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Kunos Rezensionen
Rezension vom 10.05.2013 (1)
Antje Szillat – Solange du schläfst
Rückentext:
„Diesmal küsst die Prinzessin den Prinzen wach“, flüsterte ich und legte meine Lippen sanft auf seinen Mund. „Wach auf, Jérôme…“
Ich betrachtete sein Gesicht, suchte darin nach einer Regung, nach einem Beweis, dass er mich verstanden hatte. Aber da war nichts. Nur der tiefe, unendliche Schlaf, der ihn gefangen hielt. „Ich werde herausfinden, was in jener Nacht geschehen ist“, sagte ich entschlossen. „Und dann kommst du zu mir zurück, Jérôme, versprich mir das.“
Erster Satz:
Er lag auf dem Feldweg, völlig unbeweglich, ein Bein eigenartig vom Körper weggedreht, das Gesicht Blutüberströmt.
Inhalt:
Anna zieht mit ihren Eltern von Bremen in ein kleines Dorf, Mahlhausen. Dort lernt sie Jérôme kennen, einen süßen Jungen aus ihrer Schule. Doch dieser wird vom Bürgermeistersohn Konstantin und seiner Clique stark gemobbt. Jérôme und Anna verlieben sich ineinander und gehen trotz Bedrohungen von Konstantin eine Beziehung ein.
Eines Tages bekommt Anna einen Anruf: Jérôme liegt im Krankenhaus, wurde gerade operiert. Jemand hatte ihn übel zusammengeschlagen und nun muss er um sein Leben bangen, denn aus dem Koma aufzuwachen, ist eine große Hürde. Anna muss herausfinden, wer ihrem Freund das angetan hat. Helfen tun ihr dabei kleine Wortfetzen und Bilder, die immer in ihrem Kopf auftauchen, ihr sagen, was in dieser Nacht mit Jérôme passiert ist.
Meine Meinung:
Das Buch habe ich mir geholt, da ich es schon lange lesen wollte. Und mal ehrlich. Das Cover ist doch ein echter Blickfang, oder nicht?
Der Schreibstil ist sehr umgangssprachlich, sodass es fast schon störte. Aber da es sich eher um ein Kinderbuch als um ein Jugendbuch handelt, ist es in Ordnung. Geschrieben ist „solange du schläfst“ aus der Ich-Perspektive von Anna und der Er-Sie-Perspektive von Jérôme. Das war eigentlich ganz nett, da man so von beiden Seiten die Beziehung und die Probleme sehen konnte, auch, was Jérôme wirklich getan hat.
Die Protagonisten sind eindeutig Jérôme und Anna. Es geht hauptsächlich um die Beziehung der beiden, die sehr schnell da ist. Sie sehen sich drei Mal und küssen sich, fangen sofort eine Beziehung an. Durch den Schreibstil hatte ich manchmal eher das Gefühl, dass Anna jünger als 16 wäre, was mir dann aber durch die Handlungen der beiden nochmal ins Gedächtnis gerufen wurde.
Die Nebenpersonen werden kaum beschrieben, obwohl es wichtig wäre gewesen wäre, wenn aus Jérômes Sicht der Onkel und aus Annas Sicht ihre Eltern mehr Gewicht bekommen hätten. So stand im Vordergrund eigentlich nur die beiden Jugendlichen, nicht das Problem, was Antje Szillat schildert.
Die Geschichte an sich ist süß. Dornröschen in etwas moderner, umgedreht und älter. Auch wird in dem Buch selbst immer wieder auf das Thema „Märchen“ angespielt, aber dennoch hatte ich nicht das Gefühl, dass es sich um ein Märchen.
Anna ist zum ersten Mal verliebt und würde alles, aber auch wirklich alles, für Jérôme tun. Die erste Liebe, verpackt in ein Märchen… Gewöhnungsbedürftig, aber okay!
„Solange du schläfst, Jérôme, so lange bleibt mir noch Zeit. Ich muss es schaffen, dass die Wahrheit ans Licht kommt, solange du bei mir bist. Dann wird alles gut, das spüre ich!“ – S. 188
Das Cover. Haaaach. Die Coverkäuferin hat zugeschlagen!! Das ausgestanzte gefällt mir total gut, es ist was anderes. Und die Blumenranken, die das Herz bilden, verdeutlichen noch mal, dass es um eine Art Märchen geht… Das Cover ist wirklich, wirklich klasse!
Der Titel ist auch gut: Anna versucht, in der Zeit, wo Jérôme schläft, herauszufinden, was passiert ist, mithilfe von den kleinen Botschaften, die sie von ihm empfängt.
Was mir nicht so gut gefallen hat, war, dass dieses „Schlafen“ erst in der zweiten Hälfte eine Rolle spielt. In der ersten ist es schlichtweg eine kleine, süße Liebesgeschichte, die erste Liebe für kleine Mädchen.
Fazit:
Eine Liebesgeschichte für etwas größere Kinder, verpackt in ein Märchen, mit einem gewöhnungsbedürftigen Schreibstil. Die Geschichte ist süß und man liest sich schnell ein, wird eingesogen. Doch die Figuren lassen leider zu wünschen übrig…
3,5/5 Büchern!
Autor: Antje Szillat
Titel: Solange du schläfst
Untertitel: -/-
Originaltitel: Solange du schläfst
Verlag: Coppenrath
Sprache: Deutsch
Kosten: €14,95 (D) €15,40 (A)
Seitenanzahl: ca 250
Art: gebundenes Buch
ISBN: 978-3-649-60291-0
Genre: Romantik, Kinderbuch
Meine Altersempfehlung: 10+
Rezension vom 06.05.2013 (1)
Rückentext:
In Jonahs Leben ist nichts mehr, wie es einmal war. Von einem Tag auf den anderen hat er sich auf den Börsenparkett einen Namen gemacht – und plötzlich liegt ihm die Welt zu Füßen. Er hat alles: Geld, Macht, schöne Frauen. Doch das luxuriöse Leben hat seinen Preis. Zu spät merkt Jonah, dass er Spielball einer perfiden Intrige ist und von mächtigen Feinden gejagt wird. Ein skrupelloser, elitärer Kreis hat es auf ihn abgesehen und treibt ihn bis ins tiefe Herz von Afrika. Dort muss Jonah sich der bitteren Wahrheit stellen: Sein traumhaftes Leben hat sich in einen wahren Albtraum verwandelt. Und es ist noch lange nicht Zeit aufzuwachen.
Erster Satz:
Er saß im Hotelzimmer und wog die Knarre in seiner rechten Hand.
Klappentext:
Er hat die Chance auf unvorstellbaren Reichtum. Auf ein Leben wie im Rausch. Die Wahl liegt bei ihm.
Sagt er ja, kann er alles haben. Doch der Preis dafür ist zu hoch.
Und am Ende ist Zahltag.
Über den Autor:
Nic Bennets Debüt „Dead Cat Bounce“ lehnt sich an eigene Lebenserfahrungen an. Der Autor ist in London aufgewachsen, hat aber auch einige Jahre seiner Kindheit in Afrika verbracht. Die weltweite Finanzkrise hat ihn zu diesem Thriller inspiriert, zumal er selbst schon als Börsenmakler gearbeitet hat. Heute lebt Nic Bennett in Kapstadt.
Inhalt
Jonah Lightwood hat eigentlich keinerlei Beziehungen zu seinem Dad. Er hofft, dass dies anders wird, wenn er ihn einen Tag lang bei seiner Arbeit in der Bank begleitet. Dort lernt Jonah den „Baron“ kennen, einen Aktionär, der Jonahs Vater ein „Weichei“ nennt, da dieser kaum Geld verdient und keine Risiken eingeht, im Gegensatz zu David Lightwood.
Der Baron nimmt Jonah mit in den „Bunker“ und zeigt ihm, wie man richtig Geld machen kann.
Jonah weiß von diesem Augenblick an, dass er Aktionär werden will, und begleitet seinen Vater auch am nächsten Tag in die Bank. Obwohl das Erhoffte, die Beziehung zu seinem Vater, nicht eintritt, findet er im Bunker neue angebliche Freunde, bei denen er auch die Zeit verbringt, als er größer und mit der Schule fertig ist.
David, Jonahs Vater, ist die ganze Zeit dagegen, dass Jonah bei dem Baron und seinem Gefolge ist. Doch diesem ist es egal. Er bekommt alles, was er möchte, denn mit Geld kann man sich alles kaufen.
Doch es gibt da nur ein kleines Problem: Bei dem Baron scheint es nicht mit rechten Dingen zuzugehen, jedoch möchte Jonah das nicht einsehen und verwickelt sich so in ein gefährliches Geschäft um Leben und Tod…
Meine Meinung:
Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Script5-Verlag bekommen, dafür nochmal danke! Aber irgendwann hätte ich mir das Buch auch geholt, von den ganzen begeisterten Rezensionen, die es da gibt…
Geschrieben ist meistens aus der Sicht von Jonah. Manchmal wechselt die Sicht von den Gegnern, diese dann aber nur für wenige Absätze. Der Er/Sie-Erzähler hat mir persönlich gut gefallen.
Was die Geschichte besonders spannend gemacht hat, waren die kleinen Spoiler innerhalb des Buches. Oftmals als letzter Satz eines Kapitels oder vor einem Break im Kapitel.
„Er machte 3600 Pfund Gewinn. Von dem Tag an, wusste er nicht mehr, was Angst war.“ – Seite 139
Jonah ist der Protagonist in „Dead Cat Bounce“. Er hat keinerlei Beziehung zu seinem Vater, David Lightwood, und hofft, dass sich das innerhalb eines Tages mit ihm auf der Arbeit ändert. Doch dort lernt Jonah den „Baron“ kennen, einen Aktionär, der mit vielen, vielen Aktien handelt und mehr Boni im Monat bekommt als David verdient. Prompt bekommt Jonah seinen Spitznamen „iPod“ und wird im Bunker aufgenommen. Jonah war mir eigentlich immer recht sympathisch. Er hat Ecken und Kanten, ist nicht perfekt, kann aber doch ein ziemlicher Frauenheld sein, wenn er möchte.
Der Baron war mir eigentlich auch sympathisch, doch ich habe eher immer wie Jonah gefühlt, da er der Protagonist ist und aus seiner Sicht geschrieben wird. So hat sich auch meine Auffassung dem Baron gegenüber geändert… Denn der Baron will den Finanzmarkt beherschen, egal um welchen Preis. Und da beginnt die Jagd…
„Der Spion, den er in die amerikanische Zentralbank eingeschleust hatte, lag in einer Leichenhalle in Brooklyn, nachdem er angeblich Opfer eines brutalen Raubüberfalls geworden war.“ – Seite 195
Der Plot ist eignentlich ganz okay, es war eher eine Einleitung in die Börsengeschäfte als der spannende Thriller, der auf dem Rückentext vermarktet wird. Doch hat man die lange Einleitung über sich ergehen lassen (was eigentlich gar nicht so schlimm ist), wird man gefangen von der spannenden und packenden Seite und das Buch darf sich zurecht „Thriller“ nennen.
Mir hat die Idee der Umgebung gefallen, noch nie habe ich ein Buch der Börsengeschäfte gelesen und der DAX und Co haben mich nie sonderlich interessiert, aber Nic Bennet hat es wirklich geschafft, den anscheinend langweiligen Kram zu einem Thriller zu verarbeiten!
Das Cover sieht klasse aus. Das Auto, die flüchtenden Personen… Ohne zu viel zu sagen, aber wenn man das Buch durch hat, versteht man es. Und: Es fühlt sich klasse an, denn es ist geriffelt!
Auch der Titel ist gut gewählt, denn der Baron gibt selbst die Auflösung, warum es denn so heißt:
„Das ist ein Dead Cat Bounce, der Hüpfer einer toten Katze, iPod. Merk dir meine Worte.“ – Seite 140
Was ich leider schade finde, ist, dass der Klappentext eigentlich nur Handlung aus der zweiten Hälfte beschreibt. Da die erste Hälfte aber eigentlich nur eine Einleitung ist, kann ich es verstehen, aber dadurch bin ich an dieses Buch mit anderen Erwartungen rangegangen. Auch der Prolog bezieht sich nur auf das letzte Fünftel, aber es war ein Ansporn; ein Zeichen, dass es doch noch spannend wird.
Und es gibt noch ein kleines Extra an diesem Buch, was ich aber erst ganz zum Schluss gesehen habe: Ganz hinten ist ein Lesezeichen zum raustrennen an den Umschlag gehängt!
Fazit:
Wer sich mit der Einleitung in die Börsengeschäfte auseinandersetzt, wird mit einem guten Thriller belohnt, den ich so schnell gelesen habe, dass ich zwischendurch atemlos war!
Autor: Nic Bennet
Titel: Dead Cat Bounce
Untertitel: -/-
Originaltitel: Dead Cat Bounce
Verlag: SCRIPT5
Sprache: Deutsch
Kosten: €14,95 (D) €15,40 (A)
Seitenanzahl: ca 350
Art: Taschenbuch
ISBN: 978-3-8390-0137-0
Genre: Thriller, Jugendbuch
Meine Altersempfehlung: 12+
Rezension vom 05.04.2013 (2)
Rückentext:
WENN DIE SEHNSUCHT GRÖSSER IST ALS DIE VERNUNFT…
WENN DIE HOFFNUNG STÄRKER IST ALS DIE ANGST…
WENN DIE LIEBE EWIG IST…
Nikkis Erinnerung ist das Einzige, was ihr geblieben ist. Die Erinnerung an Jack, ihre große Liebe- Die Erinnerung an Jack, ihre große Liebe. Nach hundert Jahren, die sie ins Ewigseits verbannt war – Jahren voller Sehnsucht –, darf Nikki noch einmal zurückkehren in ihre Welt, um Abschied zu nehmen, bevor sie an der Seite des verführerischen, aber undurchschaubaren Cole endgültig in die Unterwelt eintreten muss. Doch bald schon wird Nikki klar, dass Jack sie nicht ein weiteres Mal gehen lassen wird. Und das Licht stärker ist als alle Macht der Welt…
Erster Satz:
In alten Sagen heißt es Unterwelt.
Klappentext:
Ich erinnerte mich an alles. An das erste Mal, es er mich seine Freundin nannte. An das erste Mal, als er mir sagte, dass er mich liebte. An das erste Mal, als mir Zweifel kamen, ob ich ihn würde halten können. An das erste Mal, als ich wusste, ich musste zurückkommen, um ihn wiederzusehen. Um jeden Preis.
Jack ist Nikkis große Liebe. Und die Erinnerung an diese Liebe ist es, die Nikki am Leben gehalten hat während all der Jahre, die sie ins Ewigseits verbannt war. Das war der Preis dafür, dass sie in einem Moment voller Trauer Zuflucht bei dem geheimnisvollen Cole gesucht hat, der ihr allen Schmerz zu nehmen wusste und ihr Trost spenden konnte. Nun darf Nikki noch einmal zurück in ihr altes Leben, um sich von denen, die sie lebt, zu verabschieden. Nur manchmal ist eine Rückkehr schmerzhafter als eine Trennung, denn Nikkis Tage mit Jack sind gezählt und den beiden bleibt nicht mehr viel Zeit. Das wissen sie. Aber sie wissen auch, dass sie ohne den anderen nicht leben können. Und Jack ist bereit, für Nikki zu kämpfen – sei das Opfer noch so groß.
Über die Autorin:
Brodi Ashton studierte Journalismus an der Universität und „International Relations“ an der „London School of Economics“. Über sich, ihr aufregendes Leben als Mutter zweier Söhne und das Abenteuer, Autorin zu sein, berichtet sie in ihrem Blog brodiashton.blogspot.com.
Mit „Ewiglich die Sehnsucht“ legt sie nun ihr Debüt als Schriftstellerin vor. Es ist der Auftakt ihrer „Ewiglich“-Trilogie um Nikki und Jack und ihre alles überdauernde Liebe, die mit dem zweiten Band „Ewiglich die Hoffnung“ ihre Fortsetzung finden wird.
Inhalt:
Nikki wurde von Cole in das Ewigseits gezogen: Dort verharrten sie hundert Jahre aneinander gepresst, Cole ernährte sich von ihr, da er ein Ewiglicher ist.
Doch sind auf der Erde nur 6 Monate vergangen. Sechs Monate, in denen Nikkis Freund Jack fast vor Sorge umgekommen ist, da er nicht wusste, was mit Nikki passiert ist. Nun darf sie wieder auf die Erde, nur für eine kurze Zeit, und muss sich entscheiden: Will sie für immer leben, an der Seite von dem gutaussehenden Cole und Jack vergessen oder will sie in die Tunnel, das ewige Leben aufgeben und irgendwann mit Jack wieder vereint sein?
Diese Frage beschäftigt sie: Und Jack hilft ihr am Anfang nicht sonderlich. Doch dann bekommt Nikki immer mehr Hinweise: Was ist passiert, als sie aus dem Ewigseits gekommen ist? Wieso ist es so etwas besonderes, dass SIE es geschafft hat, und was haben Cole und seine Freunde mit ihr vor?
Nikki begibt sich auf eine Jahrtausendalte Suche der Mythologie und lernt so sich, Cole und Jack wieder kennen… Doch sie kann nur eine Seite wählen…
Meine Meinung:
Das Buch lag lange auf meinem SuB. Ich habe mir es mal geholt, weil ich eigentlich total auf Schnulzen stehe und mir dies von allen als solche angepriesen wurde.
Geschrieben ist das Buch aus Nikkis Perspektive. Es hat nicht lange gedauert, und ich konnte mich in die Geschichte hineinversetzen. Doch es hat hingegen etwas länger gedauert, bis ich die Idee hinter dem Buch verstanden habe: Das Ewigseits und das hier und jetzt haben eine andere Zeitabmessung.
Der Schreibstil ist sehr leicht und flüssig zu lesen und hat mich noch leichter in die Liebesgeschichte gebracht.
Apropos Liebesgeschichte: Keine Liebesgeschichte kommt ohne ein Dreiecksbeziehung aus, habe ich das Gefühl. Und so ist es natürlich auch hier: Cole und Jack kämpfen um die Liebe Nikkis, auch wenn diese sich schon vorher zu entschieden haben glaubt. Das Ende war eigentlich klar, und so konnte es mich auch nicht packen: Es ist eigentlich alles sehr vorhersehbar und so konnten mich ein paar Höhepunkte auch nicht packen. Sie hätten länger, ausführlicher, noch romantischer oder brutaler ausgeführt werden können, meiner Meinung nach. Es war eher flach, was ich schade finde, denn die Idee ist gut!
Die Figuren haben alle ihren Standpunktund wollen diesen auch nicht verlassen. Und so muss Nikki hin und her wechseln, weiß nicht, wem sie vertrauen soll. Cole hat mich interessiert, doch leider erfährt man über seine Beweggründe kaum etwas in diesem ersten Band der Trilogie. Jake, der große und tolle Freund von Nikki mochte ich am Anfang nicht – er ist ihr Freund und ignoriert sie? Na toll.
Auch lernt man nicht viel von den anderen Ewiglichen.
Das Cover lädt zum Träumen ein, aber leider hat es nichts mit der Geschichte zu tun: Der Granatapfel wird nie erwähnt und die Frau… Naja. Man sieht soetwas mittlerweile überall. Leider! Der Titel hingegen passt sehr gut. Nikki hat sich ein Jahrhundert lang nach Jack gesehnt. Und nun darf sie ihn endlich wiedersehen…
Fazit:
Eine schöne Idee, die mich leider nicht fesseln konnte – insgesamt viel zu flach und die angepriesene Liebesgeschichte war mir auch nicht romantisch genug. Ich konnte mich nicht die ganze Zeit mit der Geschichte verbinden und das Ende war eigentlich auch klar, aber Spannung war leider kaum da… Deswegen kann ich auch nur 2,5 Bücher. Ihr könnt euch selbst ein Bild machen, empfehlen kann ich es aber leider nicht.
Produktinformationen:
Autor: Brodi Ashton
Titel: Ewiglich die Sehnsucht
Untertitel: -/-
Originaltitel: Everneath
Verlag: Oetinger
Sprache: Deutsch
Kosten: €(D) 17,95
Seitenanzahl: 380
Art: gebundenes Buch mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-7891-3040-3
Genre: Fantasy, Romantasy, Romantik
Meine Altersempfehlung: 12+
Rezension vom 02.04.2013 (1)
Elizabeth Miles – Im Herzen die Rache
Rückentext:
ALLER BÖSEN DINGE SIND DREI
Es ist Winter in Ascension, einer Kleinstadt in Maine. Die Seen sind zu Eis erstarrt, der makellose Schnee fällt in dicken Flocken vom Himmel. Aber der friedliche Schein trügt – denn in Ascension haben Fehler tödliche Folgen. Drei geheimnisvolle Mädchen sind in die Stadt gekommen, um darüber zu urteilen, wer für seine Taten büßen muss. Und die Wahl ist auf Em und Chase gefallen.
Erster Satz:
Emily Winters stand vor ihrem Schlafzimmerspiegel, ein flauschiges weißes Handtuch um den Oberkörper geschlungen, und mühte sich damit ab, einen Knoten aus ihrem tropfnassen dunklen Haar zu bekommen.
Klappentext:
Emily ist glücklich. Zach, in den sie seit Monaten verliebt ist, zeigt endlich Zuneigung zu ihr. Doch Em weiß: Wenn sie etwas mit ihm anfängt, gibt es kein Zurück mehr. Denn Zach ist bereits zusammen – Ems bester Freundin.
Chase hat nicht nur Probleme zu Hause, auch seine Freunde lassen ihn links liegen. Aber es ist etwas anderes, was ihm den Schlaf raubt. Chase hat etwas unfassbar Grausames getan. Und es ist nur eine Frage der Zeit, bis es ans Licht kommt.
JEDER MACHT FEHLER. DOCH MANCHMAL REICHT ES NICHT, SEINE TATEN ZU BEREUEN…
Über die Autorin:
Elizabeth Miles wuchs in der Nähe von New York auf. Nach ihrem Studium in Boston arbeitete sie als Journalistin für eine alternative Wochenzeitung. Sie spielt leidenschaftlich gern Theater, liebt Pizza über alles und eine kalte Winternacht in Maine ist für sie das Schönste, wenn auch Unheimlichste, was sie sich vorstellen kann. Sie lebt mit ihrem Freund und ihren zwei Katzen in einer chaotischen Wohnung in Portland, Maine.
Inhalt:
In Ascension, Maine, kehrt das Böse ein: Ein Mädchen aus der High-School hat sich von der Brücke gestürzt. Sie wurde in der Schule gemobbt, obwohl sie früher zu der beliebten Clique gehört hat.
Chase lebt in dem Wohnwagenviertel und ist der beste Quarterback der Schule, immer gut angezogen und beliebt. Doch auch er hat etwas Böses getan…
Em ist verliebt, Hals über Kopf – in den Freund ihrer besten Freundin. Doch die fährt über Weihnachten weg und so ist Zach alleine in Ascension. Emily Winters sieht ihre Chance und ist überglücklich, dass Zach sie bemerkt – so, wie sie es möchtet. Die beiden fangen was miteinander an, doch wie es aussieht mit anderen Motiven…
Und auf einmal gibt es in Ascension eine Macht, die sich rächt. Denn jeder hat etwas Böses getan, manche mehr, manche weniger. Und manche müssen es bezahlen. Und die Macht hat entschieden, dass es Em und Chase sein werden…
Meine Meinung:
Ich hatte schon vor ein paar Monaten die Leseprobe in der Hand, und hab mir gedacht, dass es eigentlich was für mich wäre. Das Cover hat mir zwar andere Erwartung gesteckt, aber okay!
Geschrieben ist „Im Herzen die Rache“ aus der Sicht von Chase und Em, jeweils aus einer Er-Sie-Sicht, weswegen ich eigentlich kaum Probleme hatte, zwischen den beiden Personen zu wechseln.
Der Schreibstil ist recht flach und leider konnte ich mich am Anfang des Buches kaum mit Emily alias Em anfreunden. Sie verliebt sich in den Freund ihrer besten Freundin, betrügt dann diese und versucht es, mit einem Geschenk wieder gut zu machen? Tut mir leid, aber das sehe ich anders.
Spannend wurde das Buch erst, als die Furien in das Spiel kamen. Die Furien sind drei Gestalten der griechischen Mythologie, die man unter anderem auch in der „Göttlich“-Reihe kennenlernt. Hier wurden sie anders dargestellt: Wunderschön, sexy, schlau und anziehend. Kennenlernen tut man sie eher nicht, aber ich denke, dass dies noch in den anderen beiden Bänden kommen wird: Dieses Buch war eher eine Einleitung in das Geschehen, den Ort und die Idee des Buches.
Die Idee der Geschichte fand ich sehr schön. Die beiden Perspektiven werden durch mehrere Verbindungen miteinander verbunden: Das Schicksal von Sasha, wobei der eine mehr damit zu tun hat als die andere, den Ort und die Furien. Doch leider fehlte mir am Anfang die Spannung: Dort geht es eher um Em: Man lernt sie nicht kennen, lernt aber, dass sie ihre beste Freundin mit dessen Freund betrügt. In der Mitte spielt das Schicksal von Sasha und die Verbindung zu Chase eher eine Rolle, was mir mehr gefallen hat: Die Figuren bekommen auf einmal Tiefe und starke Emotionen, es sind nicht mehr nur noch lustgetriebene Teenager.
Was mich total überrascht hat, war das Ende. Wäre das ganze Buch so spannend und drastisch gewesen , hätte ich ohne zu überlegen 5 Bücher gegeben! Im dritten Akt konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Jedoch spricht mich das Cover nicht an. Als ich es das erste Mal gesehen habe, dachte ich, es geht um ein braves Mädchen, was in ihrem Herzen Rache trägt, die sie ausüben will. Pustekuchen! Ich finde es immer sehr schade, wenn Cover und Inhalt nicht zusammenpassen, und das ist hier leider der Fall.
Hingegen ist der Titel recht gut gewählt. Die Furien üben Rache, und es gibt nun mal drei Personen, die diese Rache auf sich nehmen müssen: Em, Chase und Sasha.
Fazit:
„Im Herzen die Rache“ ist ein schönes Buch, was mich erst am Ende wirklich fesseln konnte. Der Kontrast von den Protagonisten ist deutlich, doch wird gegen Ende auch weniger. Wäre das ganze Buch wie das letzte Drittel gewesen, wäre es volle Punktzahl geworden. Nun aber, plus die Abzüge vom Cover, kann ich leider nur 3 Bücher vergeben. Es ist eine nette Unterhaltung, wenn man sich darauf einlässt, wird aber erst gegen Ende richtig lesenswert.
Produktinformationen:
Autor: Elizabeth Miles
Titel: Im Herzen die Rache
Untertitel: -/-
Originaltitel: Fury
Verlag: LOEWE
Sprache: Deutsch
Kosten: €17,95 (D), €18,50(A)
Seitenanzahl: 384
Art: gebundenes Buch mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-7855-7377-8
Genre: Mystery, Real Life
Meine Altersempfehlung: 13+
Rezension vom 26.03.2013 (1)
Rückentext:
Willkommen in New York City – der coolsten Stadt der Welt – der Stadt, die niemals schläft. Denn hier sind die Kreaturen der Nacht unterwegs: Feen und Vampire, Engel und Dämonen. Und sie sind auf der Jagd.
Gut aussehend, düster und sexy. Das ist Jace.
Verwirrt, verletzlich und vollkommen ahnungslos. So fühlt sich Clary, als sie in Jaces Welt hineingezogen wird. Denn Jace ist kein normaler Junge. Er ist ein Dämonenjäger. Und als Clary von dunklen Kreaturen angegriffen wird, muss sie schleunigst ein paar Antworten finden, sonst wird die Geschichte ein tödliches Ende nehmen!
Klappentext:
Es sollte ein ganz normaler Abend in New York City werden. Doch dann wird die fünfzehnjährige Clary im Pandemonium-Club Zeugin eines Mordes. Drei Teenager, über und über mit Tattoos bedeckt, verschwinden durch den Hinterausgang. Und zurück bleibt – nichts- Die Leiche hat sich einfach in Luft aufgelöst. Clary ahnt noch nicht, dass sie das erste Mal mit den Schattenjägern zusammengetroffen ist, die sich dem Kampf der Dämonen der Stadt verschrieben haben. Aber nicht einmal vierundzwanzig Stunden später sieht es so aus, als ob ausgerechnet Clary eine ganz besondere Rolle in dem gefährlichen Spiel der Unterwelten einnimmt. Kann Clary den Schattenjägern und allen voran dem gut aussehenden Jace wirklich vertrauen?
Über die Autorin:
Cassandra Clare wurde in Teheran geboren und verbrachte die ersten zehn Jahre ihres Lebens in Frankreich, England und der Schweiz. Ihre Reihe Chroniken der Unterwelt sowie die neue Trilogie Chroniken der Schattenjäger wurden auf Anhieb zu einem internationalen Erfolg, ihre Bücher stehen weltweit auf den Bestsellerlisten. Cassandra Clare lebt mit ihrem Mann, ihren Katzen und einer Unmenge an Büchern in einem alten viktorianischen Haus in Massachusetts.
Inhalt:
Clary hatte ein wunderbares, normales Leben bis sie mit ihrem besten Freund Simon in den Pandemonium-Club geht. Dort sieht sie, wie Jugendliche einen Menschen tötet. Das Problem: Nur sie kann es sehen, nicht mal Simon, der direkt neben ihr stand!
So lernt sie die Schattenjäger kennen, die sich zur Aufgabe gemacht haben, die Welt von den bösen Dämonen und anderen Schattenwesen zu befreien. Sie gehört in gewisser Weise auch zu diesen Jägern, da sie sie sehen kann, obwohl sie Zauberglanz benutzen, den normale Menschen nicht durchbrechen können.
Dann wird Clarys Mutter entführt. Sie weiß0 nicht von wem und wieso, aber Jace, einer der Schattenjäger sagt ihr, dass es Dämonen gewesen waren. So wird Clary in den Zirkel der Schattenjäger aufgenommen, obwohl sie nichts weiß und nichts kann.
Und während Clary ihre Mutter finden will, lernt sie immer mehr über sich, ihre Vergangenheit und die Welt der Schattenjäger, zu denen sie anscheinend doch gehört…
Meine Meinung:
Von dem Buch ist ja mittlerweile der fünfte Teil erschienen und so dachte ich mir, dass ich auch mal mit der Reihe anfangen muss.
Geschrieben ist alles aus Clarys Perspektive, die meiner Meinung nach sehr erwachsen handelt und nicht wie eine Fünfzehnjährige. Es hat nicht lange gedauert und ich war total in dem Buch versunken.
Natürlich darf auch die Romantik nicht fehlen, die bekam sogar einen Ehrenplatz im hinteren Teil, doch mir ging alles zu schnell und es war auch ein bisschen zu viel... Selbst mir!
„Vielleicht, dachte sie, vielleicht war der Verlust von Simons Freundschaft ja die Strafe dafür, dass sie so egoistisch gewesen war, einen winzigen Moment glücklich zu sein, während ihre Mutter noch immer verschwunden war.“ – S. 332
Die Protagonisten sind Clary, Simon, Jace, Alec und Isabell. Clary war mir eigentlich die ganze Zeit sympathisch. Doch mit Jace musste ich mich lange anfreunden, und bis ich das geschafft habe, kam ein neuer Schlag und ich mochte ihn schon wieder nicht. Er ist selbstverliebt, versteht andere Leute nicht und sieht zu gut aus um wahr zu sein.
„Unglücklicherweise, Hüterin der Zuflucht“, sagte Jace, „gilt meine einzige und wahre Liebe nur mir selbst.“ –S.- 357
„ „Ich mag jeden, der böse Schattenwesen tötet“, erwiderte er gleichmütig. „Besonders mich.“ “ – S. 349
Doch Simon gefiel mir die ganze Zeit. Er hat eine besondere Art der Komik, versteht Clary voll und ganz und ist ihr ruhiger Fels in der Brandung.
„Haben die etwa ein Gerät, mit dem sich messen lässt, ob die Dämonen im Haus Power-Yoga betreiben?“ – S. 352
Das Cover Ist ganz schön, doch hat für mich nichts mit dem Buch zu tun. Die Skyline kann NYC verkörpern und die Raben die Schattenwesen – doch der Rest erschließt sich für mich nicht, leider.
„Die Chroniken der Unterwelt“ ist ein guter Überbegriff, zudem wird mit dem Wort immer wieder gespielt: Das Buch ist in drei Teile unterteilt: Dunkler Abstieg, Leicht ist der Abstieg und der Abstieg lockt.
Die Geschichte an sich hat mich auch sehr schnell in seinen Bann gezogen. Es hat nicht lange gedauert, bis die Geschichte an sich los ging und dennoch hatte ich das Gefühl eine gute Einleitung gehabt zu haben. Die Idee der Schattenjäger ist zwar nicht neu, aber Cassandra Clare hat sie sehr gut und ausführlich umgesetzt. Auch haben einige Aspekte mich immer wieder überrascht und dennoch konnte ich mir die Schattenjägerwelt bildlich vorstellen.
FAZIT:
Cassandra Clare hat mit „City of Bones“ ein wunderbares Debüt hingelegt und einen wunderbaren Punkt im Urban-Fantasy gesetzt! Ich kann euch das Buch nur empfehlen. Der Schreibstil und der Plot spielen perfekt zusammen und die Figuren sind liebenswert, verabscheuend und nebensächlich – alles ist dabei! Legt euch am besten direkt Band zwei daneben, da man direkt wissen will, wie es weiter geht.
Rezension vom 20.03.2013 (1)
http://mydailybooks.blogspot.de/2013/03/cynthia-j-omololu-fur-immer-01-die-seele.html
Erster Satz:
Gleich geschieht es wieder.
Rückentext:
Stell dir vor, es gibt nicht nur ein Leben…
„Da steht er und blickt mich mit den gleichen Augen an, die ich an jenem kalten, grauen Morgen vor so langer Zeit sah.
Mein Herz rast wie wild.
Ein dicker Kloß sitzt in meiner Kehle. Seine Worte. Seine Berührungen. Seine Fürsorge. Alles Lüge.“
Klappentext:
Als die sechzehnjährige Cole den Tower von London besichtigt, wird sie plötzlich von einer unglaublich realistischen Vision heimgesucht. Doch es sind nicht nur Bilder, die sie plagen. Cole spürt geradezu, was sie sieht: eine Jahrhunderte zurückliegende Enthauptung! Überwältigt fällt sie in Ohnmacht. Und das Erlebnis im Tower ist kein Einzelfall. Wohin Cole auch geht, was sie auch berührt, seit Kurzem fühlt sie sich ständig in andere Zeiten und Orte versetzt, die sie nie zuvor gesehen hat. Sie versteht die Welt nicht mehr. Wird sie vielleicht verrückt? Als Cole wieder zu sich kommt, liegt sie in den Armen des gut aussehenden Griffon. Er erkennt sofort, dass sie etwas ganz Besonderes ist – genau wie er. Griffon erscheint Cole seltsam vertraut, und sie hat das Gefühl, dass es zwischen ihnen eine tiefe Verbindung gibt, ein gemeinsames Schicksal. Und tatsächlich: Griffon weiß, was es mit den sonderbaren Visionen auf sich hat. Cole ist wie er ein Mensch, der sich an seine früheren Jahre erinnern kann. Und sie befindet sich in Gefahr! Als Cole die Puzzlestücke ihrer ehemaligen Existenzen zusammensetzt, entdeckt sie, welch dunkles Geheimnis sie und Griffon verbindet. Kass sie dem Jungen, den sie liebt, wirklich vertrauen?
Über die Autorin:
Cynthia J. Omololu wurde in New Jersey geboren und ist in Kalifornien aufgewachsen, wo sie auch heute noch lebt. Sie hat schon als Kind Bücher nur so verschlungen – aber trotzdem nie geglaubt, dass sie selbst einmal welche schreiben würde. Nach ihrem Englischstudium an der Universität von Santa Barbara arbeitete sie in der Marketingabteilung einer Wochenzeitung in San Francisco. Und dann, kurz nach der Geburt ihrer Kinder, hat Cynthia gemerkt, dass sie eine Menge spannender Geschichten zu erzählen hat. „Für immer die Seele“ ist ihr erstes Jugendbuch und der Auftakt einer Trilogie.
Inhalt:
Cole ist eine sehr begabte Cello-Spielerin und mit ihrer Schwester Kate in England Urlaub machen. Doch bei einem entspannten Urlaub bleibt es nicht: Als sie den Tower von London besichtigen, bekommt Cole ein Vision: Sie sieht, hört, schmeckt und fühlt eine Enthauptung – hunderte Jahre vor dem damaligen Tag. Sie fällt in Ohnmacht und ein junger Mann fängt sie auf. Griffon bemerkt sofort, dass Cole anders ist, weil er genau ist wie sie: Er erinnert sich an seine früheren Leben, ist ein Akhet. Und Cole ist auch einer. Und dass sie sich an ihre früheren Leben erinnern kann, erklärt ihre Visionen.
Zurück in den USA denkt Cole, sie würde Griffon nie wiedersehen, bis sie ihn plötzlich in einem Café trifft. Die Anziehungskraft zwischen den beiden ist unbeschreiblich und nach und nach erklärt Griffon Cole, was mit ihr passiert.
Doch nicht alles ist gut, denn es gibt auch Personen in Coles Umkreis, die auch Akheten sind und sie töten wollen…
Meine Meinung:
Das Buch hat mich im Laden angelacht. Ich habe das erste Drittel noch im Laden gelesen und war total überzeugt von diesem Buch. Es hat mich sofort in seinen Bann gezogen und ich musste es mir einfach kaufen!
Geschrieben ist „Für immer die Seele“ aus Coles Sicht. Wie schon gesagt, hat mich das Buch von der ersten Seite an begeistert, ich habe mich sofort in die Personen und den Schreibstil verliebt. Es ist ein sehr leichter Schreibstil, der den Lesefluss erhöht und eine Seite nach der anderen umschlagen lässt.
Die Visionen sind kursiv gedruckt und haben mich am Anfang sehr gestört, doch mit der Zeit habe ich mich daran gewöhnt, dass der Handlungsstrang auf einmal abbricht und man in einen neuen geworfen wurde – und das hat gegen Ende sogar richtig Spaß gemacht, nur leider wurden die Visionen immer weniger…
Die Personen in diesem Buch sind natürlich Griffon und Cole, aber auch Rayne, Coles beste Freundin und Veronique.
Die Personen werden kaum äußerlich beschrieben. Man könnte doch meinen, wenn sich Cole in Griffon verliebt, dass wenigstens das äußere beschrieben wird? Das hat mir wirklich gefehlt. Hingegen sind die Figuren vielschichtig und die Meinungen zu den einzelnen Personen haben sich bei mir im Laufe des Buches wieder und wieder verändert – es kam immer etwas Neues hinzu , was mich gleich zu nächsten Punkt bringt: Die Geschichte an sich.
Der Plot ist gut. Kommt man in eine Buchhandlung wird man von Fantasy-Romanen überschwemmt, selbst ich habe manchmal das Gefühl, es ist alles nur das gleiche. Doch hebt sich „Für immer die Seele“ aus diesem Wirrwarr raus. Es verbindet Zeitreisen und Fantasy in einem und dazu noch eine gehörige Portion Liebe – schon ist der Handlungsstrang da!
Was mir ein bisschen gefehlt hat, war noch mehr Action. Es ist von vornherein klar, dass Cole und Griffon zusammen kommen, und wer der Bösewicht in diesem Buch ist. Das einzige, was mich bis zum Schluss interessiert hat, ist das WIE und WIESO.
Das Cover von dem Buch ist wunderschön. Verspielt. Verträumt. Und hat gar nichts mit dem Buch zu tun! Das finde ich persönlich sehr schade, da das Cover eigentlich DAS Aushängeschild eines Buches ist. Es ist ein Blickfang, aber mehr auch nicht. Der Titel hingegen macht wieder was her: Die Seelen der Akheten sind unsterblich, leben „für immer“.
Das Zitat im Rückentext beschreibt meiner Meinung nach nicht die Geschichte und auch nicht die Beziehung zwischen Griffon und Cole, was ich auch schade finde, denn der Rückentext sollte den Inhalt kurz und spannend wiedergeben.
Fazit:
Cynthia J. Omololu hat mit „Für immer die Seele“ einen guten Start in die „Für immer“-Trilogie gegeben, aber es hat mich nicht aus den Socken gehauen. Mir hat das Buch gefallen und ich kann es euch auch nur empfehlen, doch durch die Abzüge in der „B-Note“ (Aufmachung) und im Plot kann ich dem Buch „Für immer die Seele“ nur vier Bücher geben.
Rezension vom 19.03.2013 (1)
Erster Satz:
Wir saßen im 57-er Bus, als es geschah – und sich mein Leben für immer veränderte.
Rückentext:
„Ich bin all das, was du nicht bist und werde Besitz von deinem Leben ergreifen.“
Wer ist das unheimliche Mädchen mit den stechend grünen Augen, das Katy verfolgt und bedroht? Und welche sonderbare Verbindung gibt es zwischen den beiden?
Klappentext:
Katy führt ein unbeschwertes Leben – bis ein Mädchen namens Genieve an ihrer Schule auftaucht. Ohne erkennbaren Grund wird Katy von ihr verfolgt, bedroht und bloßgestellt. Genieve kleidet sich wie Katy und macht selbst vor Katys Freund Merlin nicht halt. Schnell ist klar: Genieve scheint besessen von dem Gedanken, Katys Leben zu zerstören Doch während Genieve offenbar bestens über Katy Bescheid weiß, hat diese nicht die leistete Ahnung, mit wem sie es zu tun hat. Sie beginnt nachzuforschen und stößt auf eine Wahrheit, die ihr Leben schlagartig verändert.
Über die Autorin:
S.B. Hayes wurde in Liverpool geboren. Bereits in ihrer Kindheit kaufte sie sich von ihrem Taschengeld Notizbücher, die sie mit Gedichten füllte. Später studierte sie Englisch und arbeitete in verschieden Positionen im Öffentlichen Dienst, doch das Erfinden von Kurzgeschichten lag ihr immer näher, als Formulare auf den Weg zu bringen. „Die Besessene“ ist ihr erster Roman.
Inhalt:
Katy hat ein recht gewöhnliches Leben, doch sie glaubt an das Übernatürliche und sieht in allem mehr, als es wirklich ist.
Im Bus sieht sie zum ersten Mal ein Mädchen, das genauso aussieht wie sie, mit stechend grünen Augen.
Später trifft sie nochmal das Mädchen – in ihrer Schule. Genieve verfolgt sie, nimmt ihr alles weg, sogar ihren ersten Freund.
Was will Genieve von Katy? Ist sie die Hexe, die schon so oft Menschen in den Wahnsinn getrieben haben soll?
Zusammen mit ihrem besten Freund durchwühlt Katy die Vergangenheit von Genieve. Denn sie weiß nichts über die unheimliche Fremde, anders als Genieve über sie – sie weiß alles. Doch dann findet Katy immer mehr heraus, und alles ist anders, als sie dachte…
Meine Meinung:
„Ich bin all das, was du nicht bist, und werde Besitz von deinem Leben ergreifen…“ – S.83
Das Buch hat mich vorher nicht sonderlich interessiert, aber ich habe es geschenkt bekommen und bin ehrlich gesagt froh darüber!
Es ist eine leicht geschriebene Lektüre, die mich sofort in den Bann gezogen hat. Es ist ein nicht-Fantasy-Roman, da es am Anfang so scheint, als wäre Genieve übernatürlich, aber es ist ein ganz normaler Real-Life-Thriller – das hat mich am meisten fasziniert.
Natürlich hat Katy ein Teenager-Leben und der Leser darf an diesem komplett teilhaben: Den Höhen und Tiefen. Geschrieben ist es aus der Ich-Perspektive von Katy – ich fand es recht amüsant, da Katy sehr komisch ist (:
Die Protagonisten sind in diesem Buch Katy, Genieve, Merlin und Katys bester Freund Luke. Die Beziehungen untereinander sind kompliziert: Katy ist in Merlin verliebt und kommt mit ihm zusammen, Luke ist ihr engster Sandkastenfreund. Und Genieve möchte alles, was Katy gehört, an sich reißen; sie sogar töten, sodass Katy Genieve nicht mag.
Die Figur Genieve ist spannend: Die Sympathie zu ihr stieg und sank die ganze Zeit im Buch, und ich weiß immer noch nicht, wie ich sie finden soll…
„Wie fühlt es sich an, Katy, wenn einem das Leben vor den eigenen Augen zerrinnt? Nur eine winzige Welle noch und du bist nicht mehr da. Und kaum jemand wird es bemerken.“ – S. 169
Als ich das Cover gesehen habe, schrie alles in mir: „FANTASY!“ aber wie gesagt, das ist es nicht. „Die Besessene“ ist ein guter Titel, auch wenn ich nicht sagen kann, wer nun besessen ist: Katy oder Genieve. Das Cover ist schön, das Grün entspricht den grünen Augen, die Genieve hat und das rote Kleid dahinter macht das alles irgendwie sehr düster und magisch.
„Die Besessene“ ist ein wirklich packender Thriller. Mit jeder Seite, gerade in der hinteren Hälfte, wurde es spannender und spannender, ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen!
Genieve hat einen besonderen Grund, warum sie Katy nachstellt und dieser wird erst ganz am Schluss klar. Ich hätte mir gewünscht, es wäre einer gewesen, den Katy sich vorgestellt hatte.
Fazit:
„Die Besessene“ hat mir gut gefallen, ein nicht-Fantasy-Thriller, der zum Schluss richtig spannend wurde. Und doch fehlt mir ein bisschen, um die volle Punktzahl zu geben. Der Schreibstil und Plot sind gut, aber nicht super, und dennoch kann ich euch dieses Buch nur empfehlen!
Rezension vom 06.03.2013 (6)
http://mydailybooks.blogspot.com/2013/03/john-green-das-schicksal-ist-ein-mieser.html
John Green – Das Schicksal ist ein mieser Verräter
Klappentext:
„Krebsbücher sind doof“, sagt Hazel zu Beginn der Geschichte. Doch genau das ist dieser Roman nicht. Vielmehr ist er eine intensive Reflexion über die großen Fragen des Lebens und Sterbens, ein verführerischer Liebesroman und eine zu Herzen gehende Komödie. Die 16-jährige Hazel spielt darin die Hauptrolle. Sie weiß, dass ihr nicht mehr viel Zeit bleibt, weil sie Krebs hat. Aber sie will deshalb nicht bemitleidet werden. Lieber vermeidet sie Freundschaften. Bis sie in einer Selbsthilfegruppe auf Augustus trifft. Gus ist intelligent, witzig, umwerfend schlagfertig und er geht offensiv mit seinem Schicksal um: Selbst in düsteren Momenten bringt er die Gruppe zum Lachen.
Trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit – Hazel und Gus verlieben sich ineinander. Sie diskutieren Bücher, hören Musik, gucken Filme und erörtern die Ungerechtigkeit einer Evolution, die Mutationen wie sie zulässt. Als Hazel Gus anvertraut, dass ihr größter Wunsch ist, den Autor ihres Lieblingsbuches kennenzulernen, macht Gus ihren Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam. Vor ihrem unvermeidlichen Ende wissen sie, dass sich die Liebe unter allen Umständen lohnt, und dass sie das Leben bis zum letzten Tag feiern wollen.
Über den Autor:
John Green, 1977 geboren, erlangte bereits mit seinem Debüt Eine wie Alaska(Hanser, 2007) Kultstatus unter jugendlichen Lesern. Das Buch wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. war es für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Darauf folgten die Jugendromane Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen) (2008) und Margos Spuren (2010), ebenfalls nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis und ausgezeichnet mit der Corine. Inzwischen wird Green mit Philip Roth und John Updike verglichen. Er lebt mit seiner Frau und seinem kleinen Sohn in Indianapolis. Das Schicksal ist ein mieser Verräter, das in den USA schon vor dem Erscheinen ein Bestseller war, erschien bei Hanser.
Inhalt:
Hazel ist todkrank, und verbringt ihre Zeit am liebsten mit ihrem Lieblingsbuch „Ein herrschaftliches Leiden“. Doch ihre Eltern zwingen sie dazu, dass sie zu der Krebs-Selbsthilfegruppe und zum College geht. Bei der Selbsthilfegruppe trifft sie Augustus, ein Junge, der offen mit seiner Krankheit umgeht und witzig, nett, aber auch tiefgründig ist.
Sie treffen sich immer öfters zusammen, reden über alles und nichts und tauschen ihre Lieblingsbücher aus.
Viele schwerkranke Kinder bekommen von den „guten Feen“ einen Herzensschwunsch, doch Hazel hat ihren schon verbraucht, so schenkt Augustus seinen ihr: Die beiden fliegen nach Amsterdam, zu Hazels Lieblingsautor, um zu wissen, wie das Buch endet.
Und die beiden kommen sich näher, verlieben sich ineinander und vergessen die Mutation in ihnen.
Meine Meinung:
Von dem Buch wurde mir schon so oft vorgeschwärmt, es stand Ewigkeiten auf meiner WuLi und irgendwann musste es einfach mal sein. (:
Zum Schreibstil kann man eigentlich nicht viel sagen. Es ist der Stil von John Green: Mit Witz, Ironie, Sarkasmus, Ernst, Tiefe, viel Emotionen und Tränen. Und das alles gleichzeitig.
„auch Krebs ist eine Nebenwirkung des Sterbens. Eigentlich ist fast alles eine Nebenwirkung des Sterbens.“ – S. 9
Direkt auf der ersten Seite steht dieses Zitat. Es spiegelt die Einstellung Hazels dem Krebs gegenüber wieder, und auch, wie sie ihn beschreibt und damit umgeht. Mit Ironie. Man kann nicht anders, als mit ihr zu leiden und gleichzeitig zu lachen.
„ „Halt bloß durch“, ermahnte ich meine Lunge.“ – S. 120
Irgendwie ist das Buch auch ein bisschen philosophisch – das Leben nach dem Tod, die Frage nach dem Warum. Der Schreibstil von John Green ist einfach so wunderbar, dass es alles gleichzeitig sein kann, und doch nichts.
„Es kommt die Zeit, da es keine Menschen mehr gibt, die sich erinnern können, dass je irgendwer von uns existiert hat oder dass unsere Spezies je irgendetwas geleistet hat.“ – S. 18
Die Figuren in dem Buch haben alle eigene Ebenen und Weltansichten. Natürlich stehen Hazel und Augustus, alias Gus, im Mittelpunkt. Sie ergänzen sich wunderbar und passen einfach total gut zusammen – auch wenn Hazel am Anfang keine Beziehung möchte, da sie weiß, dass sie sterben wird.
„ „Es wäre mir eine Ehre, mir von dir das Herz brechen zu lassen.“ “ – S. 162
Augustus hat mir am besten gefallen. Er liebt Hazel über alles und hat einfach eine schöne Weltansicht, ist urkomisch und kann trotzdem Ernst bleiben.
Das Cover ist von dem Titel geprägt, eine etwas wackelige Handschrift. Mir gefällt das Cover, es ist schön schlicht.
Der Titel passt einfach wunderbar. „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ passt einfach so gut. Ich möchte hier jetzt nicht viel spoilern, aber es passt einfach wie Faust auf Auge, wie Hazel zu Gus.
„Liebe ist, das Versprechen trotzdem zu halten. Glaubst du nicht an wahre Liebe?“ – S. 60
Die Geschichte ist einfach wunderbar. Es ist kein Krebsbuch steht im Klappentext. Und das ist es auch nicht. Es ist ein Buch über Liebe, Freundschaft, den Tod und das Leben. Nicht weniger.
Durch den Titel hat man schon eine Vorahnung, wie das Ende wohl ist, und doch konnte ich auf den letzten hundert Seiten nicht anders als flennen. Mit jedem neuen Absatz kamen neue Tränen. Doch genauso viel habe ich bei dem Buch geschmunzelt!
Fazit:
Wie soll man so etwas in Worte fassen? Es ist traurig und witzig, schön und schrecklich und einfach eine Emotionenbombe! So viel Gefühl auf so wenig Seiten und dazu noch der Schreibstil von John Green – einfach wunderbar. Ich kann es wirklich nur jedem empfehlen. Wenn man hier nichts empfindet, läuft etwas falsch!
Rezension vom 26.12.2012 (2)
Kai Meyer – Asche und Phönix (E-Book inklusive)
Produktinformationen:
Autor: Kai Meyer
Titel: Asche und Phönix
Untertitel: -/-
Originaltitel: Asche und Phönix
Verlag: CARLSEN
Sprache: Deutsch
Kosten: €19,90[D] €20,50[A]
Seitenanzahl: ca. 460
Art: gebundenes Buch mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-551-58291
Genre: Urban Fantasy
Meine Altersempfehlung: 14+
Erster Satz:
Das Smiley stand in Flammen.
Rückentext:
Parker und Ash haben nichts gemeinsam. Er ist Hollywoods größter Jungstar, das Gesicht des Magiers Phoenix aus den »Glamour«-Filmen. Sie ist eine »Unsichtbare«, nirgends zu Hause, getrieben von der Angst, wie alle anderen zu sein. Doch dann erwischt Parker Ash in seiner Londoner Hotelsuite, wo sie gerade sein Bargeld klaut.
Parker kann sein Leben im Fokus der Medien nicht mehr ertragen. Und nutzt die Chance, mit Ash vor den Fans und Paparazzi zu fliehen. Dabei scheint er geradezu körperlich abhängig von Ruhm und Aufmerksamkeit. Ihre gemeinsame Flucht führt sie durch Frankreich an die Côte d’Azur – auf den Spuren eines teuflischen Paktes, verfolgt von einer dämonischen Macht, die sie gnadenlos jagt.
Klappentext:
„Das hier ist wie ein Rakete, die einmal gestartet ist und jetzt die Atmosphäre verlässt. Die Wirklichkeit verlangt, dass sie irgendwann wieder am Boden aufsetzt und alles so ist wie zuvor. Aber ich will immer weiter fliegen, höher hinauf zu den Sternen, so schnell und weit wie es nur geht.“
„Das will ich auch. Und wir fliegen ja längst. Wenn du dich umdrehst, kannst du die Erde nicht mehr sehen.“
Da blieb sie stehen, schmiegte sich an seinen Oberkörper und küsste ihn. Er schmeckte nach Asche, genau wie sie.
Über den Autor:
Kai Meyer, geboren 1969, studierte Film- und Theaterwissenschaften und arbeitete als Journalist, bevor er sich ganz auf das Schreiben von Büchern verlegte. Er hat inzwischen über fünfzig Titel veröffentlicht, darunter zahlreiche Bestseller, und gilt als einer der wichtigsten Phantastik-Autoren Deutschlands. Seine Werke erscheinen auch als Film-, Comic- und Hörspieladaptionen und wurden in siebenundzwanzig Sprachen übersetzt. Nach der Arkadien-Trilogie kommt nun mit „Asche und Phönix“ sein neuer Roman.
Inhalt:
Ash und Parker sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht: Er ist der neue Daniel Radcliff, der neue Robert Pattinson; DER neue Schauspieler überhaupt, bekannt für seine Rolle des „Pheonix Hawthrone“ in der „Glamour“-Reihe. Sie ist eine „Unsichtbare“, wohnt in anderen Leuten Wohnungen, wenn diese nicht da sind und arbeitet in Hotels als Aushilfe um Leute auszurauben.
Genau dabei erwischt Parker sie und erkennt seine Chance: Aus dem Glorreichen Leben abzuhauen, unterzutauchen. Zuvor hatte er seinem Vater gesagt, was er von den Filmen und seiner Rolle hielte – nichts. Und so ist die Boulevardpresse hinter ihm her und nur Ash kann ihn in das „normale“ Leben führen.
Und so fliehen sie aus England. Ash begleitet Parker, obwohl sie es nicht muss. Doch was hält sie in London? Nichts. Und mit ihm hätte sie wenigstens ein bisschen Action.
Doch das „bisschen“ Action artet sehr schnell aus, denn Parkers Vater hat seinen Ruhm nicht auf natürliche, menschliche Weise bekommen, sondern übernatürliche Hilfe. Und die will sich jetzt an Parker rächen…
Ash und Parker landen an der Côte d’Azur, tauchen unter, lernen sich kennen und kämpfen gegen eine Macht, von der Ash nie hätte träumen können…
Meine Meinung:
Ich habe mir das Buch gekauft, weil ich Meyer als Autor total klasse finde. So bin ich mit hohen Ansprüchen in das Buch gegangen und bin baff herausgetreten…
Wie gesagt, die hohen Ansprüche waren natürlich hauptsächlich im Plot und dem Schreibstil – und letzteres hat mich vollends überzeugt. Es hat keine zwei Seiten gedauert, schon war ich völlig in Ash‘ Welt versunken. Witzig fand ich auch, wie das Buch aufgeteilt ist. Normale Bücher haben ienen Prolog, einen Hauptteil (vielleicht unterteilt in 1. Buch und 2. Buch) und einen Prolog. „Asche und Phönix“ hingegen hat einen Vorspann, einen ersten Akt, einen zweiten Akt und einen Abspann – total angepasst an das Thema Film also.
Zudem wird immer abwechselnd aus Ash‘ und Parkers Perspektive geschrieben, aus der dritten Person – es wirkt objektiver, als würde man es wie in einem Film betrachten.
Ganz klar sind die wichtigsten Figuren Ash und Parker, aber auch Libertique.
Parker und Ash sind Gegensätze: Er ist fast abhängig nach der Aufmerksamkeit, die ihm sein Ruhm eingebracht hat, sie die graue Maus.
„ „Wenn Scheinwerfer auf mit gerichtet sind, geht’s mir gut – meistens jedenfalls –, aber wenn sie es nicht sind, dann –““ – Phönix und Asche, S. 83
Die beiden sind lange auf der Flucht, kennen sich kaum und kommen sich doch näher. Am Anfang ist es sogar eine regelrechte Hassliebe, die die beiden verbindet. Dieses Gegenteil von Mädchen, was Ash ist, hat mich sehr amüsiert.
„Zehn Millionen Mädchen hätten für dieses Angebot ihre Eltern erdrosselt. Ash hoffte nur, er würde auf der Stelle von einem Bus überfahren.“ – Asche und Phönix, S. 45
Es war von Anfang an klar, dass sie zusammenkommen, gerade wo der Klappentext sowas voraussagt. Und doch war es bis zur letzten Minute spannend!
„Sie hatte immer noch das Gefühl, so gut wie gar nichts über ihn zu wissen. Sogar von seinem Vater hatte sie ein klareres Bild als von ihm selbst, obwohl er doch seit Stunden neben ihr saß.“ – Phönix und Asche, S. 152
Der Titel ist wunderbar, spielt mit den beiden Personen: Asche – Ash und Phönix – Parker, angelehnt an seine Rolle im Film. Zudem ist es noch ein weiteres Wortspiel, denn aus der Asche tritt der Phönix hervor…
„ „Asche und Phönix“, sage Lucien. „Das seid ihr beiden. Ihr gehört zusammen. Du, Ash, kannst diejenige sein, aus der Parker neugeboren wird. Du machst ihn zu einem anderen.“ “ – Asche und Phönix, S. 109
Doch leider muss ich auch Minuspunkte aussprechen: Das Cover. Gerade für mich Coverkäuferin.. Schade eigentlich. Der Schutzumschlag ist von vorne klasse, irgendwie erkennt man, dass es ein Buch von Kai Meyer ist. Doch nimmt man ihn ab, sieht man Polaroid-Fotos. Fotos von Ash, doch für mich ohne direkten Zusammenhang zu der Geschichte.
Und leider auch der Klappentext. An für sich ist das Zitat gut und passt auch – nur stammt es aus dem „Abspann“ und nimmt somit das Ende der Beziehung der beiden vorweg.
Meyer ist genial. Der Plot ist klasse. Er hat Fantasy und Realität so genial vermischt, dass ich mich schon gefragt habe, ob es nun Fantasy oder ein Real-Life-Buch ist!
Diese Gegenteile Ash und Phönix, die Idee mit Libertique (die ich extra nicht vertiefe, da ich sonst zu viel vorgreifen würde) – erste Sahne. Noch nie da gewesen und es wird auch nicht nochmal kommen –so ist Kai Meyer nun mal.
Fazit:
Der neue Meyer. Mehr kann man nicht sagen. Ich kaufte, las und liebte. So könnte ich es am besten ausdrücken. Es ist der Hammer, wie sehr ich das Buch nach einer Flaute verschlungen habe, innerhalb einer Nacht war es durch. Ich kann es euch nur ans Herz legen.
Kauft! Lest! Liebt!
Rezension vom 16.12.2012 (4)
Jeyn Roberts – D4rk inside
Produktinformationen:
Autor: Jeyn Roberts
Titel: D4rk inside
Untertitel: -/-
Originaltitel: Dark inside
Verlag: Loewe
Sprache: Deutsch
Kosten: 14,95€
Seitenanzahl: ca 400
Art: Taschenbuch
ISBN: 978-3-7855-7396-9
Genre: Jugendbuch, Thriller
Meine Altersempfehlung: 12-20
Erster Satz:
Ich stehe am Rand des Abgrunds.
Rückentext:
1
Aries kämpft sich nach einem Erdbeben durch zerstörte Straßen
2
Clementine überlebt als Einzige ein Blutbad in der Gemeindehalle.
3
Mason verliert all seine Freunde bei einem Bombenanschlag.
4
Michael entkommt nur knapp dem Amoklauf zweier Polizisten.
Vier Jugendliche kämpfen in einer postapokalyptischen Welt um ihr Überleben. Sie können niemandem trauen. Nicht einmal sich selbst.
Klappentext:
„Sie sind die dunklen Gedanken in uns, die wir nicht hören wollen. Wir haben sie ignoriert, aber sie sind einfach nicht weggegangen. Sie wurden stärker. Lauter. Und dann fingen sie an, einen Sinn zu ergeben. Ich kann nicht atmen, nicht denken. Ich werde bei lebendigem Leib gefressen. Ich freue mich auf den Tod. Im Vergleich zu dem hier wird er friedlich sein.“
Erdbeben verwüsten ganze Kontinente, zerstören Städte und Häuser. Doch etwas regt sich, was tausendmal schlimmer ist: eine dunkle Kraft, die Menschen in rasende Bestien verwandelt. Wer nicht befallen wird, kämpf um sein Leben. Keiner kann den Monstern entkommen, denn sie sind mitten unter uns: ein Freund, ein Familienmitglied, ein Kind. Ihre Tarnung ist perfekt.
Über die Autorin:
Jeyn Roberts, geboren in Saskatoon, Kanada, schreibt Geschichten, solange sie sich erinnern kann. Mit 21 Jahren zog sie nach Vancouver und träumte davon, ein Rockstar zu werden. Stattdessen studierte sie Creative Writing und Psychologie an der University of British Columbia. Nach einem Studium in England verdiente sie sich ihren Unterhalt als Sängerin, Songwriterin, Schauspielerin, Fahrradkurrier und Baumpflanzerin. „Dark inside“ ist der erste von insgesamt zwei Bänden.
Inhalt:
Erdbeben auf der gesamten Welt, jedes hat mindestens eine Stärke von 9,5 auf der Richterskala. Doch diese Katastrophe ist nur der Anfang. Ausgelöst durch diverse Beben nimmt das Böse die Überhand von den Menschen: Es wird wahllos getötet.
Aries war auf dem Weg zur Theaterprobe, als das Beben stattfand. Ihre Beste Freundin Sara wurde dadurch getötet. Jetzt kämpft sie ums Überleben.
Clementine hat von dem Beben nicht viel mitbekommen, und doch überlebt sie als einzige: Ein paar Männer, die sie seit ihrer Geburt kennt, bringen das gesamte Dorf um, nur sie konnte sich retten. Jetzt kämpft sie ums Überleben.
Masons Mutter hatte einen Autounfall, so wurde er aus der Schule geholt. Auch er bemerkt nicht viel vom Beben, doch wird seine Schule von Unbekannten in die Luft gesprengt, so wie viele andere Institutionen auf der ganzen Welt. Jetzt kämpft er ums Überleben.
Michael ist Zeuge eines Autounfalls und dann knapp Zeuge eines Amoklaufes von Polizisten. Er kann nur mithilfe von einem Fremden entkommen. Jetzt kämpft er ums Überleben
Die Welt stirbt. Das Böse ergreift die Menschheit wie eine Krankheit, doch ein paar scheinen geimpft, so auch die vier Teenager. Sie sind allein auf dieser Welt, müssen sich durchschlagen, immer in der Angst getötet zu werden, denn sie können niemandem trauen.
Meine Meinung:
Ich habe mir das Buch gekauft, weil mir schon oft davon vorgeschwärmt wurde. Nach elend langem Schlummern auf meinem SuB habe ich es in einem Rutsch durchgelesen und weiß nicht, wieso ich das nicht schon vorher getan habe!!
Die Geschichte ist aus fünf Er-/Sie-Perspektiven erzählt: Die von Aries, Clementine, Mason, Michael und dem nichts. Dies macht die Geschichte interessant: Die vier haben das gleiche Schicksal, ausgelöst durch etwas anderes, kämpfen um das gleiche auf anderen Wegen und müssen töten, um zu überleben. Ein fremder Mann prophezeit, dass dies nur der Anfang ist.
„ ‚Viele Menschen werden sterben und das ist erst der Anfang.‘“ – D4rk inside, S.62
Der Schreibstil hat mich schon im Prolog gefesselt. Auch wenn die Szene nicht wieder auftaucht, ist es ein Fingerzeig darauf, was passieren wird. Und doch hat Roberts es hinbekommen, Das Lesetempo zu erhöhen und hat zum verweilen eingeladen: Kurze, bestimmte Sätze in brenzligen Situationen aber auch ausgeschmückte Szenen, selten sogar Glücksgefühle. Auch hatte ich nicht das Problem, dass ich nicht wusste, aus wessen Sicht gerade erzählt wird, da die Er-/Sie-Perspektive da geholfen hat.
Wie man sich schon denken kann, geht es um die vier Hauptpersonen Aries, Clementine, Mason und Michael, die ums Überleben kämpfen. Immer wieder hat man als Leser das Gefühl, als würde man direkt daneben sitzen, mit ihnen kämpfen. Ich persönlich brauchte keine halbe Seite um mich jeweils einmal in die Personen hineinzuversetzen. Sie sind nicht komplett aus Klischees gebaut und auch wurde nicht weggelassen, wie beschissen es einem gehen kann, wenn man seit einer Woche nicht mehr geduscht hat. Das hat mir gefallen, da es sonst bei anderen Postapokalyptischen Büchern gerne mal weggelassen wird.
Der Plot ist großartig. Gerade jetzt, in Hinblick auf den 21. Dezember 2012, ist es ein Thema was hochaktuell ist. Was passiert, wenn es wirklich passiert? Kann es am 21 ein Erdbeben geben und das Böse aus uns herausbrechen? Die Frage hat mich die ganze Zeit beschäftigt. Meine Antwort nachdem ich das Buch gelesen habe: Hoffentlich nicht!
„ ‚Die Menschheit hat ein Heilmittel für eine Krankheit gefunden, von der sie nicht einmal wusste, dass es sie gibt.‘“ – D4rk inside, S.127
Dieser Gedanke ist großartig. Ist die Menschheit eine Plage, die beseitigt werden muss? Eine Überlegung, die ich noch nicht in einem Jugendbuch gelesen habe.
„ ‚Ich glaube, die Krankheit ist einfach zu stark geworden.‘
‚Die Krankheit?‘
‚Die Menschheit‘“ – D4rk inside, S.167
Die ganze Zeit geht es ums Überleben und trotzdem hat es Roberts hinbekommen, auch schöne und gefühlsvolle Momente in die Geschichte einzubauen, was mir sehr gefallen hat.
Das Cover ist klasse. Es lehnt sich an eine optische Täuschung, wo man so viele Gesichter wie möglich in einem Baum finden muss. Alles in schwarz-weiß, nur die „4“ in D4ark inside und der Name der Autorin ist rot – ein echter Hungucker.
Auch der Titel ist schön – endlich mal ein Titel, der aus dem Original entnommen wurde! „Dunkelheit innendrin“ heißt es wörtlich übersetzt und es passt wie Faust auf Auge: Die Dunkelheit lauert in allen und durch das Erdbeben wurde sie hervorgeholt.
Fazit:
Es ist spannend, rasant und postapokalyptisch – Das perfekte Buch für den Weltuntergang!
Mir hat das Buch super gefallen. Roberts hat die Spannung immer auf eine bestimmte Höhe gehalten – perfekter Nervenkitzel für Jugendliche!













