Rezension vom 17.02.2013
(4)
So viel zum Inhalt:
Carolin ist 26 Jahre alt, hochbegabt und Witwe. Er war ihre große Liebe. Ein Mann, der sie so liebte, wie sie war. Obwohl er viel älter war, war es Liebe auf den ersten Blick. Nun nach dem Tod ihres Mannes zieht sie erst einmal zu ihrer Schwester Mimi in die Insektensiedlung. In ihrer Trauer kümmert sie sich nicht um das Erbe, das wohl ziemlich gewaltig sein soll. Denn die Kinder ihres verstorbenen Mannes zetteln einen Erbschaftsstreit vom Feinsten an...
Meine Meinung:
Wunderbar locker leicht. Trotzdem Carolin in Trauer um ihren Mann ist, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht witzig ist. Zunächst einmal hält sie alle Menschen für Idioten. Allein schon die Frage: "Sind Sie hingefallen?", wenn sie doch offensichtlich auf dem Boden liegt?! Was für ein Idiot.
Die Protagonisten haben mir sehr gut gefallen. Mimi und Ronnie kannte ich ja schon aus den vorherigen Romanen, aber Carolin kam bislang nicht vor. Sie war so schön zynisch. Ich konnte ihre Handlungen immer gut nachvollziehen.
Es ist von Anfang an bekannt, dass Carolins Mann tot ist. Man erfährt aber erst nach und nach, wie die Beziehung der beiden ausgesehen hat. Insbesondere hilft dabei eine Therapeutin, die Carolin aufsucht. Die ist zwar ziemliche schlecht in ihrem Job (Idiotin halt), aber dennoch hilft es ihr sehr, überhaupt ihre Gefühle zu besprechen.
Es hat mir einfach supertoll gefallen! Hatte es innerhalb kürzester Zeit durch. Man sollte jedoch die anderen Bücher ("Die Müttermafia", "Die Patin", "Gegensätze ziehen sich aus") vorher gelesen haben. Die Charaktere aus diesen Büchern werden zwar nur am Rande erwähnt, es nimmt aber schon einiges vorweg. Zumal ich euch die anderen auch empfehlen kann :)
Mehr
Weniger
0 Kommentare