Rezension vom 17.08.2011
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Rezesion von Uwe Lemke: Der Sandkasten
Hallo Manfred Kriegel.
es ist geschafft. Das erste Buch, welches eigentlich dein zweites ist, habe ich gelesen.
Geschichten zu erzählen ist für jeden, ob klein oder groß, eine wunderbare Sache. Kann man doch mit Geschichten Wirklichkeit und Träumerei nahtlos miteinander verschmelzen lassen.
Deine Geschichte, "Der Sandkasten", ist gelebte Geschichte, hat nichts mit Träumerei zu tun.
Der Sandkasten: Opa, was war die DDR?, erzählst du doch deine Geschichte aus dem Blickwinkel eines Kindes, verstehst es, sie mit der Geschichte der künstlichen DDR zu verknüpfen.
Ich als Leser hatte das Gefühl, wie du dir, als in die DDR Hineinwachsender, eine Welt aus Buntpapier errichtet hast und wie diese bunte Welt mit deinem Älterwerden immer mehr zusammenbrach und aus dem Bunt allmählich ein Grau wurde.
Ich fand es sehr, sehr schön zu lesen, wie du fast mit Kindermund deine Geschichte erzählt hast, mit einer Lebendigkeit, die mich einfach nur teilhaben ließ.
Weißt du, Manfred, es motiviert mich, meine Geschichte, die erst mit deinem ersten "Hühnerschreck" 1962 begann zu erzählen, zumindest dir, weil sie einen vollkommen anderen Blickwinkel hat. Aber das ist jetzt unwichtig.
Wichtig ist, dass ich jetzt mit deinem ersten Buch "Haftbefehl" anfange.
Ich bin gespannt und freu mich jetzt schon aufs lesen.
Bis demnächst.
Uwe Lemke
Oberschleißheim Deutschland
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