Rezension vom 10.08.2012
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Ich glaube es geht vielen so, dass sie kurz vor Schulende verzweifelt DEN Traumberuf suchen und nicht wissen, womit sie glücklich werden können oder seit dem Kindergarten genau wussten was sie unbedingt werden wollten und dann nach Berufseintritt doch irgendwie enttäuscht sind.
Was passiert mit uns, wenn uns der Berufsalltag ein Stück weit desillusioniert, oder die zermürbende Jobsuche Selbstzweifel sprießen und unsere Ansprüche verkümmern lässt? Die beiden jungen Frauen in Felicitas Pommerenings Buch werden vom Leben vor genau diese Probleme gestellt. Der Buchtitel mag nach einem „typischen Frauenroman“ klingen, beschäftigt sich aber vielmehr mit den typischen Problemen, die sich für die meisten (nicht nur Frauen) zwischen 16-30 zum ersten Mal und in allen weiteren Jahren sicher immer wieder neu ergeben. Lebe ich um zu arbeiten, oder arbeite ich um zu leben? Was will ich eigentlich wirklich, bzw. will ich DAS wirklich? usw.
„Weiblich, jung, flexibel“ ist kein Ratgeber Buch und trotzdem würde ich es jedem empfehlen, der grad in einer solchen Lebensphase steckt. Es ist einfach mal schön zu lesen, dass man mit vielen Gedanken nicht allein dasteht und manche Überlegungen der beiden Frauen haben zumindest mir geholfen meine eigenen Erwartungen, Vorstellungen und Ansprüche mal unter einem anderen Blickwinkel zu betrachten und ein wenig mehr an die Realität anzupassen.
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