Rezension vom 25.07.2011
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Robert ist ein erfolgreicher Werbetexter und Chef seiner eigenen Werbeagentur. Reich, gutaussehend, erfolgreich, das war nicht immer. Er hat sich alles hart erarbeitet, seit er vor 17 Jahren mit seinem Kumpel Golo aus seinem Heimatdorf abgehauen und in die Stadt geflohen ist.
Als ihn seine Freundin verlässt stürzt ihn das in eine Krise und er begibt sich auf einen Selbstfindungstrip. Ist er immer noch das Landei, das er früher war?
Robert ist ein schwieriger Charakter. Seine Gedankengänge sind kompliziert, manchmal schwer nachvollziehbar und seltsam. Mir ist das Lesen recht schwer gefallen und ich habe mich teilweise wirklich durch das Buch quälen müssen. Je weiter ich im Buch fortgeschritten, um so langweiliger wurde die Geschichte. Auch witzig gemeinte Szenen, wie zum Beispiel Roberts Erlebnisse in einer Hippie-Kommune, machten es nicht besser.
Das Cover mit der witzigen Kuhfrau im Blümchenkleid und die Leseprobe versprachen in meinen Augen ein amüsantes Buch. Doch leider täuschte der Eindruck: stark am Anfang, aber schwach im Abgang. Ich hatte mir mehr versprochen, allein schon wegen des Titels.
'Das Landei' kann ich leider nicht als Lesegenuss empfehlen. Mag sein, dass es für Männer in der Midlife Crisis (oder Männer allgemein) ein amüsantes Buch sein mag, aber mir als Frau ' und ich bin selbst ein Landei ' hat es nicht gut gefallen.
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