Rezension vom 18.10.2011
(5)
Die Reise zum Mittelpunkt der Erde ist mein erstes Werk von Jules Verne das ich gelesen habe und wird auch nicht das letzte Werk von ihm gewesen sein welches ich gerade in den letzten Tagen fast verschlungen habe.
Das Buch liest sich äußerst flüssig, lediglich die einzelnen Fremdwörter, teils Französisch und Latein fallen auf, dazu später aber mehr. Das Buch ist in einem etwas moderneren altdeutsch geschrieben, nicht ganz so schlimm wie die Werke von Franz Kafka aber man merkt dem Buch seine Zeit der Entstehung an die der Übersetzer so gut es geht beibehalten hat.
Das Buch liest sich teilweise, und so war es von Jules Verne auch vorgesehen, wie ein Wissenschaftliches Reisedokument. Die Fremdwörtersind wie oben bereits genannt meist in Französisch und Latein und wurden ein Asterisk (*) erkennbar gemacht. Diese werden im 100Seiten Starken Anhang dann erklärt. Teilweise aber auch in der Fußnote.
Zur Geschichte selbst, diese ist spannend gehalten und lässt den Leser, wenn er den mal über den etwas langen Anfang weiter gelesen hat, nicht mehr los. Gar kein Vergleich zu dem vor kurzem neu aufgelegten Hollywood Blockbuster mit Brandon Fraser.
Das Buch gibt es in mehreren Fassungen zu kaufen, einmal der Kurz und der Langfassung welche durch die Original Skizzen und den langen Anhang ergänzt werden. Zudem meine ich dass selbst die Kurzfassung in der Geschichte an sich auch teilweise gekürzt wurde. Das Buch gibt es sowohl als Gebundene Ausgabe oder als Taschenbuch Ausgabe.
Mein Fazit zu dem Buch, jeder sollte es gelesen haben. Die Geschichten von Jules Verne, der als Begründer des modernen Since Fiktion Genres mit H.G. Wells gibt, sind nicht ohne Grund so oft verfilmt und Prämiert worden. Ich kann jedem nur dieses Buch sehr ans Herz legen.
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