Rezension vom 13.01.2013
(11)
Der zweite Fall für Zorn und den dicken Schröder: Eine Einbruchserie wird schnell aufgeklärt, aber als die Anführer der Bande umgebracht werden, scheint der Fall doch etwas komplizierter zu sein. Zorn ist genervt - denn mehr als ein Mord pro Woche muss ja nun wirklich nicht sein. Komischerweise scheint ihm aber nicht nur der Täter, sondern auch sein Kollege etwas zu verheimlichen...
Ich finde Zorn irgendwie ziemlich klasse. Schon im ersten Band zu den beiden Ermittlern hat mich dieser Typ mit seinen bärbeißigen Sprüchen belustigt ... und sein Partner Schröder mich dadurch, dass er sich das antun und dann auch noch mit stoischen Sprüchen reagieren konnte. Im zweiten Buch wird die Beziehung der beiden Charaktere schön weitergesponnen und an an Humor fehlt es mal wieder nicht.
Außerdem hat der Autor sich im Vergleich zum ersten Buch etwas gebessert, was die Umsetzung des beschriebenen Falles angeht: Im ersten "Zorn" nahm der teilweise weniger Platz ein, als mir lieb war. Hier findet der Autor dagegen ein gutes Gleichgewinnt zwischen spannender Ermittlung und guter CHarakterentwicklung.
Gut, wenn ich etwas meckern wollte, könnte ich jetzt erwähnen, dass mit Einbrecher wirklich nicht leidtun ... aber ein wirklicher Kritikpunkt ist das dann doch nicht.
Eine gelungene Fortsetzung - ich freue mich auf die nächste.
Mehr
Weniger
0 Kommentare