Rezension vom 21.05.2013
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Damit Diana die Kunst der Hexerei erlernt, reisen sie und Matthew durch die Zeit in das elisabethanische London und begegnen dort den Größen ihrer Zeit, Christopher Marlow, Walter Raleigh und natürlich Königin Elisabeth. Doch einen geeigneten Hexenlehrmeister zu finden, stellt sich als schwieriger heraus, als anfangs gedacht. Denn in Schottland flammen die ersten Hexenjagden auf und drohen sich wie ein Flächenbrand über Europa auszubreiten. Auch in dieser Zeit scheint ihnen das alchemistische Manuskript, das schon in der Gegenwart von allen magischen Wesen heiß begehrt wurde. ständig durch die Finger zu schlüpfen, bevor es ein weiteres Puzzelteil seines schrecklichen Geheimnisses offenbaren kann. Als Diana schwanger wird, drängt Matthew sie darauf unverzüglich in die Zukunft zurückzukehren, doch da hat er seine Rechnung ohne seine sturköpfige Frau gemacht. Diana hat nämlich erst erfahren, dass sie der seltenen Hexengattung der Weberin angehört. Sie beginnt, unterwiesen von einer Kongregation aus erfahrenen Hexen, endlich ihre natürliche Gabe anzunehmen und sie im Kampf für ihre Freiheit, Familie und Liebe, einzusetzen.
Ich gestehe, dass ich diesen Band um Längen besser fand, als Teil eins. Die ausufernden Beschreibungen wirken jetzt eher unterstützend als nervig. Es macht viel mehr Spaß mit Dianas Augen die Welt des elisabethanischen Englands zu entdecken, als noch in Band eins einer fünfseitig beschrieben Yogastunde folgen zu müssen. Auch fand ich die Figuren gereifter. Diana pocht zwar noch immer auf ihre Unabhängigkeit, dennoch ist sie jetzt eher zu Einsichten zu bekehren und Matthews übertriebener Beschützerinstinkt tritt auch nicht mehr so dominant in den Vordergrund. Es war toll mehr darüber zu erfahren, wie und warum er zu einem Vampir wurde. Aber auch die Nebencharaktere sind liebevoll beschrieben und die Bandbreite meiner Gefühle reichte von angeekeltem Hass bis herzzereißender Liebe. Wehmütig war auch als erst Matthew seinen verstorbenen Vater trifft und sich mit ihm aussöhnt und später dann Diana mit ihrem. Ich bin gespannt wie es in Teil 3 weitergeht und wo der Ursprung sowohl der magischen Wesen, als auch der Menschen liegt. Und um ehrlich zu sein hätte ich wirklich nicht gedacht, das die Autorin es noch schafft mich von ihrer Geschichte zu begeistern und mich dazu bringt, mit den Protagonisten mitzufiebern.
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