Rezension vom 29.05.2008
(9)
Simone van der Vlugt hat einen wirklich spannenden Roman geschrieben, der von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Es ist meiner Meinung nach kein Psychothriller, eher eine spannende Geschichte mit Tiefgang!
Hauptperson ist Sabine, eine junge Frau, die sich nicht von ihrer Vergangenheit lösen kann, was vor allem mit dem Verschwinden ihrer ehemals besten Freundin Isabelle vor vielen Jahren zu tun hat. Isabelle war immer für sie da - bis sie sich eines Tages völlig von Sabine abwendet, sie zusammen mit anderen Klassenkameraden schickaniert und demütigt. Sabine wird zur Außenseiterin und fühlt sich völlig verlassen. Eines Tages verschwindet Isabelle spurlos...
Heute neun Jahre später, kehrt Sabine wieder in die Bank zurück, bei der sie arbeitet. Sie war lange krank gewesen - doch nichts ist mehr wie vorher: Ihre Kollegin und Freundin ist nicht mehr da, die Kolleginnen begegnen Isabelle mit Argwohn und mobben sie regelrecht. Gleichzeit beginnt Sabine, sich an immer mehr Einzelheiten von früher zu erinnern: Warum verschwand Isabel vor 9 Jahren? Was ist ihr passiert? War Sabine an diesem Tag in ihrer Nähe? Wurde sie ermordet und wenn ja, wo ist ihre Leiche?
Gleichzeitig kommt Sabine einem Kollegen sehr nahe, den sie auch aus der Schulzeit kennt. Hat er etwas mit dem Verschwinden von Isabelle zu tun? Ist Sabine jetzt selbst in Gefahr?
Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, ich konnte mich kaum losreißen. Und das Ende war für mich sehr überraschend!
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