Rezension vom 10.05.2013
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Vorab möchte ich erst mal anmerken, dass ich das Buch mit Sicherheit nicht gelesen hätte, wenn ich gewusst hätte, dass sich dahinter ein esoterisches Werk verbirgt. Ich mag sehr gern mystische Geschichten, aber das wäre mir normalerweise etwas zu viel gewesen. Ich habe es aber trotzdem geschafft, das Buch ohne Vorurteile zu lesen und es hat mir tatsächlich sehr gut gefallen. Ich denke, man muss nur offen für anderes sein.
Caleb hat den Unfalltod seiner Frau Abigail, der bereits sieben Jahre zurückliegt, immer noch nicht verwunden. Er möchte sich aus Angst davor, das gleiche noch einmal zu erleben, nicht mehr fest binden. Dann beauftragt ihn sein Chef einen Artikel über den Valentinstag zu schreiben. Caleb hat seine Gefühle so tief in sich begraben, dass er nicht fähig ist, einen seiner berühmten wissenschaftlich geprägten Artikel fertig zu stellen. Also versucht er anhand von Google etwas herauszufinden. Erst als er eine bestimmte Kombination von Wörtern eingibt, zusammen mit seinem und dem Namen seiner verstorbenen Frau, findet er etwas. Er findet einen Ort namens Sweetwater. Da er im Internet nicht mehr darüber herausfinden kann, macht er sich auf dem Weg dorthin. Als er dort Carol kennenlernt, verliebt er sich augenblicklich in sie und fühlt sich, als wäre er "angekommen". Mehr möchte ich zum Inhalt nicht erzählen, denn ich würde zu viel verraten. Nur so viel: Es geschehen seltsame Dinge und Caleb geht einem Geheimnis, das die Menschheit seit Jahrhunderten sucht, auf den Grund.
Der Anfang des Buches las sich wie jede beliebige Mysterygeschichte. Caleb ist erst in der nomalen, uns bekannten Welt, aber sobald er Sweetwater erreicht ist alles anders. Die Zeit scheint in dem Ort vor einem halben Jahrhundert stehen geblieben zu sein und die Bewohner teilen ein Geheimnis, das sie Caleb nicht verraten möchten. Sweetwater ist heimelig, altertümlich und ich bin überzeugt, sollte es diesen Ort wirklich geben, sieht er für jeden Menschen anders aus.
Der Erzählstil ist flüssig und man kann den Gedanken, die der Autor in der zweiten Hälfte des Buches aufwirft, ohne Probleme folgen. Mir ist es gar nicht schwer gefallen, das Buch an einem Tag zu verschlingen, denn ich musste doch das Geheimnis von Sweetwater erkunden. Zwischendurch haben sich mir nur Fragen aufgeworfen, die aber im Laufe des Buches aufgeklärt wurden. Ich konnte zu den Protagonisten keine Bindung aufbauen, aber das hat mich in diesem Fall auch nicht gestört.
Ich denke, dass das Buch nicht für jeden geeignet ist und man muss in der richtigen Stimmung sein um es zu lesen. Da mir die Geschichte gut gefallen hat und ich in der richtigen Stimmung zum lesen war, bekommt es von mir die volle Punktzahl.
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