Rezension vom 20.06.2011
(15)
Marc Lucas, der noch bis vor kurzem ein sehr erfülltes Leben, mit seiner schwangeren Frau geführt hat, ist verwirrt. Vor 6 Wochen ist seine Frau bei einem Autounfall ums Leben gekommen, er hat immer noch mit seiner Trauer zu kämpfen und zusätzlich noch mit ganz merkwürdigen Dingen: Wieso passt sein Haustürschlüssel nicht mehr in seine Wohnung, warum steht auf der Klingel der Name seiner toten Frau und wie kann es möglich sein, dass genau diese ihm die Tür öffnet, aber ihn nicht als ihren Ehemann erkennt? Warum wird ihm auf der Arbeit erzählt, dass keiner ihn kennt und dass er dort niemals gearbeitet hat? Fragen über Fragen, die sich Marc Lucas just in diesem Moment stellen muss. Morgens scheint noch alles in Ordnung zu sein, bis auf die Tatsache, dass ein gewisser Professor Bleibtreu ihn zu seiner Klinik eingeladen hat um mit ihm ein Amnesie-Experiment durchzuführen, welches er jedoch abgelehnt hat. Ist er nun einfach durchgedreht oder hat dieses Experiment tatsächlich stattgefunden?
Bei seinen Recherchen, bei denen Marc an seine Grenzen kommt, wird es nur noch mysteriöser, vorallem als eine Frau auftaucht, die behauptet schon auf ihn gewartet zu haben, weil sie selbst an dem Experiment teilgenommen hat.
Als dann auch noch Marcs Schwiegervater in Rätseln spricht und weitere seltsame Dinge passieren, ist Marc sich nicht mehr ganz sicher, was genau gerade passiert oder ob das alles nur ein schlechter Scherz ist.
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Dies war mein zweites Buch von Sebastian Fitzek, wollte ich ihm doch noch einmal eine Chance geben, nachdem ich den Augensammler ja nun nicht so gut fand, der übrigens parallel zu dieser Geschichte spielt, da Marc als er sich an die Polizei wendet an Stoya gerät und dieser aber gerade mit dem Fall des Augensammlers schwer beschäftigt ist und seine Lage nicht Ernst nimmt.
Ich muss sagen, dass Fitzek eine wirklich hervorragende Schreibweise hat und er sich als Deutscher Thrillerautor wirklich mit Amerikanischen Autoren messen kann, da man ja oft der Meinung ist, dass Deutsche Thriller nicht so viel taugen, wie welche aus dem Ausland.
Das Buch ist bis kurz vor dem Ende spannend, weil man einfach nicht dahinter kommt, was denn nun mit Marc vor sich geht. Immer wieder passieren Dinge, wo man selber den Kopf schütteln muss, weil einen das Buch ziemlich verwirrt und man einfach nicht dahinter kommen kann, was wirklich geschehen ist.
Das Ende wiederum hat das Buch jedoch leider komplett kaputt gemacht, ich hätte wirklich 5 Sterne vergeben, war aber dann sogar am überlegen, ob ich nicht sogar nur 3 vergeben soll, weil mich das Ende ziemlich aufgeregt hat und ich die Umstände nicht nachvollziehen kann, weshalb man so etwas in Betracht gezogen hat - ich sag mal sterben lassen wäre einfacher gewesen und nein damit verrate ich rein gar nichts. Das wird nur der verstehen, der das Buch auch zu Ende gelesen hat. Schade um die Story aber ist ja auch wieder Geschmackssache.
Dennoch kann ich das Buch wirklich empfehlen, schon allein weil es extrem spannend ist und man bis zum Ende keine Ahnung hat was überhaupt los ist.
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