Rezension vom 10.04.2013
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Ein versehentlicher Tippfehler und eine E-Mail, die in einem anderen Posteingang landet. Das ist der Grund, warum Emmi und Leo sich kennenlernen. Aus anfänglichem harmlosen Interesse, wird eine zarte Liebesgeschichte. Ich hatte das Buch auf Grund der vielen guten Rezensionen gekauft und kann diesen zum Teil zustimmen. Erst einmal zum Positiven: Die Nachrichten fand ich teilweise sehr witzig, geistreich, schlagfertig und unterhaltsam. Den Anfang und das Ende fand ich sehr gut. Vor allem, da es kein unrealistisches "Happy End" gab. Den Mittelteil fand ich dagegen etwas langatmig. Negativ fand ich die beiden Personen ansich. Emmi, eine Frau von 34, benahm sich teilweise wie ein 14-jähriges Mädchen. Sie war in meinen Augen nervig, kindisch, selbstverliebt, rechthaberisch, verantwortungslos und suhlte sich in der Aufmerksamkeit von Leo. Dabei vergaß sie ihren Ehemann und ihre Ehe. Leo weis nicht was er will, ist mal vergeben und mal nicht und bietet Emmi kaum Paroli. Nein, er genießt es sogar, wenn sie die Eifersüchtige spielt. Dabei ist sie selbst "glücklich" verheiratet und gönnt ihm keine Beziehung. Dann fand ich dieses hin und her zum Thema Treffen sehr nervig. Beide wollten lieber die Illusion, das Leben in einer Fantasiewelt als den realen, persönlichen Kontakt und waren dabei, eine Ehe zu zerstören. Sehr gut hat mir dann wieder die E-Mail von Emmis Ehemann an Leo gefallen. Das Buch ist ansich nicht sehr dick und besteht ausschließlich aus den E-Mails, die sich die Leute schicken. Man hat es recht schnell gelesen und ist ganz gut gegen Langeweile...
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