Rezension vom 09.11.2012
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Wo fange ich bloß an? Zum Inhalt muss ich mich sicher nicht mehr äußern, dass ist ja oft genug erwähnt worden. Also, ich schreibe nur äußerst selten eine Rezension und wenn, dass gebe ich den betreffenden Autoren meist ein privates Feedback per Mail ... aber ich kann mir bei diesem Buch nicht verkneifen, meine Meinung zu sagen.
Eigentlich wollte ich dieses Buch gar nicht lesen, aber irgendwie kam ich um den Hype doch nicht herum. Zumal meine Neugier sich nicht beruhigen ließ, was dieses Buch denn zum Bestseller macht.
Ich habe mich nicht überwinden können, die Story komplett zu lesen, weil ich ab einem gewissen Punkt einfach nur noch genervt war. Die ständigen Wiederholungen verursachen Hirnkrämpfe!
Das tollpatschige Mauerblümchen Ana, dass ja gar kein Interesse an Männern hat, ständig errötet, irgendwo draufstarrt oder auf der Lippe kaut ... die, die mit 21 noch nicht mal weiß, wie sich Selbstbefriedigung anfühlt und dann bei ihrem ersten Mal mit dem supertollen, grauäugigen Christian ... er sieht ja soo gut aus ... gleich zwei Orgasmen bekommt und erwähnte ich schon seine grauen Augen, die schimmern wie flüssiges Silber? Überboten wird die Grausamkeit nur noch von eigenartigen Beschreibungen, wie der sich aufs Köstlichste zusammenziehende Unterleib ... die nervtötende Einmischung des Unterbewusstseins, dem sogar die Kinnlade runterfallen kann (Hä?) ... der eigenartigen Umschreibung dessen, was die gute Ana zwischen ihren Beinen hat und so weiter.
Tauscht man die Namen aus, hat man eine für Erwachsene konzipierte Twilight-Parodie, die sprachlich und stilistisch sehr, sehr leichte Kost ist. Es tut mir leid, aber ich kann diesen Hype absolut nicht nachvollziehen. Natürlich mag es Leser geben, denen das Buch wirklich gut gefällt - mir nicht.
1 Stern, und den vergebe ich für die Gestaltung des Covers.
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