Rezension vom 23.01.2012
(4)
es ist alles ganz egal in dem buch, das der autor geschrieben hat. er hat das gut geschrieben, diese geschichte, da kann man gar nicht meckern. das buch nervt nicht, gar nicht, es ist auch schön kurz und also schon ausgelesen, bevor es nerven könnte. aber es ist sehr egal, jetzt steht das egale buch im bücherregal, das man auch bücheregal nennen könnte, auch weil es den büchern ja egal ist, wo sie stehen. dieses buch steht in der mitte, immer, egal in welcher mitte, weil er gar nicht extrem ist, man kann da nicht meckern, was ich schon schrieb, aber man muss da auch nichts loben, weil das buch ja so ein egales wesen hat. man kann das buch vielleicht als kunst sehen, dann darf man ja immer alles sagen und loben und meinen und das buch aus der mitte rücken, aber das ist mir schon zu anstrengend für das buch (ich schreibe immer "das buch", wie der autor immer "der junge" schreibt, weil das auch so eine völlig egale rezension ist), das würde zu viel aufregung bedeuten, und aufregung gibt es auch ohne das buch schon genug. insofern ist es gut, das buch. andererseits ist das aber auch wieder nur egal.
Mehr
Weniger
0 Kommentare