India Opal Buloni ist 10 Jahre alt und zieht mit ihrem Vater, dem Prediger, nach Naomi in Florida. Dort fühlt sich das Mädchen, das von ihrem Vater nur Opal genannt wird, sehr einsam, weil sie niemanden kennt und ihr Vater zu sehr mit seiner Arbeit als Prediger beschäftigt ist.
Eines Tages soll Opal schnell einige Sachen im Supermarkt einkaufen, aber statt dem Essen bringt sie einen Hund mit nach Hause…
Zwischen den Supermarktregalen trifft sie auf einen großen, hässlichen Hund, der keinen Besitzer hat. Als der Filialleiter einen Hundefänger rufen will, beschließt India, den Hund mitzunehmen. Sie tauft ihn auf den Namen Winn-Dixie und verliebt sich sofort in das Lächeln des Hundes. Es braucht einiges an Überzeugungskraft, damit der Prediger, Opals Vater, ihr erlaubt, den Hund zu behalten, doch Winn-Dixies Art kann niemand widerstehen.
Opal kümmert sich mit viel Liebe um ihr neues Haustier und Winn-Dixie wird immer mehr zu einem Freund für das junge Mädchen. Und auch der Prediger öffnet sich und schottet sich nicht mehr so sehr von der Außenwelt ab. Er beginnt, Opal Geschichten zu erzählen von ihrer Mutter, die er sehr liebte und die Familie aber vor vielen Jahren verlassen hat.
Zusammen mit Winn-Dixie erlebt Opal wundersamsten Abenteuer und trifft auf viele neue Menschen, die für Opal zu Freunden werden….
Kate DiCamillo gelingt auf eine sehr schöne Art und Weise die Geschichte eines kleinen Mädchens zu erzählen, dass zusammen mit ihrem Vater in eine neue Stadt zieht. Durch den Hund Winn-Dixie erlebt der Leser, wie es Opal geht und wie sie sich nach und nach von einer einsamen Person in ein glückliches Mädchen mit vielen Freunden verwandelt. Während dieses Prozesses lernt man unterschiedliche Figuren kennen, die alle auf ihre Art einsam sind und durch Winn-Dixie und Opal erfahren, dass kein Mensch alleine sein muss auf der Welt.
Besonders lesefreundlich sind dabei die kurzen Kapitel und die große Schrift, die es jungen Lesern zwischen 10 und 12 Jahren ermöglicht, entspannt im Buch zu schmökern.
Kate DiCamillos Buch dürfte vor allem für Mädchen interessant sein, kann aber grundsätzlich auch von Jungen gelesen werden.