Rezension vom 25.06.2011
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Freaks - eine Rockhymne auf das Anderssein. "Worauf sollen wir trinken, kleine Ember?" - "Auf Vaginas!" Ember ist 8, sieht zuckersüß aus, ihre Seele ist schwarz wie die Nacht. Sie hasst alles und jeden, außer ihre Bandmitglieder:
* Opal - eine 80jährige Heimbewohnerin, mit einer Vorliebe für die Sex Pistols und jungen Männern
* Luster - ein Afroamerikaner mit großen Träumen und der Tendenz zu Selbstgesprächen
* Aurora - eine bildhübsche Jungsatanisten, die mehr oder weniger im Rollstuhl sitzt
* Ray - ein irakischer Ex-Soldat, der gar nicht so männlich ausschaut, wie er eigentlich ist.
Diese 5 Menschen verbindet vor allem eines: Ihre Liebe zur Rockmusik. Sie gründen eine Band - die Freaks - und setzen alles daran, berühmt zu werden. Wie werden die Menschen wohl bei ihrem ersten Auftritt reagieren? Werden die Freaks berühmte Rockstars?
Die Genialität dieses Romans besteht in seiner Multiperspektivität - ein Kapitel wird von verschiedenen Protagonisten beleuchtet - manchmal aber auch von "Nebendarstellern", wie einem Gast im Restaurant, der Lehrerin in der Schule... Goebel spielt mit der Innensicht der Personen selbst und der Außensicht auf diese. Hier ist dieser Aspekt besonders spannend, da unsere Protagonisten solche Personen sind, die sich von der Masse abheben, einfach anders sind. Diesen genialen GEschichten-Eintopf würzt Goebel mit einer richtigen Prise Humor und fertig ist das Lesevergnügen der anderen Art!
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