Rezension vom 22.05.2013
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Normalerweise ist es absolut nicht meine Art, ein Buch aufzugeben und es nicht zu Ende zu lesen. Erst recht ist es nicht meine Art, dann auch noch eine Rezension zu schreiben, obwohl ich mir eigentlich gar kein Urteil erlauben kann, wenn ich es nicht ganz gelesen habe. Doch bei diesem Buch kann ich es mir nicht verkneifen, so leid es mir tut.
Ich kann schon nachvollziehen, wie hoch hier einige den Schreibstil loben und ja, er ist schon auf hohem Niveau. Aber genaue diese Art hat mich total gestört, ich fand die ganzen Umschreibungen sehr langweilig und kam einfach nicht in die Geschichte oder die Charaktere rein. Viel zu lange Namen, viel zu oft um den heißen Brei geredet und ich dachte oft einfach "Blaaaa" komm zum Punkt, was willst du mir eigentlich sagen?!Abgesehen von der Sprache finde ich die Charaktere nicht tief und nachvollziehbar, so entsprechen die Gedanken und die Art ganz sicher nicht einem zehnjährigen. Ein Kind in diesem Alter würde sich auch mit Sicherheit nicht in eine zehn Jahre ältere erwachsene Frau verlieben und sich mit ganz anderen DIngen beschäftigen, als urplötzlich ein Buch und seinen Autor ergründen zu wollen. Ich habe wirklich versucht dieses Buch zu Ende zu lesen, wollte es so gerne mögen, aber nach 200 Seiten musste ich dann aufgeben. Es hatte für mich einfach keine erkennbare Story, keinen roten Faden und null Spannung - kurz gesagt, es war mir einfach total egal und das kommt bei mir wirklich selten vor, denn ich lese sehr viel und auch viele verschiedene Genres. Sollte sich nach Seite 200 alles ändern dann tut es mir leid um die schlechte Kritik, aber bis dahin hat es mich nicht begeistert und wenn man fast 1/3 des Buches gelesen hat sollte man eigentlich längst mittendrin sein! Schade, da habe ich mich von den vielen guten Rezis blenden lassen.
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