Rezension vom 08.11.2011
(7)
Inhalt:
Mascha hat keine genauen Erinnerungen mehr von Russland, obwohl sie als Kind dort lebte, bevor ihre Eltern mit ihr nach Berlin zogen.
Sie erhält von einem alten Freund aus Russland die Nachricht, dass ihr Elternhaus verkauft werden würde, weil ihre Oma gestorben sei. Sie solle schnell nach Russland kommen und den Verkauf des Hauses regeln.
Mascha macht sich, ohne lange nachzudenken, auf den Weg nach Russland, in ihren Heimatort.
Cover:
Es drückt etwas geheimnisvolles und dunkles aus. Etwas unwiderstehliches.
Der weiße Hase und der Schnee stehen im starken Kontrat zu dem schwarzen Hintergrund.
Meiner Meinung ist Mascha der kleine, scheue Hase, der vor der dunklen Wand steht und diese zerbrechen muss - also in diesem Fall muss sie nach Russland und das Haus ihrer Oma verkaufen - sie weiß nicht, was auf sie zukommt, sie fühlt sich unwohl, aber sie muss es tun.
Meinung:
Die Idee für die Geschichte fande ich sehr interessant und war voller Vorfreude, dass ich es lesen konnte.
Das Buch ist sehr flüssig zu lesen, obwohl ich mich am Anfang schwergetan habe.
Einen Minuspunkt gibt es für die fehlenden Gänsefüßchen - Ich mag es garnicht, wenn sie nicht vorhanden sind, denn man weiß einfach nie genau, ob das die Person jetzt wirklich im Moment sagt oder denkt!
Zeitweise wirkt der Inhalt sehr verworren und ich hatte manchmal das Gefühl, dass Frau Poladjan selber oft nicht direkt weiß, wie sie das alles schreiben soll.
Die Beschreibung von Berlin und von Mascha's Heimat war dagegen sehr gelungen und man konnte sie sich richtig vorstellen, wie sie das alles erlebt.
Fazit:
Ich habe schon bemerkt, dass bei diesem Buch sich die Meinung sehr unterschiedlich ausprägt, die einen sind sehr überzeugt von "In einer Nacht, woanders", die anderen überhaupt nicht.
Ich kann euch jetzt sagen, dass das Buch ganz gut und nett war, dass ich es an manchen Stellen echt super fande, weil es gut geschrieben war, jedoch solltet ihr euch von meiner Meinung nicht beeinflusst werden. Das ist wirklich das erste Buch, das ich gelesen habe, bei dem es so unterschiedliche Kritiken gibt, und deshalb sage ich euch: "Lasst euch um himmelswillen, bitte von niemandem hier beeinflussen! Leiht es euch aus und bildet euch selbst eine Meinung darüber, denn sonst verpasst ihr vielleicht ein gutes Buch."
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