Rezension vom 13.10.2012
(7)
Elodie hat Angst vor Wasser. Und trotzdem beschleißt sie auf eine kleine Insel zu fahren, um den Tod ihres Vaters zu verarbeiten.
Sie wohnt in dieser Zeit bei ihrer Tante und freundet sich schnell mit einer Gruppe gleichaltriger an. Mit einem Jungen aus der Gruppe versteht sie sich sehr gut und alles scheint von Anfang an gut zu laufen, aber dann wird ein Mädchen der Gruppe auf einer Nachbarinsel tot aufgefunden. Ertrunken und doch mitten auf dem Land. Dann entdeckt Elodie eine Person im Wasser und fühlt sich plötzlich zum Wasser und dieser Person hingezogen.
Das Buch ist in meinen Augen wirklich toll geschrieben, ich habe nicht lange dafür gebraucht und lese auf jeden Fall den Nachfolger davon.
Die ganze Geschichte hätte nicht diese Wirkung, wenn Elodie nicht solche Angst vor Wasser hätte. In vielen Rezensionen wird kritisiert, dass es völlig übertrieben ist, aber das ist es nicht, es ist real gehalten und so etwas gibt es wirklich (ich gehöre zu Leuten mit Angst vor Wasser).
Was ich schade finde ist, dass das, was auf dem Buchrücken steht, erst recht spät passiert, davor fand schon eine Menge statt.
Es ist zwar Fantasy, aber nicht mit den üblichen Figuren, sondern mit Meereswesen. Das ist mal etwas anderes, lässt sich gut lesen und ist trotzdem irgendwie glaubhaft.
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