Zum Inhalt:
Desorientiert und ohne jegliche Erinnerung an die letzten beiden Tage, wacht Robert Langdon in einem Krankenhaus in Venedig auf. Er weiß weder wie er überhaupt nach Venedig gelangt ist, noch warum man, laut Aussage der Ärzte, auf ihn geschossen hat. Als dann bereits im Krankenhaus ein zweiter Anschlag auf ihn verübt wird, flieht er mit der Ärztin Sienna Brooks.
Wieder einmal ist Robert Langdon, wie wir es ja schon aus seinen anderen Abenteuern kennen, auf der Flucht. Mit Hilfe der Ärztin und eines eigentümlichen Artefaktes, das er in seiner Jackentasche bei sich trug, als er überfallen wurde, findet Robert heraus, das er anscheinend auf den Spuren von Dante Alighieri in Florenz versucht hat ein Rätsel zu lösen. Doch je weiter er mit seinen Recherchen kommt umso mehr zeichnet sich ab, das es hier nicht nur um ein einfaches Rätsel geht, das gelöst werden will, sondern um das Wohl der ganzen Menschheit und Robert Langdons Verfolger wollen ihn mit aller Macht von der Lösung abhalten.
Meine Meinung:
„Inferno“ ist in meinen Augen wieder ein typischer Dan Brown Thriller, mit Spannung von der ersten Seite an. Er scheucht seinen altbekannten Protagonisten, die Verfolger immer dicht auf den Fersen, durch wunderschöne alte Gebäude und Sehenswürdigkeiten in Florenz und Venedig, bis es dann in Istanbul zum großen Showdown kommt.
Sehr gekonnt fand ich persönlich, das der Autor den Leser, ebenso wie seinen Protagonisten, sehr lange Zeit im Dunklen lässt. Vieles ist in Wirklichkeit, ganz anders wie es zu Anfang scheint. Wem kann Robert Langdon wirklich trauen und wem nicht. Durch dieses im Ungewissen lassen, fühlt der Leser sich noch mehr mit dem Protagonisten verbunden.
Dieser vierte Band aus der Robert Langdon Reihe ist ebenso wie seine Vorgänger „Illuminati“, „Sakrileg“ und „Das verlorene Symbol“ ein Buch das man so schnell nicht mehr aus der Hand legt, es sei denn man ist am Ende angekommen.
Fazit:
Von mir eine absolute Leseempfehlung. In meinen Augen hat sich die Vorfreude auf dieses Buch gelohnt. Ich habe wieder wie bereits bei den anderen Teilen der R.L. Reihe, vieles im Internet nachrecherchiert, weil ich die Gebäude und Plätze einfach auch selber sehen wollte. Ein grandioser, sehr spannender Thriller, mit einem altbekannten symphatischen Protagonisten.