Rezension vom 24.10.2009
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Ich hab lange keine Rezension mehr geschrieben, einfach aus dem Grund, dass es lange kein Buch mehr gab, welches eine verdient hätte. Ich habe Trigger eben zu ende gelesen und muss sagen: ich war ewig nicht mehr so verstört, wie nach diesem Buch.
Ich werde keine Ihnhaltsangabe abgeben, weil ich definitiv zu viel schreiben würde und ich möchte den zukünftigen Lesern dieses Buches nicht vorweg greifen. Aus diesem Grunde, werde ich nur meine persönlich Einstellung dazu beschreiben.
Ich lese Krimis und Thiller, weil ich einfach gerne in die Psyche von Menschen schaue und ich wissen will warum und wieso. Auch deswegen mag ich es gerne, wenn diese Bücher blutig und grausam sind.
Mit großer Hoffnung endlich mal wieder einen richtig guten Thriller zu lesen, habe ich immer gerne bei Büchern mit der Aufschrift: ''Wer beim Lesen dieses Buches keine Angst bekommt, sollte einen Arzt aufsuchen'' zugegriffen. Ich fühlte mich allerdings trotzdem immer sehr gelangweilt und wenig überrascht. Dabei kam mir immer die Frage: Bin ich so abgestumpft, das ich mich nicht mehr grusele, oder Panik beim lesen bekomme?
Jetzt habe ich meine Antwort, Nein, ich bin nicht abgestumpft. Ich habe nur auf ein wirklich gutes Buch gewartet. Und endlich habe ich wieder eins gefunden.
Wulf Dorn schafft es erschreckend gut in die menschliche Psyche einzudringen und macht es einem unmöglich dieses Buch wieder aus der hand zu legen. Selbst wenn man sich denkt, das will ich alles nicht wissen, kann man nicht aufhören zu lesen. Dorn hat eine Art zu schreiben, die einem das Gefühl gibt, mitten drin zu sein.
Wer einen wirklich guten Thriller sucht, der kommt definitiv nicht an Wulf Dorn vorbei.
Und ich hoffe, dass Wulf Dorn es schafft, noch mehr solcher Bücher zu schreiben!
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