Rezension vom 21.05.2013
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Matti und Sami sind Geschwister. Gerade warten sie am Teich im Dorf auf die Lieferung eines Delfins, denn im Zoo gibt es zu viele. Schließlich bemerkt jemand, dass ja der 1. April ist, und alles wohl ein Aprilscherz war. Als Onkel Jussi zu Besuch kommt, wird heftig Wodka getrunken und Vater erzählt, von einem Umzug ins Ausland. Doch das stimmt gar nicht, er wollte nur vor seinem Bruder angeben. Da Matti einen Aufsatz darüber in der Schule schrieb, konnte er das nicht mehr zugeben, dass diese Geschichte nur ein Schwindel ist. Und so baut er das Lügenmärchen weiter.
Das Buch fing ganz witzig an. Eine nette Idee, dass ein Delfin geliefert werden soll. Auch das Cover ist ansprechend. Meine Schülerin suchte sich dieses Buch aus, da ihr das cover mit dem Delfin so gut gefiel. Leider hat der Delfin mit der Geschichte nicht mehr viel zu tun..... Wieso dieses Buch eine Auszeichnung bekommen hat, ist mir schleierhaft.Es ist ein Kinderbuch, wo oftmals vorkommt, dass Gläser von Wodka getrunken werden und damit der Abend lustiger wird. Weiters reitet sich Matti mit seinen Lügen soweit hinein, dass er nicht mehr rauskommt und sogar die Familie wegzieht in das angeblich gewonnene Haus. Matti ist bewusst, dass sie Möbel verkaufen, das Land verlassen und nichts mehr haben. Und alles nur, weil er behauptet ein Haus gewonnen zu haben.... und er sagt kein Wort, bis sie in Finnland sind.
Meiner Meinung nach ist es sehr fragwürdig, welche Werte in diesem Buch vermittelt werden.
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