Inhaltsangabe:
Die Zoologin Diana Malone versucht Tiere aufzuspüren, die eigentlich dem Reich der Mythen und Legenden angehören. Als Gerüchten zufolge in der Nähe von New Orleans Werwölfe gesichtet werden, engagiert sie den Ex-Agenten Adam Ruelle als Führer, um die geheimnisumwitterten Wesen in den Sümpfen Louisianas zu finden. Schon bald gerät sie in den Bann ihres faszinierenden Begleiters. Doch er verbirgt ein Geheimnis vor ihr, durch das ihre Welt aus den Fugen zu geraten droht ...
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Meine Meinung:
Wolfsfieber ist der vierte Band der Werwolf-Reihe von Lori Handeland. Man muss nicht unbedingt die ersten drei Bände gelesen haben, um dieser Handlung folgen zu können. Jeder Band hat seine eigene Handlung mit abschließendem Ende. Allerdings wäre es dennoch hilfreich die vorherigen Bände zu lesen, denn man versucht ein Heilmittel für die Werwölfe zu finden und von Band zu Band gibt es neue Fortschritte.
Die Zoologin Diana Malone versucht mystische Tiere aufzuspüren. Als sie beauftragt wird in der Nähe von New Orleans Werwölfe zu finden, lernt sie Adam Ruelle kennen und gerät in seinen Bann. Doch er muss ein Geheimnis vor ihr verbergen...
Da ich das Buch sehr lange auf meinem SuB liegen hatte, schnappte ich es mir vor zwei Tagen ohne auch nur mir den Klapptext durchzulesen ;D Klar ist das der vierte und nicht der erste Band der Werwolfs-Reihe, weshalb ich durchaus wusste was mich ungefähr erwartete, aber es war trotzdem ganz interessant einfach drauf los zu lesen lach
Das Cover gefällt mir persönlich sehr gut. Es ist nicht nur ein schönes Cover, sondern spiegelt auch den Inhalt der Geschichte super wider – Wölfe (Werwölfe) und Liebe. Man braucht nicht den Klapptext zu lesen, um zu erfahren, dass es sich um irgendein Geheimnis in diesem Buch handelt, denn das Cover selbst wirkt sehr geheimnissvoll und erweckt damit das Interesse. Somit ein gelungenes Cover!
Der vierte Band hat mir gut gefallen, aber dennoch kann ich diesem Band nicht 5 von 5 Truhen geben, denn mir fehlte einfach mal hier mal da etwas...
Was diese Reihe ausmacht sind die vielen Spannungsmomente. Die Protagonistin begab sich von einer spannenden Situation in die nächste, sodass ich vergaß, dass das Wort Langweile überhaupt existierte.
Auch Adam umgaben viele Geheimnisse und diese sorgten dafür, dass ich mir ständig Gedanken gemacht hatte, ob er denn nun ein Werwolf war oder nicht. Kaum war ich davon überzeugt, dass er tatsächlich ein Werwolf war, passierte etwas unerwartetes, sodass ich dann ins Schwanken kam. Dieses hin und her brachte mich dazu, dass ich das Buch innerhalb von zwei Tagen durch hatte.
Die überraschenden Wendungen brachten mich häufig in die Sackkasse und dafür liebe ich die Autorin! Sie macht das verdammt gut!
Allerdings gab es auch Stellen, die ein wenig vorhersehbar waren. Mir wäre es zwar lieber, wenn es diese Momente nicht gäbe, aber sie störten mich auch nicht sonderlich sehr.
Für Humor wurde auch in diesem Band gesorgt. Diana ihre neue Freundin entwickelten eine wirklich tolle und witzige Freundschaft. Ihre Gespräche zauberten mir nicht nur oft ein Lächeln auf die Lippen, sondern waren auch zum todlachen komisch!
Es gab paar Parallelen zu den vorherigen Bänden, sodass die Handlung nicht 100% originell war und trotzdem fand ich die Idee der Handlund ganz interessant.
Die Erotikszenen waren gut beschrieben, sodass, egal ob gewollt oder ungewollt, automatisch ein Kopfkino entstand. Zu meinem Glück stellte die Autorin diese Szenen nicht übertrieben dar wie manch andere Autoren es tun. Ich mag es absolut nicht, wenn eine Erotikszene zu detailliert und über ca. zehn Seiten erzählt wird.
Was mir während der ganzen Handlung fehlte war die Liebe! Diana und Adam hatten weder romantische Abende noch Rendezvous. Fast jedes ihrer Zusammentreffen bestand darin Sex zu haben, sodass ich mir am Ende die Frage stellte „Warum ist sie jetzt plötzlich verliebt?“. Fürs Verlieben gehört mehr dazu, also konnten mich weder ihre noch Adams Gefühle überzeugen.
Die kurzen Kapiteln waren für mich hilfreicht, denn wenn ich doch mal eine Pause einlegen musste, brauchte ich nicht lange warten bis das Kapitel zu Ende war.
Der Schreibstil ist toll, denn es lässt sich schnell, flüßig und leicht lesen. Allerdings stört mich hier ein ganz bestimmter Begriff – ficken – welchen ich absolut unangebracht finde. Ich ärgerte mich immer wieder aufs Neue, weil ich nicht verstehen kann warum die Autorin es nicht durch ein anderen Begriff ersetzen kann, damit es nicht so geschmacklos los...
Fazit: Wer nach Spannung sucht – ist hier richtig, wer dagegen an einer schönen Liebesgeschichte interessiert – ist hier falsch...