misaki (userID:27666512) Mit Hilfe dieser ID kannst Du einen Link zu diesem Mitglied in eine persönliche Nachricht einfügen. Nährere Informationen hierzu und weitere Formatierungsmöglichkeiten findest Du auf Deiner Nachrichten-Seite.
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Rezension vom 15.01.2012 (6)
***** Inhalt: *****
In der Welt, in der die 17-jährige Lena lebt, ist Liebe eine schwere Krankheit, die schwerste, die es nur gibt. Amor deliria nervosa, wie die Krankheit auch noch genannt wird, ist der Grund, dass die Menschheit fast ausgestorben wäre, der Grund für alles Schlechte auf der Welt - und deshalb hat man lange genug nach einem Heilmittel gesucht. Mittlerweile gibt es einen Eingriff, der den Patienten vor der Krankheit schützt, ein Eingriff, der am 18. Geburtstag vorgenommen wird. Lena steht kurz vor ihrem 18. Geburtstag und freut sich schon richtig darauf, da sie dann nicht mehr der ständigen Gefahr ausgesetzt ist, sich zu infizieren. Denn was Amor deliria nervosa anrichten kann, hat sie an ihrem eigenen Leib erfahren: Ihre Mutter hat sich selbst umgebracht, nachdem auch die dritte Operation nichts genützt hat und ihre Cousine bekam aus Liebeskummer einen tödlichen Herzanfall.
Umso schlimmer ist es für Lena, als ihre beste Freundin Hana plötzlich rebellische Verhaltensweisen zeigt. Hana macht sich Gedanken darüber, ob der Eingriff wirklich notwendig ist, ob er etwas bringt und ob die Liebe tatsächlich etwas so Schlimmes ist. Sie besucht plötzlich unerlaubte Partys, bei denen verbotene Musik gespielt wird und Jungen und Mädchen gemeinsam feiern, sich manchmal sogar berühren. Als Lena ihrer Freundin einmal nach langem hin und her doch auf eine solcher Partys folgt, trifft sie auf Alex. Alex mit den Haaren, die wie Herbstlaub leuchten und den hellen bernsteinfarbenen Augen. Alex, der Lena zeigt, wie man tanzt und sich gerne mit ihr unterhält.
Erst ist Lena skeptisch, aber als Alex ihr eine Narbe zeigt, die beweist, dass er schon operiert ist, lässt sie sich doch auf ihn ein. Sie trifft sich immer häufiger mit ihm, hat Spaß und erlebt zum ersten Mal etwas, das sie bisher noch nicht kennt: das Gefühl der Liebe. Als Alex Lena zeigt, wie sehr ihr Leben von der Gesellschaft eingeschränkt wird, beginnt sie zu begreifen, dass das System vielleicht doch nicht so gut ist, wie sie immer dachte. Dass die Liebe vielleicht doch nicht so schlecht ist, und es besser ist, als den Eingriff zu bekommen und zu einem gefühlslosen Erwachsenen zu werden. Aber Lena kann sich nicht gegen den Eingriff wehren, wenn sie weiterhin leben will...
***** Meine Meinung: ******
Mein erster Eindruck, als ich den Klappentext gelesen habe, war einfach nur "Wow". Ich fand die Idee, die Lauren Oliver hatte, ganz toll, denn schon oft haben Menschen unter der Liebe gelitten, für viele war sie bereits mehr als nur einmal eher Fluch als Segen. Dass eine Gesellschaft die Liebe in Zukunft als schreckliche Krankheit deklarieren und ein Heilmittel dafür suchen würde, erschien mir gar nicht so abwegig. Ich war sehr gespannt, wie die Autorin ihre Idee umsetzen würde und habe voller Erwartungen begonnen, das Buch zu lesen.
Bereits die ersten Kapitel konnten mich überzeugen, denn sie sind interessant und versprechen dem Leser mehr. Die kurzen Auszüge aus dem Buch "Psst" zu Beginn jedes Kapitels sind schön zu lesen, und geben ein klein wenig Einblick in die Welt, in der Lena lebt. Ein kleiner Kritikpunkt meinerseits ist aber, dass die Autorin die Welt, die sie erfunden hat, eigentlich nur hinsichtlich der Krankheit beschreibt, nicht aber in Bezug auf Technik und Fortbewegung oder ähnliche Dinge. Da der Roman weit in der Zukunft spielt, hätte ich es besser gefunden, wenn auch andere Entwicklungen der Gesellschaft beschrieben wären, denn so bekommt man meiner Meinung nach nicht allzu viel Einblick in die Welt. Natürlich ist die Krankheit Amor deliria nervosa jene Krankheit, die das gesamte Denken und Handeln der Menschen beeinflusst, aber trotzdem haben mir an dieser Stelle weitere Beschreibungen der Gesellschaft gefehlt, die in anderen dystopischen Romanen viel häufiger vorkommen.
Nichtsdestotrotz habe ich den Roman gerne weitergelesen und verfolgt, wie Lena sich im Laufe der Zeit entwickelt. Lena ist ein außerordentlich starker Charakter, der der Autorin gut gelungen ist. Die 17jährige hält das System zu Beginn für gut, freut sich regelrecht auf ihren Eingriff und ist schockiert, wie rebellisch sich ihre beste Freundin Hana verhält. Eine lange Zeit sprechen die beiden nicht einmal mehr miteinander, weil Lena die Rebellion ihrer Freundin nicht nachvollziehen kann. Erst mit der Zeit, und als Lena auf Alex trifft, beginnt ihre so starke Fassade und ihre Persönlichkeit leicht zu bröckeln. Lena fragt sich immer wieder, ob das System denn tatsächlich alles richtig macht, und ob es nicht auch noch andere Werte gibt, auf die man setzen sollte. Was spricht gegen die verbotene Musik? Und warum darf man sich nicht mit Jungs treffen, wenn man sich doch so gut mit ihnen unterhalten kann? Sehr gut gefallen hat mir auch, dass Lena immer wieder in ihre alten Muster zurückfällt, plötzlich doch wieder extrem viel Angst hat, sich mit Alex zu treffen - sich ihrer neu gebildeten Meinung dann aber wieder völlig sicher ist. Das zeigt, wie langsam die innere Wandlung von Lena vonstatten geht, ist aber äußerst plausibel. Als Leser beobachtet man ihre Persönlichkeitsentwicklung sehr gern.
Auch die anderen Charaktere, allen voran Hana, konnten mich überzeugen. Ich fand die Beschreibung der Figuren war nicht zu ausführlich und man konnte sich trotzdem etwas unter den einzelnen Personen vorstellen. Jeder Charakter sein eigenen Persönlichkeits- merkmale, die ihn als besonders kennzeichnen. Ich hoffe sehr, im zweiten Teil mehr über die einzelnen Figuren zu erfahren, besonders, wie es mit Hana weitergeht, die ja eigentlich auch schon gemerkt hat, dass das System, in dem sie lebt, doch nicht das Wahre ist. Hier könnte es auch sein, dass die Kurzgeschichte mit dem Titel "Hana", die im Frühjahr nur als eBook erscheint, einige Informationen bereithält. Ich bin schon sehr gespannt, denn ich habe die beste Freundin von Lena wirlich sehr liebgewonnen!
Nach einem etwas langwierigen Mittelteil (der aber absolut notwendig war), indem Lena in ihrer Persönlichkeit stärker wird, sich in Alex verliebt und wieder mit Hana spricht, kommen gegen Ende viele Überraschungen zutage. Ich hätte mit vielen der Wendungen überhaupt nicht gerechnet, aber am Schluss überschlagen sich die Ereignisse regelrecht. Ich konnte das Lesen zu diesem Zeitpunkt aufgrund der unaufhörlichen Spannung gar nicht mehr unterbrechen, außer es war unbedingt nötig. Das Ende selbst ist ein absoluter Cliffhanger, der den Leser sehr neugierig auf den zweiten Teil macht - und ihn nur ein klein wenig enttäuscht zurücklässt.
***** Bewertung: *****
Insgesamt ist "Delirium" ein spannender Auftakt zu einer neuen Trilogie, der den Leser am Schluss völlig entgeistert zurücklässt. Der Autorin ist die Geschichte gut gelungen, sie hat jedoch auf einige für mich wichtige Einzelheiten vergessen. Trotzdem verfolgt man die Entwicklung von Lena gern, kann den gemeinen Cliffhanger gerade noch so verkraften und hofft, dass der zweite Teil bald erscheint und viele Fragen klärt. Für diesen Roman vergebe ich gute 4 Sterne.
**** Bewertung: ******
Rezension vom 20.04.2011 (12)
**************************Inhalt:
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Ethan Wate wohnt in einer kleinen Stadt im Süden der USA, in Gatlin. Die Bewohner dieser Stadt sind sehr konservativ, und so ist es auch kein Wunder dass niemand etwas mit dem mysteriösen Macon Ravenwood zu tun haben will, der am Rand der Stadt lebt und nie aus seinem Haus kommt oder mit jemandem spricht.
Als dann die Nichte Ravenwoods, Lena Duchannes, in die Stadt zieht, ist klar: Auch sie ist ein Außenseiter und wird von niemandem gemocht. Nur Ethan ist fasziniert von Lena, denn er hat schon Monate bevor er sie überhaupt kannte nur noch von ihr geträumt. Er hätte nie gedacht, dass es das Mädchen seiner Träume (im wahrsten Sinne des Wortes) wirklich gibt, doch plötzlich steht sie vor ihm.
Ethan spürt sofort eine tiefe Bindung zu Lena und beginnt sich mit ihr anzufreunden, denn auch Lena hatte dieselben Träume wie Ethan bereits vor dem Umzug. Aufgrund ihrer engen Verbundenheit können die beiden sogar über ihre Gedanken kommunizieren, was sie nur noch mehr zusammenschweißt.
Es gibt aber einige Probleme, die Lena und Ethan davon abhalten, sich für immer zu lieben: Zum einen stellen sich nun alle bis auf seinen besten Freund gegen Ethan und zum anderen umgibt Lenas Familie ein dunkles Geheimnis, von dem niemand etwas ahnt außer Ethans Haushälterin Amma und Lenas Onkel Macon. Aber was ist dieses Geheimnis und warum hindert es Ethan und Lena daran eine glückliche Liebesbeziehung zu führen?
Als Ethan und Lena dann auch noch ein eigenartiges Medaillion finden, das ihnen die Vergangenheit zeigt, scheint die Welt völlig verrückt zu spielen. Amma sowie auch Macon Ravenwood scheinen sich regelrecht davor zu fürchten. Was für ein Geheimnis verbirgt das Medaillion und was sind das für eigenartige Visionen, die Ethan und Lena immer sehen, wenn sie es berühren?
Zu allem Überflüss rückt auch Lenas 16. Geburtstag immer näher, der Tag vor dem sie sich am meisten fürchtet, weil etwas Schreckliches passieren soll, von dem sie Ethan aber nichts erzählen will. Hat das auch mit ihrem großen Familiengeheimnis zu tun?
**************************Meine Meinung:
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Sixteen Moons ist ein fesselnder Auftakt zu einer neuen Jugendbuchserie, die endlich mal wieder ein richtiger Fantasy-Roman ist, so wie man sich die immer vorstellt. Der Beginn läuft etwas holprig, weil Ethan nur die Stadt Gatlin beschreibt, aber bereits nach den ersten Seiten deutet er an, dass sich aufgrund eines Mädchens und einem Fluch alles verändert hat, was neugierig auf den Rest der Geschichte macht.
Kami Garcia und Margaret Stohl haben eine wundervolle Umgebung geschaffen, die authentisch und echt wirkt. Die Charaktere sind absolut sympathisch und gut beschrieben. So erfährt man zum Beispiel auch Einiges über die Hobbys von Ethan oder das alte Leben von Lena, obwohl diese Dinge eher eine Nebenrolle spielen. Auch Nebencharaktere wie Amma und Macon wachsen einem schnell ans Herz und auch jene Personen, die eher unsympathisch und negativ wirken wie die Töchter der TAR, gefallen mir sehr gut. Hier ist den beiden Autorinnen wirklich ein Meisterwerk gelungen, wie ich finde. Die Charaktere sind nämlich nicht nur sympathisch und authentisch sondern auch absolut interessant gewählt. Jede Person hat so ihre Eigenheiten, was das Lesen viel spannender macht.
Obwohl es sehr viele Charaktere gibt, habe ich nie die Übersicht verloren. Nur die Töchter der TAR haben sich sehr geähnelt, aber jede andere Person hatte ihre eigenen Qualitäten und Schwächen. So konnte man sie gut unterscheiden, was mir immer besonders wichtig ist.
Auch die Handlung kann in allen Punkten überzeugen. Zunächst hat mir besonders gefallen, dass die Liebesgeschichte aus der Sicht des Jungen geschrieben ist. Das kommt sehr selten vor, was es für mich besser macht. Auch die Idee von Lenas Familiengeheimnis und die Sache mit ihrem 16. Geburtstag haben mich wirklich überzeugt. Diese Geheimnisse sind aber nicht von vornherein klar, sondern der Leser kommt erst nach und nach darauf, welche schrecklichen Dinge Lena umgeben, was viel Spannung erzeugt.
Es gibt immer wieder unerwartete und überraschende Wendungen, es gibt auch welche, die vorhersehbar sind, aber im Großen und Ganzen bleibt die Spannung fast durchwegs erhalten. Für jene, die das Buch bereits gelesen haben, möchte ich hier einige Wendungen aufzählen, die mir besonders gefallen haben.
///////////////////////////////////////// SPOILER anfang /////////////////////////////////////////
* Das Auftauchen von Ridley, und ihre Eigenschaft der Sirene hat nocheinmal richtig Spannung gebracht und auch zu vielen Wendungen geführt.
* Die Sache, wie Ethan es doch noch schafft, rechtzeitig Lenas Familie nach Greenbrier zu bringen. Da konnte ich wirklich kaum noch atmen, weil es so spannend war!
* Dass Larkin nur illusioniert hat, dass er auf die gute Seite gekommen ist, ist wohl die beste Wendung überhaupt.
* Auch dass Amma Macon kennt und Amma auch mit magischen Dingen zu tun hat, hat mich wirklich überrascht
* Und zuguterletzt hat mir gut gefallen, dass sich Sarafine die ganze Zeit über in Mrs. Lincoln versteckt hat. Eine grandiose Idee!
///////////////////////////////////////// SPOILER ende /////////////////////////////////////////
Obwohl immer wieder Alltagssituationen in der Schule oder bei Ethan zu Hause erzählt werden, ist mir beim Lesen nie langweilig geworden. Ein Zeichen dafür, dass Kami Garcia und Margaret Stohl wirklich gute Erzählerinnen sind. Ich war ihnen auch nicht böse, dass gegen Ende nicht alle Fragen geklärt sind. Einige sollen ja noch für die vielen Fortsetzungen offen bleiben, die ich kaum noch erwarten kann!
**************************Zusammenfassung:
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Sixteen Moons war mal wieder etwas anderes als die übrigen Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe und hat mir außerordentlich gut gefallen. Die tollen Charaktere haben es mir am meisten angetan, und Ethan und Lena als Paar sind wirklich wunderbar. Es gibt so gut wie nichts auszusetzen, weshalb ich 5 Sterne für den Auftakt zur neuen Serie vergebe.
**************************im Detail:
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Idee: 4 von 5
Ja solche Geschichten gab es schon oft. Aber die Umgebung ist eine völlig neue!
* Figuren: 5 von 5
Mir hat eigentlich jede Figur gefallen. Sowas kommt selten vor!
* Spannung: 4 von 5
Bleibt fast durchwegs erhalten und wird nur kurz für lustige Alltagsszenen unterbrochen, die sich aber auch flüssig lesen lassen.
* Einstieg in das Buch: 5 von 5
Obwohl die ersten Seiten nur Gatlin beschrieben, ist der Einstieg in dieses Buch einer der besten bisher, da Ethan die Entwicklungen der 500 Seiten bereits andeutet!
* Spaß: 3 von 5
Witze und ironische Beiträge kommen nicht zu kurz. Gut so!
Rezension vom 20.04.2011 (12)
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Inhalt:
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Als Katie mal wieder versucht ihren Kopf beim Klettern freizubekommen und nicht immer an Sebastien zu denken, bekommt sie plötzlich einen Anruf von "Paul Forster", der die Jugendlichen in Band 2 auf den Ghost begleitet hat. Er möchte Katie treffen, um ihr die Wahrheit zu sagen: wer er ist und warum er mitgegangen ist.
Doch zu diesem Treffen kommt es nicht, denn Benjamin hat dieses Gespräch mitangehört und fragt Katie vollkommen agressiv wer denn der Duke ist und woher sie ihn kennt und was er vor hat. Benjamin scheint völlig neben sich zu stehen und halluziniert, zudem ist er total verängstigt und nicht der lebenslustige Ben mit der Kamera, den alle kennen. Aber Katie kommt gar nicht dazu, sich Sorgen um ihn zu machen, denn sie ist nur genervt von den Fragen.
Doch in der nächsten Vorlesung kommt Ben dann total verängstigt in den Hörsaal und nichtzuletzt die Lehrer haben Angst vor ihm, auch die Schüler fürchten, er könnte jeden Moment Amok laufen. Bevor Ben ins Koma fällt und vom Helikopter geholt wird, nimmt er Katie noch das Versprechen ab, dass sie alles tut um den falschen Paul Forster zu finden und Genaueres über ihn zu erfahren.
Zunächst hat Katie nicht vor, das Versprechen einzuhalten. Sie denkt dass Benjamin völlig von der Rolle ist und nur deshalb Gefahr sieht, weil er mal wieder die falschen Drogen genommen hat. Doch David will unbedingt wissen, was mit seinem Freund passiert ist und drängt Katie dazu, ihm zu helfen herauszufinden, welche Drogen Benjamin genommen hat, um ihn aus dem Koma zu retten.
So kommt es dazu, dass Katie sich die letzten Videos auf der Kamera von Ben ansieht und von seinem schwulen Freund Tom erfährt, dass Ben die letzten drei Tage allein im Sperrgebiet war. Gemeinsam mit Robert möchte sie sich das Video auf dem Laptop genauer ansehen, doch als sie es öffnen wollen, wird es unwiderruflich gelöscht und selbst Robert kann die Datei nicht wiederherstellen.
Katie ist sich sicher: Irgendetwas ist auf Bens Ausflug gewaltig schief gegangen. Zusammen mit David und Robert macht sie sich auf seine Spur - und ist damit auf bestem Wege auch dem Geheimnis des Tals näher zu kommen...
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Meine Meinung:
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Vom letzten Teil der Season 1 habe ich mir sehr viel erwartet. Ich wollte unbedingt endlich einige Fragen beantwortet haben, denn seit dem ersten Teil sind eigentlich kaum Geheimnisse aufgeklärt worden, sondern nur neue Mysterien hinzugekommen. Da dies der letzte Teil der Season 1 ist, dachte ich mir, dass viele Fragen nun endlich beantwortet werden müssen, um den Leser auch einmal ein bisschen befriedigen zu können und damit die Season 1 in sich abgeschlossen ist. Eigentlich hätte ich gedacht, dass in Season 2 völlig neue Mysterien Thema sind.
Dabei habe ich mich aber völlig geirrt. Der Abschluss der Season 1 "Die Prophezeiung" ist wahrlich kein schlechtes Buch und hat mir auch gut gefallen. Aber für meinen Geschmack werden einfach zu viele Sachen offen gelassen, und es wird kaum etwas aufgeklärt. Schön langsam frage ich mich wirklich, ob die Autorin noch den Überblick über alle angefangenen Geheimnisse hat, und so auch wirklich alle aufklären kann, oder ob der Leser zum Schluss enttäuscht bleibt, weil so viele Fragen in die hinterste Ecke gestopft und vergessen wurden. Aber mal ganz von vorne...
Die Charaktere sind in gewohnter Manier wirklich gut und detailliert skizziert. In "Die Prophezeiung" spielen Katie, Robert und David die Hauptrollen. Katie war mir schon seit Band 2 wirklich sympathisch, und Robert hat mich schon von Anfang an fasziniert. David ist für mich eher undurchsichtig, aber er kam bisher auch noch nicht allzu oft vor. Im Großen und Ganzen also eine gute Wahl von Krystyna Kuhn - die drei Charaktere machen die Gesamtgeschichte in diesem Band noch spannender. Man erfährt noch mehr über Katies Vergangenheit und Robert stellt sich als äußerst wichtige Figur heraus. Als mathematisches Genie erkennt er bald Muster, die ihm und den anderen helfen, den Geheimnissen des Tals näher zu kommen und die Spur von Benjamin zu finden.
Die Handlung selbst ist auch durchwegs spannend. Mich hat zwar am Anfang die Story um den Jungen, der sich in Band 2 als "Paul Forster" ausgegeben hat mehr interessiert und Benjamin war mir eher unwichtig, aber das ändert sich bald. Ich fand es nur in den ersten Kapiteln schade, dass der "Duke" zurückgesteckt wurde, dann hat Krystyna Kuhn die Sache mit Ben aber so spannend und mysteriös gemacht, dass das andere bald Nebensache wurde. Das geheimnisvolle Video auf Bens Kamera, das sich am Laptop sofort gelöscht hat, hat mich wirklich neugierig gemacht. Und auch die Dinge, auf die Katie, Robert und David bei ihrer Suche stoßen, haben mir fast den Atem geraubt. Hier hat Krystyna Kuhn wirklich wieder viel Fantasie gehabt - und trotzdem wirkt alles authentisch. Ich habe das Abenteuer der drei ohne Pause verfolgt und das Buch an einem Stück gelesen - es gab also eigentlich kein Kapitel, das mich so gelangweilt hat, dass ich mal aufgehört hätte, um etwas anderes zu machen, was für "Die Prophezeiung" spricht.
Allerdings fehlen mir einfach zu viele Dinge. Ja, die Handlung ist spannend und die Charaktere ist gut, aber auf die noch ungeklärten Vorkomnisse der vorhergehenden Bände wird leider kaum eingegangen. Es werden noch einige Eckdaten zu den verschollenen acht Studenten genannt, aber wirklich weiterbringen tun diese den Leser nicht. Für mich blieben am Schluss einfach zu viele Fragen offen, auch wenn die Handlung selbst in sich abgeschlossen ist. Ich hätte mir einfach mehr Antworten vom Abschluss der Season 1 erwartet, aber Krystyna Kuhn hat einen völlig neuen Handlungsstrang erfunden, der alles andere außer Acht lässt und in den Hintergrund drängt. Schade!
Übrigens habe ich auch nicht gewusst, worauf denn der Titel "Die Prophezeiung" anspielen soll, bis mir meine Schwester einen Songtext gezeigt hat, der von einem der Studenten verfasst wurde und "Die Prophezeiung" heißt. Naja - so besonders fand ich den jetzt nicht, sonst wäre er mir auch aufgefallen. Warum also gleich das ganze Buch danach benennen?
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Zusammenfassung:
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Das Buch selbst hat mir gut gefallen und lässt sich aufgrund der Spannung und dem üblich guten Sprachstil auch flüssig lesen. Für sich allein ist das Buch gut, als Abschluss der Season 1 für mich aber leider nicht wirklich gelungen. Ich vergebe leider nur 3 Sterne, weil mir einfach zu viel gefehlt hat und zu viel unbeantwortet blieb. Vielleicht sollte ich meine Erwartungen für Season 2 zurückstecken, aber gerade jetzt brenne ich noch mehr darauf, endlich Antworten zu bekommen!
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im Detail:
*************************** Idee: 4 von 5
Die neuen Handlungsstränge, die in "Die Prophezeiung" auftauchen, haben mir gut gefallen. Krystyna Kuhn hat sich viele neue Dinge einfallen lassen!
* Figuren: 5 von 5
Die Charaktere sind, wie bereits gewohnt, sehr gut gelungen. Besonders Robert hat mich fasziniert!
* Spannung: 5 von 5
Bleibt durchwegs erhalten.
* Einstieg in das Buch: 3 von 5
Nicht ganz so einfach, aber es geht :)
* Spaß: 1 von 5
Kommt eher selten vor.





