Rezension vom 13.03.2013
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Kate ist gerade 40 Jahre alt geworden und eingefleischter Single. Doch dann stirbt ihre Großmutter und ihre Familie und sie stehen mit Schulden da und Kate verliert zudem ihren Job. Da soll sie auf einmal einen Artikel schreiben, wie man sich nach Jane Austens Vorbild einen reichen Mann angelt. Schnell wird aus Recherche für Kate Ernst und sie beginnt für sich selbst einen reichen Mann zu suchen, der das Ende ihrer Geldsorgen beenden würde. Doch wird sie einen Mann heiraten können, den sie nicht liebt, der ihr aber finanziell alles geben kann, was sie sich wünscht?
Zu Beginn hatte ich etwas Schwierigkeiten, mich in das Buch hineinzufinden. Ich fand die Personen einfach alle sehr unsympathisch, doch ab der Hälfte hat sich mein Empfinden gewandelt. Kate verstrickt sich ziemlich in Lügen und am Anfang konnte ich überhaupt nicht nachempfinden, warum sie das tat, dagegen wurde der Sog weiter zu lügen ziemlich deutlich übermittelt. Auch hat sich die Autorin vieler abegedroschener Klischees bedient, aber meines Empfindens nach es zum Glück nicht übertrieben. Die Verbindungen zu Stolz und Vorurteil springen einem ziemlich ins Auge, was die Geschichte ziemlich vorhersehbar macht. Ich empfinde das nicht als schlimm; schließlich weiß man bei Jane Austen in der Regel auch schon ziemlich früh, wie die Geschichte enden wird. Was mir aber besonders an dem Buch gefallen hat, ist die Beschreibung der Charaktere. Ich konnte mir jede Person bildlich vorstellen.
Insgesamt würde ich sagen, ist dieses Buch ein leichtes Buch für Zwischendurch. Es ist absolut nichts Anspruchsvolles und auch nicht unglaublich lustig, aber sehr sympathisch erzählt. Ich habe es sehr gerne gelesen. Allerdings müsste ich für den absolut unpassenden Titel noch mindestens einen Stern abziehen ...
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