Rezension vom 26.10.2010
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"The Painted Man" ist das erste Buch der "Demon Trilogy" spielt in einer Fantasy-Welt, in der die Menschheit Nacht für Nacht von Dämonen terrorisiert werden. Als einzige Waffen stehen ihr dabei nur Schutzrunen zur verfügung- ein Wissen, das jedoch mehr und mehr in Vergessenheit zu geraten scheint. Erzählt wird die Geschichte der beiden Teenagern Arlen und Leesha sowie des Jungen Rojer, die jeder auf ihre eigene Art versuchen, diesen Terror zu beenden. Gegen Ende des ersten Bandes dieser Trilogie laufen diese drei Handlungsstränge zusammen, mehr will ich an dieser Stelle über den Inhalt allerdings nicht verraten.
Seit längerer Zeit hat mir kein Fantasy-Roman mehr so gut gefallen wie dieser hier. Die Charaktere sind interessant und realistisch beschrieben, so daß man sich sofort in sie hineinversetzen und mit ihnen mitfühlen kann. Perfekt sind alle drei Hauptpersonen nicht, aber gerade das macht sie sympathisch. Die Story galoppiert in einem hohen Tempo voran, ohne aber hektisch oder oberflächlich zu werden- es ist mir wirklich schwer gefallen, mich zwischendurch mal vom Buch loszueisen. Das Setting hat mir ebenfalls extrem gut gefallen- originell, aber 100 % stimmig, man merkt, daß sich Brett wohl extrem viel Gedanken darüber gemacht hat. Es wirkt alles wunderschön rund, und an keiner Stelle im Buch hatte ich das Gefühl, daß es jetzt dann doch ein bißchen zu fantastisch wird.
Ich kann dieses Buch wirklich jedem empfehlen, der High Fantasy liebt- "The Painted Man" ist eins der besten Bücher, das ich aus dem bereich kenne, und ich kann gar nicht abwarten, daß endlich die Fortsetzung "Desert Spear" erscheint. LESEN!!
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