Die Meinungen über das Buch sind doch zwiegespalten. Auch ich musste mir über das Buch noch so meine Gedanken machen, bevor ich eine Rezi dazu hätte schreiben können.
Inhaltsangabe:
Der Nachtzirkus oder auch "Cirque des Rêves - Zirkus der Träume" genannt, erscheint immer nur bei Nachts. So urplötzlich wie er gekommen ist, verschwindet er auch wieder. Einige Mensche sind von ihm so fasziniert, dass sie ihm hinterherreisen. Doch würden sie wissen, was sich hinter den Kulissen abspielt, so würden sie dies villeicht nicht mehr tun. Hinter den Kulissen ist ein Wettstreit zweier Zauberer und deren Kinder ausgebrochen der nur beendet werden kann, wenn eines der beiden Kinder stirbt. Doch die Zauberer konnten nicht ahnen, dass sich alles in eine andere Richtung entwickelt. Celia und Marco verlieben sich ineinander. Doch ihre Liebe scheint vergebens, denn nur einer kann das Spiel um Leben und Tod gewinnen.
Über die Autorin:
Erin Morgenstern war mir bis zum dem Buch unbekannt. Was wahrscheinlich auch daran liegt, das "Der Nachtzirkus" ihr erster Roman ist. Doch ich kann mir vorstellen, dass ich noch mehr Bücher von ihr holen werde. Vorrausgesetzt, sie sind genauso schön beschrieben wie "Der Nachtzirkus". Dies werde ich allerdings erst erfahren, wenn ein weiteres Buch von ihr auf den Markt kommt.
Meine Meinung:
Das Cover:
Das Cover ist schlicht aber doch sehr schön gestaltet. Auch passt es super zum Inhalt des Buches. So könnte man sich die vielen schönen Zelte besser vorstellen, da sie für einen Zikus doch sehr ungewöhnlich sind. Die Uhr, die auf dem Cover abgebildet ist, spielt auch im Buch eine sehr große Rolle und sobald die Uhr ins Spiel kommt, merkt man den Zauber des Buches.
Der Scheibstil:
Der Schreibstil ist für mich wunderschön gewesen. Die Autorin schildert uns einen einzigartigen Zirkus mit viel liebe fürs Detail. Allerdings kann ich mir auch gut vorstellen, dass für manche das zu langweilig war, mir widerrum hat er sehr gefallen.
Der Aufbau:
Die Autorin springt gerne mal in der Zeit. Oft war ich bisschen verwirrt, wer nochmal wer war und im welchen Jahr ich bin. Allerdings konnte ich mich schnell daran gewöhnen und haben das Buch genießen können.
Manche Kapitel sind längere, andere kürzer. Es hält sich aber in der Waage.
Das Fazit:
Mir als Ziskusfan der 30er - 50er Jahre hat das Buch sehr gefallen, auch wenn die Geschichte ein paar Jahre zuvor spielt. Von der Schilderrung des Zikus hat es mich sehr an den Roman von Sara Gruens "Wasser für die Elefanten" erinnert. Und auch gerade beim schreiben dieser Rezension gerate ich wieder ins schwärmen.
Allerdings haben mir zu anfang die öfteren Zeitsprünge sehr zugesetzt, was das Lesen erschwert haben. Doch als ich mich daran gewöhnt habe, habe ich das Buch sehr genossen. Erin Morgenstern erzählt mit viel Liebe zum Detail einen außergewöhnlichen Zirkus, den, wenn er nicht Kiktion wäre, ich auch gerne besuchen wollen würde.
Die Punktevergabe:
10 von 10 Punkten. Ein sehr schöner Roman über eine fiktiven Ziskus, den es leider nie in der Form nicht geben wird, einen bezaubernden Schreibstil der Lust macht, einen Zirkus zu besuchen und ein Muss für jeden, der von Zirkus (besonders der frühen 1900er Jahre) fasziniert ist.