Rezension vom 07.05.2013
(3)
Für mich war es der erste Thriller des Autors Chris Carter und ich habe ihn als abgeschlossene Geschichte gesehen, ohne die vorherigen Bände gelesen zu haben, was ich aber mit ziemlicher Sicherheit nachholen werde.
Das Ermittlerduo Robert Hunter und Carlos Garcia haben es hier mit einem brutalen Mörder zu tun, der seine Opfer nicht nur tötet, sondern sie zerstückelt und aus den Einzelteilen schauderhafte Skulpturen bildet. Zuerst finden sie einen ehemaligen Staatsanwalt, den der Täter so entsetzlich zugerichtet hat und dann auch noch einen Polizisten.
Die Ermittler tappen zunächst völlig im Dunkeln und können sich nicht erklären, warum der Täter aus den Leichen diese widerlichen Skulpturen aufbaut. Schließlich erkennen sie, dass diese, wenn man sie beleuchtet, Schatten bilden aus Figuren, mit denen der Täter offenbar etwas mitteilen will. Aber was? Ist es vielleicht ein Racheakt? Verbindet die Opfer irgendetwas miteinander?
In mühsamer Kleinarbeit ermitteln Hunter und Garcia, erleiden immer wieder Rückschläge und müssen damit rechnen, dass der Täter erneut zuschlägt.
Die Zeit läuft…
Auf Anhieb haben mir die beiden Ermittler sehr gut gefallen. Der Autor hat sie hervorragend beschrieben und auch einige private Dinge einbezogen. Einige Dialoge sind humorvoll eingebaut und das nimmt der ganzen Geschichte ein wenig die Brutalität und die Gänsehaut baut sich etwas ab.
Spannung war vom Anfang bis zum überraschenden Ende, mit dem ich nicht gerechnet hatte. Alles liest sich schnell und flüssig, die über 400 Seiten fliegen nur so dahin.
Ich kann eine unbedingte Leseempfehlung geben. Aber Vorsicht! Es ist nichts für nervenschwache Leser!
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