Rezension vom 28.08.2012
(7)
„Ashes-Tödliche Schatten“ – Ilsa J. Bick ist die Fortsetzung des Buches „Ashes – Brennendes Herz“ der gleichnamigen Autorin. Die Gliederung des Buches entspricht demselben Schema wie in Teil 1. Die Kapitelüberschriften sind in Großbuchstaben und in römischen Ziffern dargestellt.
Sie lauten wie folgt:
Teil I: DAS OPFER
Teil II: DER FEIND MEINES FEINDES
TEIL III: DEN KÜRZEREN GEZOGEN
TEIL IV: IM TAL DER SCHATTEN, IN DER STUNDE DER UNGEHEUER
TEIL V: TÖTE ALLE FEINDE
TEIL VI: DIE TEUFELSTÜR
Teil 2 setzt unmittelbar da an, wo Teil 1 beendet wurde. Das erleicht den Einstieg in das Buch ungemein, so wird auch der Lesefluss gewährleistet. Man wird von Anfang an wieder ins Geschehen geworfen und ehe man sich versieht steckt man wieder mitten in der Handlung drin. Der zweite Teil geht rasant weiter, enthält viel Action, spannende, mitreißende Situationen, aber auch mehr brutale sowie eklige Szenarien.
Durch mehrere unterschiedliche Perspektivwechsel differenziert sich dieser 2 Teil von dem ersten Band, bei dem sich der Perspektivenwechsel lediglich auf die beiden Hauptpersonen Tom und Alex bezog. Dies führte dazu, der Lesefluss nicht immer gewährleistet war.
Hinzu kam, dass auch Gedankengänge angerissen, abrupt unterbrochen, mit anderen Szenen fortgeführt wurden. Man fühlte sich als Leser regelrecht süchtig unbedingt in Erfahrung bringen zu müssen, was passieren wird. Die Autorin stiftet auch innerhalb der Ereignisse einige Verwirrung, ob bewusst oder unbewusst erschließ sich mir nicht.
Band 2 endet glücklicherweise nicht mit so einem üblen Cliffhanger wie Band 1. Es werden Dinge angedeutet, auf deren weitere Entwicklung man sich freuen kann. Bei der Covergestaltung blieb der Verlag seinem bisherigen Konzept treu, entschied diesmal aber für einen warmen Orangeton als Grundfarbe.
Am Ende hätte ich einfach so weiter lesen können. Band 2 gefiel mir insgesamt betrachtet trotz einiger Schwächen besser als Band 1. 4 Sterne vergebe ich hauptsächlich deshalb, weil sich der Abschnitt bezüglich des Bergwerkes etwas durch die detailierte Schreibweise der Autorin in die Länge zog.
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