Rezension vom 23.04.2013
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Die Liebe des letzten Tycoon von F. Scott Fitzgerald, gelesen von Anna Thalbach.
AlsTycoon (auch Taikun) werden Großindustrielle, Magnaten oder Mogule bezeichnet. Ein Tycoon beherrscht und kontrolliert große Teile spezieller Industriezweige, woher auch meist seinVermögen stammt. (Wikipedia)
Hier haben wir es mit einem großen Filmemacher zu tun. Monroe Stahr sein Name. Erzählt wird die Geschichte von der Tochter seines Partners. Monroe Stahr arbeitet unermüdlich an seinen Filmen. Streng in der Auswahl seiner Drehbuchschreiber, genauso schnell fliegen sie auch wieder raus, wenn sie nichts gescheites abliefern. Sein Leben ist das Filmstudio und er verbringt viel Zeit mit Drehbücher lesen. Penibel überwacht er alles, was dort so abläuft. Meistens bis spät in die Nacht hinein. Deshalb war er auch anwesend, als ein großes Wasserbassin ausgelaufen ist und die Studios unter Wasser setzte. Da entdeckte er 2 Frauen, die sich unerlaubt auf dem Gelände aufhielten. Eine der Frauen geht ihm nicht mehr aus dem Kopf und er will sie unbedingt wieder sehen. Er ist ein hoffnungsloser Romantiker, diese Frau hat ihn in ihren Bann gezogen.
Es ist das unvollendete Werk des früh verstorbenen Schriftstellers. Den sein Lebensstil früh ins Grab gebracht hatte. In diesen Roman ist sehr viel eigene Erfahrung geflossen, das wird einen schnell klar. Denn wie es an einem Filmset zuging und was für Lebensstile Drehbuchautoren hatten, kannte Fitzgerald zur Genüge.
Anna Thalbach erzählt die Geschichte so liebevoll und anmutig, das es eine Freude ist ihr zuzuhören.
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