Trudi Canavan – Die Gilde der schwarzen Magier (01.) – Die Rebellin
Produktinformationen:
Autor: Trudi Canavan
Titel: Die Rebellin
Untertitel: Die Gilde der schwarzen Magier
Originaltitel: The Magicians‘ Guild. The Black Magician Triolgy Book One
Verlag: blanvalet
Sprache: Deutsch
Kosten: € 9,95(D)
Seitenanzahl: ca 660
ISBN: 978-3-442-24394-5
Genre: Urban Fantasy
Meine Altersempfehlung: 12+
Erster Satz:
In Imardin, so heißt es, habe der Wind eine Seele und pfeife heulend durch die schmalen Straßen der Stadt, weil das, was er dort finde, ihn mit Trauer erfülle.
Rückentext:
Sonea lebt auf den Straßen der Stadt Imardin. Als sie eines Tages aus Zorn über die herrschende Magiergilde einen als unverwundbar geltenden Zauberer verletzt, werden die Meister der magischen Künste auf sie aufmerksam. Sie versuchen alles, das Mädchen von der Straße zu finden, bevor ihre unkontrollierten magischen Talente zur Gefahr werden für die Gilde, die Stadt und für Sonea selbst…
Klappentext:
Kyralia ist eine Welt, in der Magie das Privileg einer dünnen Oberschicht ist. Die Magiergilde führt Jahr für Jahr Straf- und Säuberungsaktionen durch. Da gelingt es eines Tages Sonea, einem Kind aus dem Elendsviertel der Hauptstadt Imardin, den Schutzschild der Magier mit einem Steinwurf zu durchdringe. Sie kann den Magiern entkommen und sich mit Hilfe ihres Freundes Cery und der weit verzweigten Organisation der Diebe verstecken.
Die Magier, die von der übrigen Bevölkerung gehasst und gefürchtet werden, setzten alles daran, Sonea aufzuspüren. Sie hat offensichtlich hohes magisches Potential, und unkontrollierte Magie kann furchtbaren Schaden anrichten. Sonea erlebt unterdessen selbst die Konsequenzen ihrer sich entwickelnden magischen Kräfte – immer wieder entzünden sich Gegenstände in ihrer Nähe und schließlich gehen sogar ganze Gebäude um sie herum in Flammen auf, ohne dass sie etwas dagegen tun könnte…
Über die Autorin:
Trudi Canavan wurde 1969 im australischen Melbourne geboren. Sie arbeitete als Grafikerin und Designerin für verschiedene Verlage und begann nebenbei zu schreiben.
1999 gewann sie den Aurealis Award für die beste Fantasy-Kurzgeschichte. Ihr Debütroman, der erste Band der „Gilde der schwarzen Magier“, wurde mit großer Begeisterung aufgenommen und ist inzwischen zu einem spektakulären internationalen Bestseller-Erfolg geworden. Mehr über die Autorin: www.trudicanavan.com
Inhalt:
Sonea ist in dem Hüttelviertel von Imardin aufgewachsen.
Jedes Jahr werden Säuberungsaktionen von der Magiergilde durchgeführt. Zusammen mit den Dieben gelangt Sonea in einen Aufstand und sie wirft einen Stein – und versetzt dabei einen der Magier, die als unverwundbar gelten. Verwundert starrte sie auf ihre Hände, die den Stein geworfen hatten. Eine magische Barriere kann nur durch Magie durchdringt werden. Im nächsten Moment verbrennt der Junge neben ihr und sie flieht, zu den Dieben. Ihr bester Freund, Cery, hilft ihr, sich vor der Gilde zu verstecken, denn sie sind überzeugt, dass die Gilde Sonea umbringen will.
Sie versucht, ihre Magie unter Kontrolle zu bringen, doch das kann ihr nur ein Magier beibringen. Und die Magier wollen sie töten…
Die Magie wächst in Sonea heran, immer wieder gehen Sachen in ihrer Nähe in Brand oder fallen runter. Sie flüchtet, doch sie kann sich nicht ewig vor der Gilde verstecken.
Die Gilde kriegt sie und Rothen bringt ihr Kontrolle bei – in der Gilde, die doch nicht so schlimm ist, wie sie dachte. Eigentlich sind es nur Mitglieder der Häuser, die reichen Leute Imardin, die Magier werden. Nicht nur eigentlich, sondern immer. Sie ist das erste Mädchen aus dem Hüttenviertel, was magische Kräfte zeigt – die sich zudem auch noch von selbst entwickelt hatten – was sehr selten ist. Doch dann wird sie erpresst… Und die Vorurteile gegenüber der Magier werden wahr…
Meine Meinung:
Kaufgrund:
Ich wollte es schon lange lesen, dann hab ich es einfach mal getan…
Sprache, Ausdruck:
Hinten im Buch ist ein Wörter-Lexikon, da es in einer fremden Welt spielt und somit auch andere Wörter hat. Das ist mir natürlich erst am Ende des Buches aufgefallen.
Trotzdem sind die Wörter gut erklärt und man kann sich sehr schnell in die neue Welt einleben/-lesen und kommt sehr schnell an die Figuren ran.
Es ist aus der Er-/Sie-Sicht geschrieben, mit Einblicke auf Sonea.
Figuren:
Wichtigste Figuren: Sonea, Cery, Faren, Rothen, Administrator Loren, der Hohe Lord Akkarin.
Die Figuren werden super beschrieben. Ich hatte schon am Anfang ein paar Theorien zu Cery und war total aus dem Häuschen, als sie sich bewahrheitet hatten (:
Auch ändert sich die „Schreibweise“ von Sonea und somit die Einstellung gegenüber den Magiern im Laufe des Buches. Mir gefiel, dass sie sich selbst belogen hat, in dem Zwiespalt zwischen dem eigenen Leben und der Verpflichtung der Heimat.
Aufmachung (Cover + Titel):
„Die Rebellin“ ist ein super Titel. Sonea rebelliert – gegen die Ordnung der Gilde, gegen die Häuser.
Mir gefällt das Cover sehr gut. Es zeigt eine Frau – Sonea? – in einer der Roben der Magier, die einen Stab hält, sich darauf stützt. Der Hintergrund ist weiß. Irgendwie ist das Cover wegen dieser Schlichtheit sehr mystisch und die Robe verbirgt etwas – etwas, was man wissen möchte.
Fazit:
Nach einer kleinen Spannungsflaute in der Mitte konnte ich das Buch nur schwer aus der Hand legen. Der Schreibstil ist flüssig und ich kann ernsthaft nicht glauben, dass das ein Debütroman ist. Die Welt ist so echt und so real beschrieben, dass ich dachte, ich würde da selbst rumlaufen.
Wer Fantasy mag, und mal etwas anderes zum Thema Magier lesen will, der sollte „DIE REBELLIN“ unbedingt auf den SuB legen. Und auch die anderen…