Rezension vom 03.04.2013
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In Haiti treten mysteriöse Fälle von Katatonie auf. Die Patienten können ihre wichtigsten Bedürfnisse alleine verrichten, ansonsten sind sie jedoch nicht ansprechbar und erscheinen wie eine leere Hülle. Diese Vorkommnisse führen schließlich dazu, dass eine Spezialeinheit des FBI sich der Sache annimmt. Verantwortlich für die Aufklärung der Fälle sind Agend Wayne Scott und sein Partner Travis. Diese Agenten sind allerdings nicht ohne Grund mit der Aufklärung von mysteriösen Fällen in einer Spezialeinheit beschäftigt, denn beide haben übernatürliche Fähigkeiten. Während Travis die Fähigkeit hat, innerhalb eines Zeitfensters alle Geschehensabläufe sehen zu können, hat Wayne die Fähigkeit der Telepathie. Diese Fähigkeit hat Wayne zu einem einsamen Menschen gemacht, der sich vor anderen verschließt, um sich selbst zu schützen. Während des Falls macht er die Bekanntschaft mit der Haitianerin Kia. Bei ihr handelt es sich um die Enkelin einer der Patientinnen und um die Schlüsselfigur des Falls. Agent Wayne ist sich sicher, dass Kia wichtige Informationen zurück hält, doch kann er gleichzeitig nichts unternehmen, um die Anziehungskraft die zwischen Ihnen herrscht, zu unterbinden...
Die Geschichte hat einen flotten Erzählverlauf, sodass sich die Geschichte sehr schnell und flüssig liest. Die Autorin führt uns gleich zu Beginn in die Welt der Voodoo-Zauber ein und vermittelt einem gleichzeitig die Kultur und den Glauben der Menschen in Savannah. Eine wichtige Rolle in dem Roman spielt Kianga. Bei ihr handelt es sich um die Schlüsselfigur zwischen den mysteriösen Fällen und der Absicht des Täters. Interessanterweise ist die Geschichte so aufgebaut, dass Kianga weiß, um wen es sich handelt und das Schwierige für sie ist, mit dem Wissen klar zu kommen und dem Täter Einhalt zu gebieten. An für sich wird Kia als eine selbstbewusste junge Frau dargestellt, die immer auf sich allein gestellt war und mittlerweile vor Selbstvertrauen strotzt. Aufgrund ihrer Einsamkeit, ihrer Verletzlichkeit und ihres guten Aussehens würde sie wunderbar zu Agent Wayne passen, der das passende Gegenstück darstellt. Doch wie passend die Romanze erscheint, für mich war sie nicht überzeugend. Es war einfach zu viel. Liebe darf meiner Ansicht gerne einen hohen Stellenwert einnehmen in einem Roman aber hier war sie für mich einfach nicht mehr glaubwürdig. Zudem konnte ich zu Kia keine Verbindung aufbauen. Während Wayne mir von Anfang an sehr sympathisch war, konnte ich die Verhaltensweise von Kia nicht nachvollziehen.
Trotz der Kritik freue ich mich auf den Nachfolgeband. In dem wird Travis, der Partner von Wayne eine wichtige Rolle spielen und vermutlich für eine gehörige Portion Unterhaltung sorgen! :-)
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