Wer würde nicht gerne in der Zeit reisen? ferne Länder, andere Zeiten und Kulturen entdecken und spannede Dinge erleben? Dem fünfzehnjährigen Jake passiert das alles, und noch nicht mal freiwillig.
Eigentlich ist er nämlich nur ein ganz gewöhnlicher Junge, der unvermittelt in eine neue und fremdartige, aber auch faszinierende Welt gerät, von der er nichts wusste.
Jake war mir sofort symphatisch, denn ich konnte mich irgendwie sehr gut in ihn hinein versetzen, obwohl ich ein Mädchen bin. Er ist ein ganz normaler Junge. Wärend des Buches merkt man deutlich, das er sich verändert,ich finde er wird mutiger, und das finde ich gut, denn wenn man in eine völlig neue und Unglaubliche Situation gerät, wer würde da nicht beginnen, sich anders zu verhalten?
Auch die anderen Helden waren symphatisch. naja, manche mehr und manche weniger :D
Allerdings waren die dann doch ein klein wenig Klischeehaft, was mich aber nicht weiter gestört hat.
Sie waren alle sehr lebendig, und ich konnte sie mir das ganze Buch über sehr gut vorstellen. Ihre Gespräche und unterhalungen waren zuweilen echt witzig, weil jeder von ihnen seine Eigenarten hat und sich natürlich nicht alle verstehen.
Doch eins schweißt sie zusammen: Die Suche nach Jakes Eltern, die bei einer Zeitreisemission verschwunden sind. Da darf keiner aus der Reihe tanzen, alle kämpfen zusammen, als ein Team.
Dabei treffen sie Auf einen altbekannten Widersacher, quasi den Erzfeind der Zeitreisenden, ein unglaublich grausamer und gruseliger Mensch.
Und so müssen alle ihren Mut beweisen bei diesem Abenteuer.
Die Geschichte an sich war super spannend und sehr fantasievoll erzählt. Die Spannung steigt die ganze Geschichte über immer weiter an, denn es steht die Frage im Raum: Wo sind Jakes Eltern? Und Leben sie überhaupt noch?
Dabei wird es allerdings nicht langweilig, denn es gab einige Überraschende Wendungen, die einen aufhorchen lassen und die man erstal verdauen muss.
Das ein oder andere Mal wäre es allerdings gut gewesen, noch ein bisschen zuwarten, manchmal erscheinen Die Handlungen mancher Personen ein wenig unlogisch.
DIe Schauplätze der Geschichte waren echt toll: Da wären das Londerner Büro, die Galerie der Gesichter und natürlich das Venedig des 16. Jahrhunderts, was ich sehr faszinierend fand.
Sie haben die Athmosphäre noch unterstützt.
Das Edne fand ich gut, und es macht definitiv Lust auf mehr, auch wenn die Rahmenhandlung abgeschlossen ist, also, wer keine Cliffhanger mag, Keine Angst! =)
Fazit: Ein rundum gelungenes Gesamtwerk, trotz ein paar kleiner Unstimmigkeiten und der ein wenig Klischeemäßigen Charaktere, und Hut ab vor dem Autor, Damien Dibben, ein wirklich gelungemer Debütroman.
Und an dieser Stelle nochmal ein Riesendank an Lovelybooks sowie den Penhaligon Verlag, das ich dieses tolle Buch lesen durfte!