Rezension vom 06.04.2011
(8)
Terry Goodkind wurde bekannt durch seinen Schwert der Wahrheit Zyklus.
The Law of Nines ist nun das erste Buch, dass nicht direkt dazu gehört, sondern nur mehr oder weniger locker damit verknüpft ist und in unserer Welt spielt.
Zur Story:
Alexander Rahl, Kunstmaler mit nur mäßigem Erfolg rettet an seinem 27. Geburtstag einer ungewöhnliche Frau das Leben, die kurz darauf auf mysteriöse Weise verschwindet. Sowieso ist es nicht unbedingt ein Tag zum feiern. Seine Mutter wurde mit 27 verrückt und er hat Angst, dass es ihm ähnlich geht, sein einziger anderer Verwandter, sein Großvater übergibt ihm Papier für eine seltsame Erbschaft die er mit 27 antreten soll und das nicht als erster. Schon sein Vater sollte die Erbschaft mit 27 antreten, starb aber vorher, auch seine Mutter sollte sie dann mit 27 antreten, aber wurde vorher für unzurechnungsfähig erklärt.
Kurz darauf entbrennt eine blutige Verfolgungsgeschichte mit wenig Story, wenig Tiefgang, aber nett genug, dass man wissen möchte wie es ausgeht.
Aber gut ist was anderes. Ich bin ein großer Fan der Bücher von Terry Goodkind und habe mich wirklich auf dieses gefreut, obwohl es immer schwierig ist etwas neues zu machen, wenn eigentlich alle nur an der einen Reihe hängen. Aber ich bin mit gutem Mut an das Buch heran gegangen, ob wohl ich schon viele unterschiedliche Meinungen darüber gelesen habe.
Leider wurden die schlechten bestätigt. Die Charaktere bleiben flach, die Story ist zu lahm und das Ende zu, sagen wir schlicht. Dabei kann Goodkind das sehr viel besser, und vielleicht fällt es deshalb auch so negativ auf.
Man muss das Schwert der Wahrheit nicht kennen, um dieses Buch zu lesen, aber sicher versteht man einiges besser, wenn man es tut. Ob das wirklich ein Vorteil ist bleibt mir aber fraglich, einfach als Mysterykrimi wäre das Buch wahrscheinlich sogar besser. Leider habe ich aber den Vergleich und verstehe die Anbindung an die Reihe und von daher muss ich für mich das Buch mit nur 2 Sternen bewerten.
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