Rezension vom 14.04.2013
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Überblick
Dreyer versucht die innenpolitischen Ereignisse in der römischen Republik im Zeitalter der exterritorialen Expansion zu erfassen udn darzustellen.
Inhalt
264 beginnt der lange Punische Krieg. So lang (bis 146), dass er manchmal in 3 Teile (1., 2., 3. Pun. Krieg) geteilt wird. Zugleich ist dies auch der erste Krieg, den Rom gegen eine Macht führt, die außerhalb Italiens liegt: Karthago. Seitdem ist Rom in die Weltpolitik involviert. Führt Kriege in Spanien, auf Sizilien, in Afrika, in Gallien (Gallia Cisalpina), Griechenland, Asien, Makedonien etc. Dreyer versucht hier darzulegen, wie sich diese Ereignisse auf Rom selbst auswirkten. Das bisherige Milizsystem war beispielsweise allmählich nicht mehr imstande, sich für jahrelange überseeische Expeditionen zu behaupten, eine Verarmung fand statt, reiche Plebejer vereinten sich mit dem Patriziat zur neuen politische Elite: der Nobilität.
Zuvor gibt Dreyer jedoch auch noch eine recht übersichtliche Analyse der innenpolitische Situation BIS zum Ausbruch des punischen Krieges.
Fazit
Es ist stehts schwierig einen Aspekt der Geschichte zu analysieren (hier die Innenpolitik), dabei allerdings andere zu vernachlässigen. Das liegt daran, dass Geschichte ein Wechselspiel aus ALLEN erdenklichen Begebenheiten ist. Die Außenpolitik hat Auswirkungen auf die Innenpolitk und umgekehrt. Sogar eigentlich nicht existente Dinge können Auswirkungen auf die Innenpolitik haben ("Götter/Gott").
Dreyer hat es mehr oder wneiger geschafft, sich hier auf die Innenpolitik zu fokusieren und dennoch die außenpolitischen Ursachen, beziehungsweise Wirkungen miteinzubeziehen.
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