Rezension vom 25.05.2013
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Erster Satz: Alles in dem Raum schrie mir entgegen, dass ich dort nicht hingehörte.
Cover:
Das Cover ist eher schlicht gehalten, was mir aber sehr gut gefällt. Darauf ist ein Schmetterling in einem Glas zu sehen. Wenn man sich einige Gedanken darüber macht, könnte es sicherlich auch zur Geschichte passen. An und für sich also eine ganz schöne Idee. Der Schriftzug des Titels gefällt mir auch.
Meinung:
Dieses Buch wurde für alle Fans von Stephenie Meyer und E.L. James angepriesen. Über diesen Vergleich gibt es sicherlich ganz verschiedene Meinungen. Das Einzige was dieses Buch mit den Büchern von Stephenie Meyer gemeinsam hat, ist das es zwischen den zwei Protagonisten Liebe auf dem ersten Blick ist und es zwischen den Beiden ein ewiges hin und her gibt, gemischt mit viel Kitsch. Solche Geschichten gefallen mir eigentlich richtig gut und so auch dieses Buch. Warum Beautiful Disaster nun mit den Büchern E.L. James verglichen wird, weiß ich nicht. Sex spielt in dieser Geschichte zwar eine große Rolle, ist wie ich finde aber trotzdem nicht mit einem erotischen Roman zu vergleichen.
Das dieses Buch mit den Büchern von diesen zwei Schriftstellern verglichen wird, habe ich aber erst nach dem Lesen gemerkt und mir deshalb zum Glück beim Lesen keine Gedanken darüber gemacht. Die Geschichte ist eine tolle Idee und konnte mich von Anfang an mitreißen. Dazu bietet dieses Buch auch noch einen guten und eher jugendlich gehalten Schreibstil. Ich wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen, aber trotzdem empfand ich nicht das ganze Buch als gut, denn in der zweiten Hälfte des Buches hat die Geschichte etwas nachgelassen. Erzählt wird die Geschichte aus Abbys Sichtweise.
Abby studiert zusammen mit ihrer besten Freundin America an derselben Uni. Abby will an diesem Ort ein neues Leben anfangen und ihre Vergangenheit hinter sich lassen. Anfang scheint ihr das auch ganz gut zu gelingen, doch dann schleppt America sie zu einem Freestyle Kampf mit und lernt dort durch Zufalle den "Star" des Abends kennen. Zwischen ihr und Travis scheint es sofort zu funken, obwohl die beiden gegensätzlicher nicht sein könnten. Abby scheint ein wohlerzogenes ruhiges Mädchen zu sein und Travis ein richtiger Bad Boy.
Travis sieht verdammt gut aus, ist arrogant und gefährlich. Seinen Lebensunterhalt verdient er sich mit seinen Kämpfen, die alle ziemlich blutig enden, von denen Travis aber immer der Gewinner ist. Das alles lässt ihn natürlich sehr männlich wirken und
Frauenherzen nur so dahinschmelzen. Den Frauen verdreht er schnell den Kopf und lässt sie genauso schnell, nachdem sie mit ihm eine Nummer im Bett geschoben haben, fallen. Abby hat es ihm sofort angetan und auch wenn diese sich von Anfang an vorgenommen hat sich nicht in Travis zu verlieben, ändert eine Wette zwischen den beiden alles. Ich fand es zum einen toll dass Travis sich so für Abby verändert, andererseits scheint er dadurch sehr abhängig von ihr zu sein, was etwas übertrieben wirkt. So tickt er bei jeder Meinungsverschiedenheit aus und reagiert auf viele Probleme schnell mit seiner Faust.
Abby ist aber auch nicht ohne, denn nach und nach kommt ihre Vergangenheit ans Licht und es stellt sich heraus, dass sie überhaupt nicht dieses unscheinbare Mädchen ist. Das Ganze bringt allerdings etwas Klarheit hinter die vielen merkwürdigen Entscheidungen die sie immer wieder getroffen hat. Am Anfang hat mir Beautiful Disaster richtig gut gefallen und es hat mir Spaß gemacht diese faszinierende Liebesgeschichte zu verfolgen, doch leider ist dieses Gefühl zum Ende hin etwas abgeflaut. Es gibt viele Wiederholungen, denn Abby zoffen und vertragen sich immer wieder. Irgendwann war das nur noch nervig, aber trotzdem wollte ich natürlich wissen ob die Beiden zum Schluss zusammenfinden. Dass das Ende dann aber so ein Verlauf nimmt, fand ich etwas zu viel des Guten.
America und Shepley sind die besten Freunde von Abby und Travis und haben mir von Anfang an sympathisch. Die beiden sind auch ein Pärchen und wissen im Gegensatz zu Abby und Travis was sie wollen. Außerdem sind sie Freunde wie sie im Bilderbuch stehen.
Fazit:
Beautiful Disaster ist ein Liebesroman, der an vielen Stellen durchaus auch kitschig ist. In diesem Buch erscheinen zwar nicht alle Handlungen logisch, Jamie McGuire hat es aber trotzdem geschafft mich mitzureißen und deshalb vergebe ich 4 von 5 Sterne.
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