Rezension vom 09.01.2013
(5)
Inhalt
Die 23-jährige Cherry arbeitet in der Immobilienfirma ihres Vaters, ihre Kunden sind Vampire. Nebenbei studiert sie noch und ist eine Wandlerin. Eines Nachts wird sie von einem Auftragskiller angegriffen, nur knapp kann sie entkommen. Sie bittet William Drake um Hilfe, einen Meistervampir. Auf der Suche nach dem Auftraggeber gerät Cherry immer tiefer in die Welt der Paranormalen.
Bewertung
Umgebung
Die Geschichte um Cherry spielt in Berlin und teilweise in Frankfurt zur heutigen Zeit. Aus der Ich-Perspektive erlebt der Leser alle Ereignisse mit Cherry mit und lernt gemeinsam mit ihr die paranormale Welt kennen. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig zu lesen.
Personen
Cherry ist 23 Jahre alt und nicht auf den Mund gefallen. Sie weiß, dass ihre Familie nur wegen ihr nach Deutschland zurückkehrte, als Wandlerin war ihre Sicherheit in den Staaten gefährdet. Ihre selbstbewusste und sarkastische Art lässt sie und den Leser viele Situation gut überstehen, bevor das Nachdenken einsetzt.
Will Drake ist ein Vampir durch und durch. Stark, schnell, gut aussehend und sehr sehr selbstbewusst. Er schuldet Cherrys Vater Loyalität und versucht alles sie zu beschützen, oftmals verwundert ihn ihre Art sehr. Gleichzeitig behandelt er sie leicht überheblich.
Cover
Auf dem ersten Blick könnten man auch ein Buch aus den großen Verlagen mit einen typischen Vampir- oder Gestaltwandlerroman vor sich haben. Aber weit gefehlt, hier handelt es sich um einen selbstverlegten Roman der nicht einmal die Staaten als Schauplatz hat. Ich finde das Cover weder besonders gut oder schlecht. Es sticht nicht aus den Massen der anderen Urban-Fantasy-Romane heraus, andererseits wird dadurch auch übersehen, dass es sich um einen Roman im Selbstverlag handelt und wird vielleicht mehr beachtet.
Meine Meinung
Es ist erfrischend einen Vampir-Wandler-Roman zu lesen, der in Deutschland spielt. Es gibt erotische Momente, aber keine sexuellen Handlungen, womöglich entwickeln sie sich in einem weiteren Buch. Und eine Protagonisten, die keine Waffe benutzen kann und kampftechnisch nur auf den Instinkt ihres Tieres verlassen kann, sie wird es lernen müssen. So viele Punkten, die einfach mal abwechslungsreich sind, gemeinsam mit einer sehr spannenden Geschichten mit abwechslungsreichen Situation und überraschenden Wendungen macht es City of Death – Blutfehde zu einem lesenswerten Roman.
Fazit
Eine junge Autorin schafft es, einen spannenden Urbanfantasy-Roman zu schreiben, der in Deutschland spielt und einer neuen Geschichte fasziniert.
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