Rezension vom 30.09.2012
(5)
Zum Buch:
Alice Quentin, Psychologin und durch Gewalt in ihrer Kindheit geprägt, wird von DCI Don Burns gebeten ein Urteil über den verurteilten Mörder Morris Cley zu geben, da dieser am nächsten Tag aus der Haft entlassen werden soll.
Eines abends stößt Alice wärend ihres laufens auf eine Frauenleiche. Burns glaubt daran das Morris an dem Mord schuld sei, da er kurz vorher aus der Haft entlassen wurde. Doch einiges spricht dagegen, wie die Psychologin Dr. Quentin ihm versichert. Gibt es einen Trittbrettfahrer?
Morris Cley ist nicht auffindbar, Alice bekommt unheimliche fragwürdige Briefe und die nächste Frauenleiche liegt schon vor der Tür. Die Zeit läuft ihnen davon und Alice Quentin ist immer genervter da sie unter Polizeischutz steht und nicht agieren kann wie sie möchte. Was haben die Morde mit ihr zu tun, und warum liegt ihr psychisch kranker Bruder schwer Verletzt im Krankenhaus und wird plötzlich Verdächtigt die Morde begangen zu haben. Fragen über Fragen....
Meinung:
Die Autorin Kate Rhodes hat einen einfachen und flüssigen Schreibstil sodass man sehr schnell in die Geschichte rein kommt. Das Cover mit der Libelle drauf und den ausgestanzten Flügeln finde ich sehr originell und ansprechend auch wenn ich dies jetzt nicht mit dem Totengarten in Verbindung gebracht hätte, würde ich jedoch sofort in einem Buchhandel danach greifen.
Von der Geschichte her fand ich das Buch recht gut, jedoch fehlte mir in dem Buch die Spannung die erst ungefair in den letzten 50 Seiten eintraf, was ich als Thriller sehr schade finde.
Fazit:
Wer einen richtigen Thriller lesen möchte der unter die Haut geht, sollte doch lieber nach was anderem Ausschau halten. Dies ist eher eine leichte Lektüre für Krimi Fans.
Mehr
Weniger
0 Kommentare