Rezension vom 04.04.2011
(8)
Ein durchaus gelungenes Buch. Es lässt sich leider (zumindest für mich) nicht so flüssig lesen. Der Titel ist vielleicht ein wenig zu übertrieben, da dieser Roman mit dem Teufel als solches nicht sehr viel zu tun hat. Es ist mehr ein Detektivroman, der sich im Okkulte bewegt.
Allerdings hatte ich an manchen Stellen, das Gefühl, das es jetzt doch ein wenig kitschig wird. Elfen, Drachen und Vampiere in einem Roman, da habe ich mir nur noch gedacht, ..... "jetzt fehlen noch die Zwerge und wir haben die ganze 08/15 Fantasy Kombo zusammen" ... jedoch waren zumindest (und zum Glück) die Elfen und Drachen mit 2....3 Sätzen abgehandelt, der Vampier ist dann doch wesentlicher Bestandteil des ganzen.
Was zum Teil sehr gut gelungen ist, das die Welt, also das ganze drum herum, sehr gut und mit Liebe zum Detail beschrieben worden ist. Diese Liebe zum Detail, trägt aber auch dazu bei, das sich recht langweilig gehaltene Abschnitte noch zusätzlich in die Länge ziehen und nicht gerade zum Lesefluss beitragen.
Trotz allem ist dieser Roman durchaus gelungen, die Story ist schlüssig und ist nicht wie Gedacht durch eine 08/15 Fantasy Kombo ins Kitschige abgedriftet. Ein bischen mehr Aktion und es wäre ein Buch ganz nach meinem Geschmack gewesen.
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