Rezension vom 13.09.2011
(8)
Isenhart hat im wahrsten Sinne des Wortes einen "harten" Start ins Leben. Der totgeborene Junge wird von einem Fremden wiederbelebt, was in der damaligen Zeit undenkbar war! Die Leute hatten Angst und bezeichneten ihn als Untoten. Als Walther von Ascisberg den Jungen findet und seine Geschichte erfährt, erwürgt er ihn. Doch gleichzeitig plagt ihn sein Gewissen und er belebt ihn von neuen. Er gibt Isenhart auf der Burg von Laurin an den Dorfschmied ab, wo er als dessen Sohn aufwächst.
Von da an verläuft Isenharts Leben auf der Burg von Laurin fast normal. Aber auch nur fast. Dank Walther von Ascisberg erhält er das Privileg lesen und schreiben zu lernen. Mit dem Sohn des Fürsten von Laurin, Konrad, erhält er eine Ausbildung bei Pater Hieronimus. Die beiden werden Freunde. Auch Walther von Ascisberg bildet sie aus, lehrt sie Mathematik und Naturwissenschaften.
Isenhart verliebt sich in die älteste Tochter des Fürsten, Anna, und die beiden werden ein Paar. Natürlich nur im geheimen, denn aufgrund ihrer unterschiedlichen Herkunft ist eine Beziehung der beiden verboten. Die Beziehung der beiden ist jedoch nicht von Dauer. Anna wird ermordet. Der Mörder hat ihr das Herz rausgeschnitten. Die Suche nach dem Mörder beginnt und ein Verdächtiger wird auch schnell gefunden. Nach einem Gottesurteil wird dieser lebendig begraben und der Tot von Anna scheint gesühnt.
Als die Burg von Laurin gestürmt wird, fliehen Konrad, dessen jüngere Schwester Sophia und Isenhart mit der Hilfe von Walter nach Spira. Dort arbeiten sie als Wachmänner und machen dort schnell einen weiteren grausamen Fund. Ein Mädchen, ermordet, ihr wurde ebenfalls das Herz herausgeschnitten. Isenhart wird klar, dass ein Unschuldiger verurteilt wurde und der Mörder von Anna immer noch sein Unwesen treibt.
Die Suche nach dem Mörder startet von neuem und ein spannendes Abenteuer voller Intrigen, grausamer Morde, Verrat und Gefahren beginnt.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die spannende Geschichte von Isenhart und seinen Freunden auf der Suche nach dem Mörder ist sehr detailreich und flüssig geschrieben. Beim lesen fühlt man sich direkt ins Mittelalter versetzt und fiebert, rätselt und trauert mit den Darstellern. Ich hätte noch 1000 Seiten mehr lesen können und war traurig das die 816 Seiten so schnell vorbeiwaren.
Fazit: Auf jeden Fall lesenswert :)
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