mecedora 19:42
Vorstellungsrunde
Dann spring ich mal rein in die Leserunde.
Ich bin mecedora, 28 und Vielleserin beinah aller Genres. Nur sehr blutrünstige Thriller und ganz abgedrehte SciFi oder Fantasy mag ich nicht. Besonders gerne lese ich so richtige Schmöker und da bieten sich historische Romane ja an.
Ich hatte das große Glück, ein Exemplar von Christianes Roman zu gewinnen, ich habe die Clubausgabe erhalten, habe also ein anderes Cover als ihr rororo-Leser.
Ich freue mich sehr auf den Austausch hier in der Leserunde! Da ich über's lange Wochenende verreisen werde, bin ich erst ab dem 4.10. voll dabei.
ChristianeL 19:50
Vorstellungsrunde
Hallo mecedora,
wow, Du bist schnell;-)) Eine schöne Reise!
Kurz zu mir: Ich bin inzwischen näher an den 50ern als an den 40ern, ebenfalls Vielleserin, auch kreuz und quer über Genres und Jahrhunderte, mit Skepsis gegenüber gehypten Büchern, wobei Bartimäus mich eines Besseren belehrte.
Schreiben ist vom Zeitaufwand und Stellenwert her mein Lieblingsberuf, reicht aber nicht zum Leben, so dass ich mein Geld weiterhin als Sozialwissenschaftlerin verdiene, was mir (meistens) Spaß macht.
Noch mehr gibt es auf meiner Internetseite: www.christianelind.de, die demnächst überarbeitet wird.
Ich bin sehr, sehr, sehr gespannt auf den Austausch und auf eure Meinung zu Leonores Geschichte.
Ein sonniges langes Wochenende
Christiane
Themistokeles 15:58
Vorstellungsrunde
Ich bin 22 Jahre alt und gehöre, soweit mich nicht andere Dinge extrem davon abhalten, ein ziemlicher Vielleser. Im echten Leben heiß ich übrigens Sarah und bin eigentlich sehr wenig festgelegt bei dem was ich lese, denn eigentlich ist das so gut wie alles. Ich mache zwar auch bei einigen der gehypten Bücher einen großen Bogen drum und lese allgemein sehr viel Fantasy und Krimi, aber ansonsten kann auch gern jedwedes andere Buch bei mir vorstellig werden.^^
nirak03 16:08
Vorstellungsrunde
Hallo, ich stell mich dann auch schon mal kurz vor. Ich bin Karin und wohl auch eine Vielleserin. Mein liebsten Bücher sind immernoch die historischen Romane wobei ich auch gern mal einen Ausflug in ein anderes Genre mache. Ich bin ebenfall schon ziemlich dicht an der 50 dran, jedenfalls laut meiner Geburtsurkunde :)
Ich kann allerdings noch nicht genau sagen, ob ich pünktlich am Montag mit Euch starten kann, ich habe da noch zwei andere Bücher die ich in LR lese und die möchte ich erst noch beenden.
lg nirak
nirak03 16:54
Teil 1: Kapitel 1-5
Hallo, ich mach hier mal den Anfang!
Die ersten Seiten sind gelesen. Der Einstieg in diese Geschichte war leicht verwirrend. Zunächst lebt Leonore in einem Kloster und wird dann auf Befehl ihres Vaters nach Hause geholt nur um dann gleich vermählt zu werden. Die Kalte Atmosphäre die in Beiden Häusern herrscht ist deutlich zu spüren. Leonore ist wohl nur eine Ware für ihren Vater um ein gutes Geschäft zu tätigen.
Dann sind gleich 7 Jahre vergangen und Leonore ist schon Mutter.
In diesen 7 Ehejahren hat sie nur eine Tochter zu Welt gebracht. Für sie ist ihre Tochter Blanche das größte Glück und sie gibt ihr all ihre Liebe, für ihren Ehemann ist es nur eine Tochter und er lässt seine Frau das auch deutlich spüren. Die Schwiegermutter ist auch eine ziemlich kalte Frau. Mit tut Leonore schon sehr leid. In ihren ersten Lebensjahren lernt sie nur die Beschaulichkeit eines Klosters kennen und muss dann mit so hartherzigen Menschen klar kommen. Als dann auch noch Blanche entführt wird bricht für sie eine Welt zusammen. Ich bin gespannt ob sie irgendetwas tun kann um Blanche zu retten und was wohl ihr Ehemann mit all dem zu tun hat?
Was mir hier schon mal sehr gut gefällt, ist das es gleich zu Anfang ein Personenregister gibt.
ChristianeL 13:05
Vorstellungsrunde
Hallo Sarah, hallo Karin,
etwas verspätet herzlich willkommen. Ärgerlicherweise hat mich eine Erkältung erwischt und sich zu einer Kehlkopfentzündung ausgewachsen, so dass ich nur begrenzt einsatzfähig bin, aber ab und zu reinschauen werde ich auf jeden Fall.
Viel Spaß beim Lesen und Austausch und liebe Grüße
Christiane
nirak03 16:06
Vorstellungsrunde
ChristianeL schreibt:
Hallo Sarah, hallo Karin, etwas verspätet herzlich willkommen. Ärgerlicherweise hat mich eine Erkältung erwischt und sich zu einer Kehlkopfentzündung ausgewachsen, so dass ich nur begrenzt einsatzfähig bin, aber ab und zu reinschauen werde ich auf jeden Fall. Viel Spaß beim Lesen und Austausch und liebe Grüße Christiane
Hallo Christiane, ich wünsche dir gut Besserung und erhol dich gut!
lg Karin
Themistokeles 07:58
Teil 1: Kapitel 1-5
Ich muss sagen, dass ich den Einstieg eiegntlich recht gut fand, dass einzige was mich ein wenig verwundert hat, dass so schnell ein Sprung von ganzen sieben Jahren gemacht wurde, so dass man von den Anfängen von Leonores Leben in der Welt, nicht viel mitbekommen hat.
Die Mutter von ihrem Mann, finde ich ganz gruselig, einfach von der ganzen Art her ist die ja richtig verhärmt und dass sie sich dann von der auch noch so rumschubsen lassen muss, ist auch richtig schlimm. Zumal ich aber auch das Verhalten des Personals echt interessant finde, dass die sich nicht freuen, auch mal nett angesprochen zu werden.
Ich bin auf jeden Fall richtig gespannt, was sie unternehmen wird, um ihre Tochter zu retten, weil irgendwie wird sie bestimmt ins Land der Sarazenen kommen, das verrät ja schon der Titel.
Krinkelkroken 15:51
Teil 1: Kapitel 1-5
Hallo ihr Lieben! Der Einstieg hat mir sehr gut gefallen. Man konnte richtig mit Leonore mitfühlen, wie sie aus dem Kloster grissen wurde. Der Zeitsprung passt gut, allerdings gefällt mir die Entwicklung Leonores nicht besonders gut hier. Nach sieben Jahre erwartet man doch eine etwas gefestigtere und durchsetzungsfähigere Frau, meint ihr nicht? Mir geht die weinerliche Art etwas auf die Nerven muss ich sagen, auch wenn ich unter den Umständen (mit der anscheinend extrem garstigen Familie) Mitleid mit dem Mädchen habe. Ich hoffe, dass das Fräulein demnächst etwas Stärke beweist und den Unsympathen etwas Feuer unter dem Hintern macht... :D
Die mittelalterlichen Bräuche und Sitten, sowie die Stadtbeschreibungen und Redewendungen gefallen mir übrigens sehr gut, macht richtig Spaß zu lesen und sich so ins historische Braunschweig versetzen zu lassen!
Krinkelkroken 15:57
Vorstellungsrunde
Hi, ich bin Fietje, 25, und stehe kurz vor Beendigung meines Literatur- und Kulturwissenschaftsstudiums in Mainz. Um mich von der Schreibtischarbeit, die meine Magisterarbeit mit sich bringt, abzulenken, bin ich mit meinem Freund nach Norddeutschland zu meiner Familie gefahren, wo ich mich nun verwöhnen lasse. "Die Geliebte" begleitet mich natürlich, sodass ich jederzeit mitdiskutieren kann. :D
Meine Großtante Käthe muss ich allerdings im Auge behalten, die hatte mir heute morgen schon das Buch weggeschnappt. ;)
Auf eine schöne Leserunde und gute Besserung an die Autorin!
nirak03 18:06
Teil 1: Kapitel 1-5
Krinkelkroken schreibt:
Der Zeitsprung passt gut, allerdings gefällt mir die Entwicklung Leonores nicht besonders gut hier. Nach sieben Jahre erwartet man doch eine etwas gefestigtere und durchsetzungsfähigere Frau, meint ihr nicht? Mir geht die weinerliche Art etwas auf die Nerven muss ich sagen, auch wenn ich unter den Umständen (mit der anscheinend extrem garstigen Familie) Mitleid mit dem Mädchen habe. Ich hoffe, dass das Fräulein demnächst etwas Stärke beweist und den Unsympathen etwas Feuer unter dem Hintern macht... :D
Ich sehe das eigentlich auch so. Nach 7 jahren sollte sie zu mindestens wissen wo es lang geht. Ein paar Tränen weniger hätten es auch getan. Mal schauen was da alles so noch kommt.
ChristianeL 20:33
Teil 1: Kapitel 1-5
Hallo,
ich versuche, mich in den Antworten möglichst bedeckt zu halten, um nicht zu viel zu verraten. Einiges klärt sich - hoffentlich - noch auf.
Die sieben Jahre zwischen dem Rauszerren aus der beschaulichen Klosterwelt und der Entführung hat Leonore im Haus ihres Ehemanns verbracht, unter der Fuchtel ihrer Schwiegermutter und mit wenig Kontakten zu anderen Menschen außer ihrer Familie und den Bediensteten. Ich fand diese Zeit in ihrem Leben eher langweilig und habe sie daher übersprungen, aber nehme eure Anregung gern auf.
Als ich Leonores Geschichte entwickelte, habe ich mich gefragt, wie eine verschüchterte Frau wohl auf eine existentielle Krise reagiert ... und habe die arme Leonore auf die Reise geschickt ;-))
Liebe Grüße und viel Spaß
Christiane
mecedora 20:34
Teil 1: Kapitel 1-5
So, endlich komme ich auch dazu, das Buch anzufangen.
Es liest sich flott und angenehm, bisher ein schöner Schmöker.
Ich bin auch gut in die Geschichte reingekommen. Die Figuren sind schön plastisch und sehr gut auseinanderzuhalten (was ja in historischen Romanen oftmals ein bisschen schwierig ist zu Anfang der Handlung). Das ergänzende Figurenverzeichnis finde ich auch klasse. Sehr schöne Namen hast du übrigens ausgewählt, Christiane.
Ich mag Leonore. Und ich finde den 7-Jahres-Sprung eigentlich sehr gelungen. Auch dass sich Leonore scheinbar so wenig entwickelt hat, verstehe ich gut. Wie sollte sie auch - in dieser Umgebung? Sie hat ja doch ein recht schweres Leben zu schultern. Nicht unbedingt schwer an Arbeit, aber schwer im Sinne von psychisch sehr belastend. Ich finde sie gar nicht weinerlich, sondern eigentlich sehr warmherzig. Und eben ein wenig unsicher. Was man ihr bei diesem Biest an Schwiegermutter und diesem grausamen Ekel an Mann nicht wirklich verübeln kann - ich kann das gut nachvollziehen.
Mir ging das mit der Entführung ein klitzeklein wenig zu schnell, ich dachte beim Lesen "Huch? Wie jetzt? Hä?", irgendwie hätte ich mir da ein wenig mehr "Anbahnung" gewünscht.
Aber ich bin auf alle Fälle gespannt, wie es weitergeht und werde heute Abend noch ein wenig weiterlesen.
@ Christiane: weiterhin gute Besserung!
Bei mir bahnt sich gerade auch eine Erkältung an. Ich liege schon im Bett, dick eingemuckelt und schlürf beim Lesen heißen Salbeitee.
mecedora 20:36
Teil 1: Kapitel 1-5
na, da waren wir ja ziemlich zeitlgleich mit unseren Postings.
Das, was du vermitteln wolltest, ist bei mir eigentlich sehr gut angekommen. Ich bin gespannt, wie sich Leonore auf ihrem weiteren Weg durch die Romanhandlung entwickeln wird. Schließlich wird ja wohl sie noch zur "Geliebten des Sarazenen" - ich bin gespannt, ob das freiwillig und aus Leidenschaft passieren wird oder auf welche Weise.
So, und jetzt freu ich mich auf den nächsten Teil...
mecedora 22:08
Teil 1: Kapitel 6-9
So, den zweiten Teil habe ich nun auch schon gelesen. Das Buch liest sich noch immer flott und unterhaltsam. Langweilig war es bisher noch an keiner Stelle. Ganz im Gegenteil. Mir geht das alles beinah ein wenig zu schnell, mir fehlen ein klein wenig die Details.
Leonore hat sich ja schon ein wenig emanzipiert und gegen ihre Schwiegermutter durchgesetzt. Gar so drastisch hätte ich ihr das gar nicht zugetraut, auch nicht in einem Moment der Verzweiflung und des Zorns. Aber wie sagt sie selbst so schön: "Unterschätze nie eine Mutter, die für ihr Kind kämpft".
Bruder Anselmus ist sehr sympathisch. Schade, dass seine Rolle im Buch wahrscheinlich schon beendet ist.
Und Adelheid mag ich auf Anhieb gerne. Da bin ich gespannt, was sich hinter ihr und ihren Narben verbirgt.
Heute werde ich nicht mehr weiterlesen. Aber ich freue mich schon auf den nächsten Teil, den ich morgen lesen werde.
Themistokeles 12:04
Teil 1: Kapitel 6-9
Ich war ehrlich auch ziemlich überrascht, wie emanzipiert Leonore in diesem Teil plötzlich war, denn bedenk ich noch den ersten Part, auch nach den sieben Jahren, wirkte sie vollkommen anders und durchaus viel eingeschüchterter.
Es macht sie aber eindeutig sympathisch, dass sie so sehr für ihr Kind kämpft und sich auch nicht von den anderen Leute unterkriegen lässt. Ich hätte es zwar so ehrlich nicht erwartet, aber Respekt, besonders, da alle die sie gut kennt, ja richtig gegen sie zu sein scheinen.
Was es genau mit Adelheit auf sich hat, bin ich auf jeden Fall auch schon sehr gespannt und ehrlich auch neugierig, wie sie wohl so weiterhin vom Charakter auftrete wird. Jedoch muss ich sagen, dass mit der "grimmige" Ritter, gar nciht so grimmig vorkam.
Auf die Reise bin ich jetzt ehrlich neugierig, weil richtig trau ich Leonore, dass sie das gut durchhält, irgendwie nicht zu.
mecedora 20:13
Teil 1: Kapitel 6-9
gell, ich finde Gottfried auch gar nicht so furchtbar grimmig, eher ein wenig bärbeißig und sehr fürsorglich. Er kennt das Leben eben.
Aber irgendwie glaube ich, dass da noch mehr hinter ihm steckt... bin gespannt, wie er sich entwickelt und ob er mit der Zeit mehr von sich preisgibt.
mecedora 21:00
Teil 2: Kapitel 10-15
So, Kapitel 15 habe ich inzwischen auch fertig gelesen. In diesem Teil passiert ja allerhand und es bleibt spannend. Ich langweile mich mit dem Buch absolut nicht.
Es geht mir nach wie vor ein klein wenig zu schnell und ist ein wenig vorhersehbar, aber eine unterhaltsame Geschichte ist es auf alle Fälle und flott geschrieben ist sie auch.
Macht also nach wie vor Spaß.
Sehr schön fand ich einige Beschreibungen aus Venedig. Ich liebe die Stadt selbst sehr und finde es immer schön, in Romanen davon zu lesen. Mir ging es bei meinem ersten Besuch in San Marco übrigens ähnlich wie Leonore. Ich war ob der goldenen Mosaike ganz schön sprachlos.
Gottfried wird ja immer geheimnisvoller. Da bin ich noch auf seine Geschichte und seine Vergangenheit gespannt. Ich hoffe, wir erfahren sie noch...
Und Adelheid hat mir auf dem Schiff wirklich leid getan.
So, ich les gleich noch ein paar Kapitel, bin grad in Schmökerstimmung.
nirak03 21:07
Teil 1: Kapitel 6-9
Leonore ist ja wohl irgendwie aufgewacht und will nun ihrer Tochter folgen. Mich hat es auch eher überrascht, dass sie sich jetzt so traut selbst etwas zu unternehmen. Allein ihr Gang in diese Kascheme in der es ja auch fast ein Unglück gegeben hätte *schüttel* Gottfried rettet sie und wird sie nun begleiten und auch diese Frau, Adelheid, ich bin gespannt was sie noch für eine Rolle spielen wird.
Furchtbar finde ich ja, das es wirklich niemanden interessiert was aus dem kleinen Mädchen wird und das keiner von der Familie und den Bekannten helfen will. Es kümmert einfach keinen. Vermutlich wird es auch niemanden interesieren wenn Leonore verschwunden ist. In jedem Fall wird sie in ihr Heim wohl nicht mehr zurück kehren.
@mecodora: Ich bin auch gespannt was wir noch von Gottfried zu erwarten haben oder ob er einfach so wieder aus ihrem Leben verschwinden wird.
mecedora 22:53
Teil 2: Kapitel 16-20
Und auch diesen Teil habe ich nun gelesen.
Ich finde, diese Liebe ist ein wenig sehr flott und unrealistisch. Aber gut, so was soll es ja geben. Mich überzeugt es nicht so recht, wenn Nadim auch das Zeug zum "Traummann" hat.
Auch dieser Teil hat mich gut unterhalten. Aber irgendwie fehlt mir ein wenig die Atmosphäre. Das passiert alles so schnell und so richtig gut kann ich mir die meisten Leute und die Umgebung nicht vorstellen. Es passiert sehr viel, aber die Geschehnisse werden sehr schnell "abgehandelt". Ich würde mir ein klein wenig mehr Dichte und Orient-Flair wünschen.
Sehr gut gefallen hat mir die Episode mit der Araberstute und die Geschichte, die Nadim dazu erzählt.
Was mir aufgefallen ist: Leonore wird von Adelheid nicht einheitlich geduzt oder in der "herrschaftlichen" Euch/Ihr-Form angeredet. Auf den Seiten 119 und 120 (in der Clubausgabe) verwendet Adelheid beide Anredeformen, wenn auch das "du" überwiegt. Das finde ich ein wenig verwirrend.
nirak03 19:06
Teil 2: Kapitel 10-15
Diesen Teil hab ich nun auch gelesen. ich fand allerdings das die kleine Reisegruppe ziemlich schnell in Venedig angekommen ist. Die Tag in Venidig waren dann auch sehr schnell um und die Zeit auf See ebenso. Irgendwie hätte es gern ein bißchen mehr Erzählung von der Reise und der Umgebung geben dürfen.
Spannend wurde es dann als Leonore von Bord gespült wurde und sich an Land kämpfen mußte. Dort begegnet sie dann dem Sarazenen. Über Jahre wurde Leonore klein gehalten, nun gegenet sie einem Fremden und findet ihn sofort atraktiv und das in einer Umgebung in der sie eigentlich Panik hat, weil die Sarazenen doch Ungläubige sind und alle Christen abschlachten. Das finde ich etwas merkwürdig. Oder wie sehr ihr das?
Die Panik als sie zum ersten Mal ein Kamel sieht, kann ich aber gut verstehen. Wie würde es wohl uns gehen wenn wir einem Wesen begegnen was wir so gar nicht kennen.
Auf Gottfried sein seltsames Geheimnis bin ich auch gespannt., Ich hoffe jedenfalls wir sehen ihn und Adelheid wieder. Was ich ein bißchen seltsam fand war, die ganze Zeit begenet ihnen immer so eine merkwürdige Frau, sie kommen nie ins Gespräch und an Bord des Schiffes kennen sie sich plötzlich mit Namen und sprechen miteinander als würden sie sich schon ewig kennen. Da hätte ich mir schon wenigstens eine kleine vorstellungsphase gewünscht.
Themistokeles 19:40
Teil 1: Kapitel 6-9
mecedora schreibt:
gell, ich finde Gottfried auch gar nicht so furchtbar grimmig, eher ein wenig bärbeißig und sehr fürsorglich. Er kennt das Leben eben. Aber irgendwie glaube ich, dass da noch mehr hinter ihm steckt... bin gespannt, wie er sich entwickelt und ob er mit der Zeit mehr von sich preisgibt.
Allerdings, das würde mich auch auf jeden Fall interssieren. Zumal er mir bisher als Charakter auch ganz sympathisch ist.
nirak03 21:27
Teil 2: Kapitel 16-20
Ich hab diesen Abschnitt gleich anschließend auch noch gelesen. Die Zeit bei der Karawane war sehr interessant aber irgendwie fehlte das gewisse Etwas. Es war interessant aber nicht wirklich fesselnd. Nadim gefällt mir gut, aber würde sich so ein Mann sofort zu einer christlichen Frau hingezogen fühlen? Ich weiß nicht, ich finde es eher unglaubwürdig dafür ist die Zeit die die Zwei miteinander verbracht haben einfach zu kurz.
Die Fabeln die er zwischendruch erzählen durfte haben mir gut gefallen. Gerade diese Szenen mit Leonore und Nadim hätte ich mir ein bißchen ausführlicher und intensiver gewünscht.
Die Begenung mit dem Templern war spannend obwohl Renaud de Chátillon sich wohl kaum von einer Frau hätte aufhalten lassen um eine Karawane zu überfallen.
nirak03 23:12
Teil 3: Kapitel 21-26
Was für eine Offenbarung macht Gottfried hier, dass war mal spannend und herzergreifend.
Jetzt bleibt nur noch die Frage was hat Gottfried mit Sybilla zu schaffen. Blanche haben sie auch immer noch nicht gefunden.
Sehr interessant fand ich diese Fabel die Salomon erzählt hat, die mir dem Ring und den drei Brüdern. Auch das Leonore sich dafür entschieden hat Ruth auch weiterhin als ihre Freundin zu sehen und nicht, nun da sie weis sie ist eine Jüdin, sich von ihr zurück zieht.
Überhaupt gefällt mir die Darstellung des Glauben hier gut. Ich fand schon immer das die Christen zu dieser Zeit die schlimmeren Barbaren waren.
nirak03 17:13
Teil 3: Kapitel 27-Epilog
Hier auf den letzten Seiten geschieht noch mal allerhand. Der wieder gefunden Vater stirbt und Leonore kann endlich ihre Tochter in die Arme schließen. Alles geschieht genauso rasant und schnell wie in den anderen Kapitel. Irgendwie ist mir die ganze Geschichte nicht intensiv genug. Es geht alles viel zu schnell und ist auch viel zu einfach. Am Ende entscheidet sie sich doch noch für Nadim und im Epilog klingt es schon wieder so als würde Leonore ihr Handeln bereuen. Ihre innere Zerrissenheit ist deutlich zu spüren. Sie ist eben eine sehr gut erzogene Christin.
Alles in allem hatte ich aber nette Lesestunden. Die Rezi folgt
ChristianeL 21:26
Fragen an die Autorin
Liebe mecedora,
entschuldige, dass ich erst heute antworte. Meine Erkältung hat sich zu einer Bronchitis ausgewachsen und mich außer Gefecht gesetzt.
Arabisch spreche ich selbst nicht und musste daher auf Experten zurückgreifen.
Die Idee kam mir, nachdem ich "Königreich der Himmel" gesehen hatte - toller Film. Vorher wusste ich wenig über die Kreuzzüge und noch weniger darüber, dass es Zeiten eines (relativ) friedlichen Zusammenlebens von Angehörigen der drei Religionen gab. Das Thema fand (und finde) ich so spannend, dass ich meine Geschichte dort angesiedelt habe.
Liebe Grüße
Christiane
ChristianeL 22:17
Teil 1: Kapitel 6-9
Hallo,
danke für eure Beiträge und schön, dass ihr Gottfried und Adelheid sympathisch findet. Nach der furchtbaren Familie hat die arme Leonore ein paar freundliche Menschen in ihrem Umfeld wirklich verdient.
Und ja, Gottfried hat ein Geheimnis, das einige von euch inzwischen schon kennen. Ich freue mich darauf, wie ihr die Auflösung bewertet.
Liebe Grüße
Christiane (wegen fieser Erkältung nachhängend)
ChristianeL 22:24
Teil 2: Kapitel 10-15
@ mecedora: Danke schön. Ja, Venedig ist einfach toll und beeindruckend und kitschig und wunderbar.
@ nirak03: Danke. Ich bin als Leserin eine, die Landschaftsbeschreibungen gerne überspringt und habe daher als Autorin die Reise kurz gehalten und jetzt schon öfter gehört, dass es zu kurz geraten ist.
mecedora 15:17
Teil 2: Kapitel 16-20
nirak03 schreibt:
Ich weiß nicht, ich finde es eher unglaubwürdig dafür ist die Zeit die die Zwei miteinander verbracht haben einfach zu kurz. Die Fabeln die er zwischendruch erzählen durfte haben mir gut gefallen. Gerade diese Szenen mit Leonore und Nadim hätte ich mir ein bißchen ausführlicher und intensiver gewünscht.
Ganz genau so ging es mir auch. Mir ging das zu schnell und ich konnte es irgendwie nicht ganz nachvollziehen. Ich glaube, ein bisschen mehr Details und Atmosphäre würden der Geschichte gerade an dieser Stelle gut tun (schließlich geht es ja schon im Titel um die Geliebte des Sarazenen).
Die kleinen Fabeln von Nadim (und später die von Salomon) mochte ich auch sehr. Zeigen sie doch den so wichtigen Teil der orientalischen Erzähltradition. Das hab ich sehr gerne gelesen.
mecedora 15:25
Teil 3: Kapitel 27-Epilog
Ich bin auch schon seit gestern fertig, konnte mich nur nicht melden, weil ich inzwischen auch von Krankheit geschlagen bin und zwischen Inhaliertopf, Teekanne, Taschentüchern und Bett umherwanke.
MIr ging es ein wenig wie nirak03, mir ging das alles ein wenig zu schnell. Das hab ich ja auch in den anderen Teilen schon angemerkt. Die Geschichte ist wirklich schön, aber irgendwie fehlen die Details und die Atmosphäre, die einen wirklich mitfiebern lassen.
Mabruka finde ich im Grunde sehr sympathisch. Und Fulk immer noch ekelhaft. Gut, dass sich Leonore am Ende gegen ihn entscheidet und dafür, in Jerusalem zu bleiben. Aber das mit Nadim, so nett ich ihn finde und so sehr ich den beiden ihr Glück gönne, ging mir zu schnell. Das war mir nicht intensiv genug, ich hab das Prickeln und die tiefe Liebe nicht wirklich gespürt und konnte es nicht so recht nachvollziehen. Dafür, dass das Buch "Die Geliebte des Sarazenen" heißt, war mir in der ganzen Handlung ein bisschen zu wenig Sehnsucht, Liebe und Prickeln zu spüren.
Alles in allem ein wirklich nettes Buch mit einer guten Geschichte. Aber ich glaube, dem Buch hätten 100 Seiten und eine Menge Details mehr gut getan.
Ich hatte wirklich Spaß mit dem Buch und habe mich wirklich nicht gelangweilt. Aber es wird mir leider auch nicht ewig im Gedächtnis bleiben.
Auch meine Rezension folgt.
mecedora 15:29
Fragen an die Autorin
Danke für deine Antwort! Du hast recht, die Thematik ist wirklich spannend und die Geschichte Jerusalems umso mehr.
Zwei kleine Fragen haben sich für mich noch beim Lesen ergeben:
1) Hast du den Titel gewählt? Ich finde ihn schön, er macht neugierig, aber nach der Lektüre finde ich, dass ja eigentlich ganz was anderes wirklich zentral im Mittelpunkt steht als die Liebe zwischen Leonore und dem Sarazenen.
2) Planst du eine Fortsetzung des Buches? Ich finde, das bietet sich an... ;-)
mecedora 15:33
Die Figuren
Die Figuren im Buch polarisieren sehr, finde ich. Es gibt die Guten. Und es gibt die Schlechten. Ein Dazwischen gibt es irgendwie nicht so wirklich, wie es scheint.
Ich finde Fulk und vor allem auch seine Mutter wirklich widerlich. Auch Leonores vermeintlich leiblichen Vater mag ich mal so gar nicht.
Meine Sympathie gehört in allererster Linie Adelheid/Ruth, Salomon, Gottfried, Mabruka und, ja, Leonore (auch wenn ich sie wahnsinnig naiv finde... was natürlich in der Isolation begründet liegt, die sich während ihrer Jugend erfahren musste) und Nadim.
Alles in allem finde ich die Figuren in ihrer Grundanlage gut, aber sie sind mir nicht deutlich genug gezeichnet. Da fehlen mir die Details, die es bewirken, dass ich die Figuren sozusagen vor mir stehen sehe. Sie bleiben leider auf dem Papier.
Was ich schade finde: Dass man von Sibylla nur noch so wenig erfährt. Sie schien mir eine sehr interessante Figur zu sein und hat ja scheinbar auch einen sehr großen Einfluss.
mecedora 15:34
Teil 3: Kapitel 27-Epilog
ach ja, noch was: was mir irgendwie nicht ganz klar geworden ist: wer hat denn nun den Mordanschlag in Auftrag gegeben? Und was hat es mit Gottfrieds Streitereien mit den anderen Figuren auf sich (ihr wisst schon, diese Heimlichkeiten, die Leonore beobachtet)? Irgendwie sind da offene Enden... oder soll es noch eine Fortsetzung geben?
nirak03 18:07
Teil 3: Kapitel 27-Epilog
mecedora schreibt:
ach ja, noch was: was mir irgendwie nicht ganz klar geworden ist: wer hat denn nun den Mordanschlag in Auftrag gegeben? Und was hat es mit Gottfrieds Streitereien mit den anderen Figuren auf sich (ihr wisst schon, diese Heimlichkeiten, die Leonore beobachtet)? Irgendwie sind da offene Enden... oder soll es noch eine Fortsetzung geben?
Das stimmt, auch wurde ja nicht geklät wer und warum Gottfried nun ermordet wurde. Fand ich jetzt auch seltsam das da sogar nicht drauf eingegangen wurde.
nirak03 18:12
Die Figuren
Mir geht es ähnlich wie mecedora. Die Protagonisten sind mir alle iregendwie zu blass geblieben. Auch eine kleine weitere Begenung mit Sybilla hätte ich gern gehabt.
Nadim hat mir schon sehr gut gefallen, aber ich hätte von ihm gern mehr gelesen. Auch Ruth hat mir gut gefallen genauso wie Salomon.
ChristianeL 18:05
Fragen an die Autorin
Liebe mecedora,
1) Der Titel ist ein Vorschlag des Verlags und ich stimme Dir zu, dass er ein bisschen in die Irre führt. Mein Arbeitstitel "Die Pilgerin" war leider schon vergeben.
2) Danke - ich würde gerne Leonores Geschichte weiter erzählen, da noch einige Fragen offen geblieben sind.
Liebe Grüße und eine schöne Woche
Christiane
Moosbeere 21:01
Vorstellungsrunde
Bin jetzt auch endlich da :) Gestern hat mein Exemplar nach einer längeren Rundreise den Weg zu mir gefunden!
Ich bin Studentin, 19+ ein paar Jahre *hüstel* und lese eigentlich alle Genres querbeet. Fantasy und Historisch aber glaube ich am meisten...
Freue mich sehr auf die Runde mit euch allen :)
Moosbeere 21:06
Teil 1: Kapitel 1-5
Ich fand den Anfang ziemlich gut. Man ist gleich in die Handlung reingekommen und hat schon mal gleich mit der armen Leonore mitgelitten.
Die Atmosphäre in ihrem Haus ist wirklich wirklich traurig, aber ich denke, sie entspricht leider der Wahrheit und auch noch heutzutage geht es in manchen Haushalten so zu.
Wo ich es hier gerade lese: Das mit dem Personenregister finde ich auch sehr angenehm, außerdem sind die Personen unterschiedlich genug (vom Charakter und Namen), so dass man sie gut auseinander halten kann.
Moosbeere 21:10
Teil 1: Kapitel 6-9
Das Auftauchen der Sarazenen und das entführte Kind haben mich dann doch ziemlich überrascht. Ich würde zu gern jetzt schon wissen, warum es so kommen musste. Und ob Leonores Mann das Kind entführt hat, oder ob beide gezwungen wurden mitzukommen...
Ich bin auch sehr gespannt, was hinter Leonores Begleiterin steckt. Irgendwie wurde ja schon angedeutet, dass Adelheids Narben von Christen/Pilgern/Kreuzrittern stammen könnten..



