirklich schwierig vor, liebgewonnene Personen in den Tod zu schreiben. Und ich kann Dich gut verstehen.
Durch den Anhang habe ich erfahren, dass Anna wirklich im Kloster war, bevor sie ihr Glück fand. Da man nicht so viel über Anna im Internet findet (zumindest mal auf die Schnelle bei Wikipedia), war mir das nicht ganz so klar. War das Ende auch realitätsgetreu oder schriftstellerische Freiheit?
Und wer hat später die Fuggergeschäfte übernommen?
Liebe Grüße
Ines