Rezension vom 28.02.2013
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Als das Buch ankam beherrschten erstmal zwei Gedanken meinen Kopf. Auf der einen Seite: "Wow, tolle Coveridee!" und "Es ist viel dünner als ich erwartet habe!" Ersteres sehe ich nach wie vor genauso und möchte ich auch lobend erwähnen. Zu Punkt zwei komme ich noch... :)
Der Schreibstil in diesem Buch ist schlicht und gut zu lesen. Er lebt von Janes trockener Art die Emotionen nur versteckt offenbart. Man rutscht gut durch die Geschichte, leider aber viel zu schnell. Janes anfängliche Selbstmordgedanken und überhaupt die ganze Thematik darum wird relativ schnell verworfen als es um das Überleben geht, was ich sehr schade finde. Die Idee hinter dem Buch ist nämlich - meiner Meinung nach - ziemlich genial. Nur hätte ich mir gewünscht, dass alles noch mehr vertieft wird. Womit wir wieder bei der geringen Seitenzahl wären. Probleme wurden viel zu schnell aufgelöst, das Verhältnis der Protagonisten zueinander entwickelte sich meiner Meinung nach auch ein wenig zu rasant.
Über die Charaktere in diesem Buch lässt sich nicht viel sagen... es waren ja hauptsächlich nur zwei. Diese haben mir gut gefallen, besonders Paul mit seiner ganz speziellen Art Jane zu zeigen, dass es sich doch zu leben lohnt. Deren innere Entwicklung konnte ich allerdings schwerer nachvollziehen. Auf einmal waren alle Selbstmordgedanken verworfen!
Trotz ein paar zwischenzeitlicher Länden fand ich das Ende wiederum sehr schön, da es Überraschung brachte und... tja, mehr wird hier nicht verraten!
Alles in allem hat mich die Oberflächlichkeit ein wenig gestört, ansonsten hat es wirklich Spaß gemacht das Buch zu lesen und ich kann es jedem empfehlen der nicht so pingelig ist wie ich! :)
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