misaki (userID:27666512) Mit Hilfe dieser ID kannst Du einen Link zu diesem Mitglied in eine persönliche Nachricht einfügen. Nährere Informationen hierzu und weitere Formatierungsmöglichkeiten findest Du auf Deiner Nachrichten-Seite.
Mitglied seit 20.01.2009
386 Eselsohren, 131 Bücher, 2 auf dem Wunschzettel, 11 Rezensionen, 0 Tags, 22 Bewertungen (Ø 4.27), 3 Gruppen, 4 Freunde
misakis Rezensionen
DeliriumLauren Oliver
(257)
625 Bibliotheken, 13 Leser, 9 Gruppen, 120 Rezensionen
Rezension vom 15.01.2012 (6)
********* Inhalt: *********
In der Welt, in der die 17-jährige Lena lebt, ist Liebe eine schwere Krankheit, die schwerste, die es nur gibt. Amor deliria nervosa, wie die Krankheit auch noch genannt wird, ist der Grund, dass die Menschheit fast ausgestorben wäre, der Grund für alles Schlechte auf der Welt - und deshalb hat man lange genug nach einem Heilmittel gesucht. Mittlerweile gibt es einen Eingriff, der den Patienten vor der Krankheit schützt, ein Eingriff, der am 18. Geburtstag vorgenommen wird. Lena steht kurz vor ihrem 18. Geburtstag und freut sich schon richtig darauf, da sie dann nicht mehr der ständigen Gefahr ausgesetzt ist, sich zu infizieren. Denn was Amor deliria nervosa anrichten kann, hat sie an ihrem eigenen Leib erfahren: Ihre Mutter hat sich selbst umgebracht, nachdem auch die dritte Operation nichts genützt hat und ihre Cousine bekam aus Liebeskummer einen tödlichen Herzanfall.
Umso schlimmer ist es für Lena, als ihre beste Freundin Hana plötzlich rebellische Verhaltensweisen zeigt. Hana macht sich Gedanken darüber, ob der Eingriff wirklich notwendig ist, ob er etwas bringt und ob die Liebe tatsächlich etwas so Schlimmes ist. Sie besucht plötzlich unerlaubte Partys, bei denen verbotene Musik gespielt wird und Jungen und Mädchen gemeinsam feiern, sich manchmal sogar berühren. Als Lena ihrer Freundin einmal nach langem hin und her doch auf eine solcher Partys folgt, trifft sie auf Alex. Alex mit den Haaren, die wie Herbstlaub leuchten und den hellen bernsteinfarbenen Augen. Alex, der Lena zeigt, wie man tanzt und sich gerne mit ihr unterhält.
Erst ist Lena skeptisch, aber als Alex ihr eine Narbe zeigt, die beweist, dass er schon operiert ist, lässt sie sich doch auf ihn ein. Sie trifft sich immer häufiger mit ihm, hat Spaß und erlebt zum ersten Mal etwas, das sie bisher noch nicht kennt: das Gefühl der Liebe. Als Alex Lena zeigt, wie sehr ihr Leben von der Gesellschaft eingeschränkt wird, beginnt sie zu begreifen, dass das System vielleicht doch nicht so gut ist, wie sie immer dachte. Dass die Liebe vielleicht doch nicht so schlecht ist, und es besser ist, als den Eingriff zu bekommen und zu einem gefühlslosen Erwachsenen zu werden. Aber Lena kann sich nicht gegen den Eingriff wehren, wenn sie weiterhin leben will...
********* Meine Meinung: **********
Mein erster Eindruck, als ich den Klappentext gelesen habe, war einfach nur "Wow". Ich fand die Idee, die Lauren Oliver hatte, ganz toll, denn schon oft haben Menschen unter der Liebe gelitten, für viele war sie bereits mehr als nur einmal eher Fluch als Segen. Dass eine Gesellschaft die Liebe in Zukunft als schreckliche Krankheit deklarieren und ein Heilmittel dafür suchen würde, erschien mir gar nicht so abwegig. Ich war sehr gespannt, wie die Autorin ihre Idee umsetzen würde und habe voller Erwartungen begonnen, das Buch zu lesen.
Bereits die ersten Kapitel konnten mich überzeugen, denn sie sind interessant und versprechen dem Leser mehr. Die kurzen Auszüge aus dem Buch "Psst" zu Beginn jedes Kapitels sind schön zu lesen, und geben ein klein wenig Einblick in die Welt, in der Lena lebt. Ein kleiner Kritikpunkt meinerseits ist aber, dass die Autorin die Welt, die sie erfunden hat, eigentlich nur hinsichtlich der Krankheit beschreibt, nicht aber in Bezug auf Technik und Fortbewegung oder ähnliche Dinge. Da der Roman weit in der Zukunft spielt, hätte ich es besser gefunden, wenn auch andere Entwicklungen der Gesellschaft beschrieben wären, denn so bekommt man meiner Meinung nach nicht allzu viel Einblick in die Welt. Natürlich ist die Krankheit Amor deliria nervosa jene Krankheit, die das gesamte Denken und Handeln der Menschen beeinflusst, aber trotzdem haben mir an dieser Stelle weitere Beschreibungen der Gesellschaft gefehlt, die in anderen dystopischen Romanen viel häufiger vorkommen.
Nichtsdestotrotz habe ich den Roman gerne weitergelesen und verfolgt, wie Lena sich im Laufe der Zeit entwickelt. Lena ist ein außerordentlich starker Charakter, der der Autorin gut gelungen ist. Die 17jährige hält das System zu Beginn für gut, freut sich regelrecht auf ihren Eingriff und ist schockiert, wie rebellisch sich ihre beste Freundin Hana verhält. Eine lange Zeit sprechen die beiden nicht einmal mehr miteinander, weil Lena die Rebellion ihrer Freundin nicht nachvollziehen kann. Erst mit der Zeit, und als Lena auf Alex trifft, beginnt ihre so starke Fassade und ihre Persönlichkeit leicht zu bröckeln. Lena fragt sich immer wieder, ob das System denn tatsächlich alles richtig macht, und ob es nicht auch noch andere Werte gibt, auf die man setzen sollte. Was spricht gegen die verbotene Musik? Und warum darf man sich nicht mit Jungs treffen, wenn man sich doch so gut mit ihnen unterhalten kann? Sehr gut gefallen hat mir auch, dass Lena immer wieder in ihre alten Muster zurückfällt, plötzlich doch wieder extrem viel Angst hat, sich mit Alex zu treffen - sich ihrer neu gebildeten Meinung dann aber wieder völlig sicher ist. Das zeigt, wie langsam die innere Wandlung von Lena vonstatten geht, ist aber äußerst plausibel. Als Leser beobachtet man ihre Persönlichkeitsentwicklung sehr gern.
Auch die anderen Charaktere, allen voran Hana, konnten mich überzeugen. Ich fand die Beschreibung der Figuren war nicht zu ausführlich und man konnte sich trotzdem etwas unter den einzelnen Personen vorstellen. Jeder Charakter sein eigenen Persönlichkeits- merkmale, die ihn als besonders kennzeichnen. Ich hoffe sehr, im zweiten Teil mehr über die einzelnen Figuren zu erfahren, besonders, wie es mit Hana weitergeht, die ja eigentlich auch schon gemerkt hat, dass das System, in dem sie lebt, doch nicht das Wahre ist. Hier könnte es auch sein, dass die Kurzgeschichte mit dem Titel "Hana", die im Frühjahr nur als eBook erscheint, einige Informationen bereithält. Ich bin schon sehr gespannt, denn ich habe die beste Freundin von Lena wirlich sehr liebgewonnen!
Nach einem etwas langwierigen Mittelteil (der aber absolut notwendig war), indem Lena in ihrer Persönlichkeit stärker wird, sich in Alex verliebt und wieder mit Hana spricht, kommen gegen Ende viele Überraschungen zutage. Ich hätte mit vielen der Wendungen überhaupt nicht gerechnet, aber am Schluss überschlagen sich die Ereignisse regelrecht. Ich konnte das Lesen zu diesem Zeitpunkt aufgrund der unaufhörlichen Spannung gar nicht mehr unterbrechen, außer es war unbedingt nötig. Das Ende selbst ist ein absoluter Cliffhanger, der den Leser sehr neugierig auf den zweiten Teil macht - und ihn nur ein klein wenig enttäuscht zurücklässt.
********* Bewertung: **********
Insgesamt ist "Delirium" ein spannender Auftakt zu einer neuen Trilogie, der den Leser am Schluss völlig entgeistert zurücklässt. Der Autorin ist die Geschichte gut gelungen, sie hat jedoch auf einige für mich wichtige Einzelheiten vergessen. Trotzdem verfolgt man die Entwicklung von Lena gern, kann den gemeinen Cliffhanger gerade noch so verkraften und hofft, dass der zweite Teil bald erscheint und viele Fragen klärt. Für diesen Roman vergebe ich gute 4 Sterne.
********* Bewertung: **********
Sixteen Moons - Eine unsterbliche LiebeKami Garcia
(247)
474 Bibliotheken, 13 Leser, 10 Gruppen, 94 Rezensionen
Rezension vom 20.04.2011 (12)
*****************************************************Inhalt:
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Ethan Wate wohnt in einer kleinen Stadt im Süden der USA, in Gatlin. Die Bewohner dieser Stadt sind sehr konservativ, und so ist es auch kein Wunder dass niemand etwas mit dem mysteriösen Macon Ravenwood zu tun haben will, der am Rand der Stadt lebt und nie aus seinem Haus kommt oder mit jemandem spricht.
Als dann die Nichte Ravenwoods, Lena Duchannes, in die Stadt zieht, ist klar: Auch sie ist ein Außenseiter und wird von niemandem gemocht. Nur Ethan ist fasziniert von Lena, denn er hat schon Monate bevor er sie überhaupt kannte nur noch von ihr geträumt. Er hätte nie gedacht, dass es das Mädchen seiner Träume (im wahrsten Sinne des Wortes) wirklich gibt, doch plötzlich steht sie vor ihm.
Ethan spürt sofort eine tiefe Bindung zu Lena und beginnt sich mit ihr anzufreunden, denn auch Lena hatte dieselben Träume wie Ethan bereits vor dem Umzug. Aufgrund ihrer engen Verbundenheit können die beiden sogar über ihre Gedanken kommunizieren, was sie nur noch mehr zusammenschweißt.
Es gibt aber einige Probleme, die Lena und Ethan davon abhalten, sich für immer zu lieben: Zum einen stellen sich nun alle bis auf seinen besten Freund gegen Ethan und zum anderen umgibt Lenas Familie ein dunkles Geheimnis, von dem niemand etwas ahnt außer Ethans Haushälterin Amma und Lenas Onkel Macon. Aber was ist dieses Geheimnis und warum hindert es Ethan und Lena daran eine glückliche Liebesbeziehung zu führen?
Als Ethan und Lena dann auch noch ein eigenartiges Medaillion finden, das ihnen die Vergangenheit zeigt, scheint die Welt völlig verrückt zu spielen. Amma sowie auch Macon Ravenwood scheinen sich regelrecht davor zu fürchten. Was für ein Geheimnis verbirgt das Medaillion und was sind das für eigenartige Visionen, die Ethan und Lena immer sehen, wenn sie es berühren?
Zu allem Überflüss rückt auch Lenas 16. Geburtstag immer näher, der Tag vor dem sie sich am meisten fürchtet, weil etwas Schreckliches passieren soll, von dem sie Ethan aber nichts erzählen will. Hat das auch mit ihrem großen Familiengeheimnis zu tun?
*****************************************************Meine Meinung:
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Sixteen Moons ist ein fesselnder Auftakt zu einer neuen Jugendbuchserie, die endlich mal wieder ein richtiger Fantasy-Roman ist, so wie man sich die immer vorstellt. Der Beginn läuft etwas holprig, weil Ethan nur die Stadt Gatlin beschreibt, aber bereits nach den ersten Seiten deutet er an, dass sich aufgrund eines Mädchens und einem Fluch alles verändert hat, was neugierig auf den Rest der Geschichte macht.
Kami Garcia und Margaret Stohl haben eine wundervolle Umgebung geschaffen, die authentisch und echt wirkt. Die Charaktere sind absolut sympathisch und gut beschrieben. So erfährt man zum Beispiel auch Einiges über die Hobbys von Ethan oder das alte Leben von Lena, obwohl diese Dinge eher eine Nebenrolle spielen. Auch Nebencharaktere wie Amma und Macon wachsen einem schnell ans Herz und auch jene Personen, die eher unsympathisch und negativ wirken wie die Töchter der TAR, gefallen mir sehr gut. Hier ist den beiden Autorinnen wirklich ein Meisterwerk gelungen, wie ich finde. Die Charaktere sind nämlich nicht nur sympathisch und authentisch sondern auch absolut interessant gewählt. Jede Person hat so ihre Eigenheiten, was das Lesen viel spannender macht.
Obwohl es sehr viele Charaktere gibt, habe ich nie die Übersicht verloren. Nur die Töchter der TAR haben sich sehr geähnelt, aber jede andere Person hatte ihre eigenen Qualitäten und Schwächen. So konnte man sie gut unterscheiden, was mir immer besonders wichtig ist.
Auch die Handlung kann in allen Punkten überzeugen. Zunächst hat mir besonders gefallen, dass die Liebesgeschichte aus der Sicht des Jungen geschrieben ist. Das kommt sehr selten vor, was es für mich besser macht. Auch die Idee von Lenas Familiengeheimnis und die Sache mit ihrem 16. Geburtstag haben mich wirklich überzeugt. Diese Geheimnisse sind aber nicht von vornherein klar, sondern der Leser kommt erst nach und nach darauf, welche schrecklichen Dinge Lena umgeben, was viel Spannung erzeugt.
Es gibt immer wieder unerwartete und überraschende Wendungen, es gibt auch welche, die vorhersehbar sind, aber im Großen und Ganzen bleibt die Spannung fast durchwegs erhalten. Für jene, die das Buch bereits gelesen haben, möchte ich hier einige Wendungen aufzählen, die mir besonders gefallen haben.
///////////////////////////////////////// SPOILER anfang /////////////////////////////////////////
* Das Auftauchen von Ridley, und ihre Eigenschaft der Sirene hat nocheinmal richtig Spannung gebracht und auch zu vielen Wendungen geführt.
* Die Sache, wie Ethan es doch noch schafft, rechtzeitig Lenas Familie nach Greenbrier zu bringen. Da konnte ich wirklich kaum noch atmen, weil es so spannend war!
* Dass Larkin nur illusioniert hat, dass er auf die gute Seite gekommen ist, ist wohl die beste Wendung überhaupt.
* Auch dass Amma Macon kennt und Amma auch mit magischen Dingen zu tun hat, hat mich wirklich überrascht
* Und zuguterletzt hat mir gut gefallen, dass sich Sarafine die ganze Zeit über in Mrs. Lincoln versteckt hat. Eine grandiose Idee!
///////////////////////////////////////// SPOILER ende /////////////////////////////////////////
Obwohl immer wieder Alltagssituationen in der Schule oder bei Ethan zu Hause erzählt werden, ist mir beim Lesen nie langweilig geworden. Ein Zeichen dafür, dass Kami Garcia und Margaret Stohl wirklich gute Erzählerinnen sind. Ich war ihnen auch nicht böse, dass gegen Ende nicht alle Fragen geklärt sind. Einige sollen ja noch für die vielen Fortsetzungen offen bleiben, die ich kaum noch erwarten kann!
*****************************************************Zusammenfassung:
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Sixteen Moons war mal wieder etwas anderes als die übrigen Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe und hat mir außerordentlich gut gefallen. Die tollen Charaktere haben es mir am meisten angetan, und Ethan und Lena als Paar sind wirklich wunderbar. Es gibt so gut wie nichts auszusetzen, weshalb ich 5 Sterne für den Auftakt zur neuen Serie vergebe.
*****************************************************im Detail:
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* Idee: 4 von 5
Ja solche Geschichten gab es schon oft. Aber die Umgebung ist eine völlig neue!
* Figuren: 5 von 5
Mir hat eigentlich jede Figur gefallen. Sowas kommt selten vor!
* Spannung: 4 von 5
Bleibt fast durchwegs erhalten und wird nur kurz für lustige Alltagsszenen unterbrochen, die sich aber auch flüssig lesen lassen.
* Einstieg in das Buch: 5 von 5
Obwohl die ersten Seiten nur Gatlin beschrieben, ist der Einstieg in dieses Buch einer der besten bisher, da Ethan die Entwicklungen der 500 Seiten bereits andeutet!
* Spaß: 3 von 5
Witze und ironische Beiträge kommen nicht zu kurz. Gut so!
Das Tal - Die ProphezeiungKrystyna Kuhn
(126)
236 Bibliotheken, 6 Leser, 5 Gruppen, 24 Rezensionen
Rezension vom 20.04.2011 (12)
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Inhalt:
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Als Katie mal wieder versucht ihren Kopf beim Klettern freizubekommen und nicht immer an Sebastien zu denken, bekommt sie plötzlich einen Anruf von "Paul Forster", der die Jugendlichen in Band 2 auf den Ghost begleitet hat. Er möchte Katie treffen, um ihr die Wahrheit zu sagen: wer er ist und warum er mitgegangen ist.
Doch zu diesem Treffen kommt es nicht, denn Benjamin hat dieses Gespräch mitangehört und fragt Katie vollkommen agressiv wer denn der Duke ist und woher sie ihn kennt und was er vor hat. Benjamin scheint völlig neben sich zu stehen und halluziniert, zudem ist er total verängstigt und nicht der lebenslustige Ben mit der Kamera, den alle kennen. Aber Katie kommt gar nicht dazu, sich Sorgen um ihn zu machen, denn sie ist nur genervt von den Fragen.
Doch in der nächsten Vorlesung kommt Ben dann total verängstigt in den Hörsaal und nichtzuletzt die Lehrer haben Angst vor ihm, auch die Schüler fürchten, er könnte jeden Moment Amok laufen. Bevor Ben ins Koma fällt und vom Helikopter geholt wird, nimmt er Katie noch das Versprechen ab, dass sie alles tut um den falschen Paul Forster zu finden und Genaueres über ihn zu erfahren.
Zunächst hat Katie nicht vor, das Versprechen einzuhalten. Sie denkt dass Benjamin völlig von der Rolle ist und nur deshalb Gefahr sieht, weil er mal wieder die falschen Drogen genommen hat. Doch David will unbedingt wissen, was mit seinem Freund passiert ist und drängt Katie dazu, ihm zu helfen herauszufinden, welche Drogen Benjamin genommen hat, um ihn aus dem Koma zu retten.
So kommt es dazu, dass Katie sich die letzten Videos auf der Kamera von Ben ansieht und von seinem schwulen Freund Tom erfährt, dass Ben die letzten drei Tage allein im Sperrgebiet war. Gemeinsam mit Robert möchte sie sich das Video auf dem Laptop genauer ansehen, doch als sie es öffnen wollen, wird es unwiderruflich gelöscht und selbst Robert kann die Datei nicht wiederherstellen.
Katie ist sich sicher: Irgendetwas ist auf Bens Ausflug gewaltig schief gegangen. Zusammen mit David und Robert macht sie sich auf seine Spur - und ist damit auf bestem Wege auch dem Geheimnis des Tals näher zu kommen...
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Meine Meinung:
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Vom letzten Teil der Season 1 habe ich mir sehr viel erwartet. Ich wollte unbedingt endlich einige Fragen beantwortet haben, denn seit dem ersten Teil sind eigentlich kaum Geheimnisse aufgeklärt worden, sondern nur neue Mysterien hinzugekommen. Da dies der letzte Teil der Season 1 ist, dachte ich mir, dass viele Fragen nun endlich beantwortet werden müssen, um den Leser auch einmal ein bisschen befriedigen zu können und damit die Season 1 in sich abgeschlossen ist. Eigentlich hätte ich gedacht, dass in Season 2 völlig neue Mysterien Thema sind.
Dabei habe ich mich aber völlig geirrt. Der Abschluss der Season 1 "Die Prophezeiung" ist wahrlich kein schlechtes Buch und hat mir auch gut gefallen. Aber für meinen Geschmack werden einfach zu viele Sachen offen gelassen, und es wird kaum etwas aufgeklärt. Schön langsam frage ich mich wirklich, ob die Autorin noch den Überblick über alle angefangenen Geheimnisse hat, und so auch wirklich alle aufklären kann, oder ob der Leser zum Schluss enttäuscht bleibt, weil so viele Fragen in die hinterste Ecke gestopft und vergessen wurden. Aber mal ganz von vorne...
Die Charaktere sind in gewohnter Manier wirklich gut und detailliert skizziert. In "Die Prophezeiung" spielen Katie, Robert und David die Hauptrollen. Katie war mir schon seit Band 2 wirklich sympathisch, und Robert hat mich schon von Anfang an fasziniert. David ist für mich eher undurchsichtig, aber er kam bisher auch noch nicht allzu oft vor. Im Großen und Ganzen also eine gute Wahl von Krystyna Kuhn - die drei Charaktere machen die Gesamtgeschichte in diesem Band noch spannender. Man erfährt noch mehr über Katies Vergangenheit und Robert stellt sich als äußerst wichtige Figur heraus. Als mathematisches Genie erkennt er bald Muster, die ihm und den anderen helfen, den Geheimnissen des Tals näher zu kommen und die Spur von Benjamin zu finden.
Die Handlung selbst ist auch durchwegs spannend. Mich hat zwar am Anfang die Story um den Jungen, der sich in Band 2 als "Paul Forster" ausgegeben hat mehr interessiert und Benjamin war mir eher unwichtig, aber das ändert sich bald. Ich fand es nur in den ersten Kapiteln schade, dass der "Duke" zurückgesteckt wurde, dann hat Krystyna Kuhn die Sache mit Ben aber so spannend und mysteriös gemacht, dass das andere bald Nebensache wurde. Das geheimnisvolle Video auf Bens Kamera, das sich am Laptop sofort gelöscht hat, hat mich wirklich neugierig gemacht. Und auch die Dinge, auf die Katie, Robert und David bei ihrer Suche stoßen, haben mir fast den Atem geraubt. Hier hat Krystyna Kuhn wirklich wieder viel Fantasie gehabt - und trotzdem wirkt alles authentisch. Ich habe das Abenteuer der drei ohne Pause verfolgt und das Buch an einem Stück gelesen - es gab also eigentlich kein Kapitel, das mich so gelangweilt hat, dass ich mal aufgehört hätte, um etwas anderes zu machen, was für "Die Prophezeiung" spricht.
Allerdings fehlen mir einfach zu viele Dinge. Ja, die Handlung ist spannend und die Charaktere ist gut, aber auf die noch ungeklärten Vorkomnisse der vorhergehenden Bände wird leider kaum eingegangen. Es werden noch einige Eckdaten zu den verschollenen acht Studenten genannt, aber wirklich weiterbringen tun diese den Leser nicht. Für mich blieben am Schluss einfach zu viele Fragen offen, auch wenn die Handlung selbst in sich abgeschlossen ist. Ich hätte mir einfach mehr Antworten vom Abschluss der Season 1 erwartet, aber Krystyna Kuhn hat einen völlig neuen Handlungsstrang erfunden, der alles andere außer Acht lässt und in den Hintergrund drängt. Schade!
Übrigens habe ich auch nicht gewusst, worauf denn der Titel "Die Prophezeiung" anspielen soll, bis mir meine Schwester einen Songtext gezeigt hat, der von einem der Studenten verfasst wurde und "Die Prophezeiung" heißt. Naja - so besonders fand ich den jetzt nicht, sonst wäre er mir auch aufgefallen. Warum also gleich das ganze Buch danach benennen?
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Zusammenfassung:
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Das Buch selbst hat mir gut gefallen und lässt sich aufgrund der Spannung und dem üblich guten Sprachstil auch flüssig lesen. Für sich allein ist das Buch gut, als Abschluss der Season 1 für mich aber leider nicht wirklich gelungen. Ich vergebe leider nur 3 Sterne, weil mir einfach zu viel gefehlt hat und zu viel unbeantwortet blieb. Vielleicht sollte ich meine Erwartungen für Season 2 zurückstecken, aber gerade jetzt brenne ich noch mehr darauf, endlich Antworten zu bekommen!
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im Detail:
**************************************************** Idee: 4 von 5
Die neuen Handlungsstränge, die in "Die Prophezeiung" auftauchen, haben mir gut gefallen. Krystyna Kuhn hat sich viele neue Dinge einfallen lassen!
* Figuren: 5 von 5
Die Charaktere sind, wie bereits gewohnt, sehr gut gelungen. Besonders Robert hat mich fasziniert!
* Spannung: 5 von 5
Bleibt durchwegs erhalten.
* Einstieg in das Buch: 3 von 5
Nicht ganz so einfach, aber es geht :)
* Spaß: 1 von 5
Kommt eher selten vor.
Reckless - Steinernes FleischCornelia Funke
(462)
827 Bibliotheken, 15 Leser, 13 Gruppen, 123 Rezensionen
Rezension vom 12.02.2011 (14)
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Inhalt:
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Vor vielen Jahren hat Jacob Reckless im alten, staubigen Arbeitszimmer seines Vaters einen mysteriösen Spiegel gefunden - der einen in eine andere Welt bringen kann. Jacob glaubt zu wissen, wohin sein Vater vor vielen Jahren so plötzlich verschwunden ist, und begibt sich zum ersten Mal in die andere Welt, um ihn zu suchen. Auch Jahre später hat er ihn noch nicht gefunden, dafür hat sich Jacob selbst in der Welt verloren: Er findet dort ein Zuhause und kehrt immer seltener wieder nach Hause zurück - um seinen kleinen Bruder Will zu besuchen, die einzige Person seiner Familie, die er je richtig geliebt hat.
Aber Jahre später passiert ihm ein Fehler - sein Bruder kommt hinter das Geheimnis und folgt Jacob in die Welt hinter dem Spiegel. Dort werden die beiden von Goyl angegriffen, Wesen die vollständig aus Stein bestehen und Krieg gegen die Menschen führen. Der König der Goyl liebt eine Fee, die einen fürchterlichen Fluch ausgesprochen hat, um ihm zu helfen: jeder der von einem Goyl angegriffen und verwundet wird, wird selbst zum Goyl...
Will wächst nun steinernes Fleisch - aus Jade, eine sehr seltene Farbe, die den König der Goyl unverwundbar machen soll, wenn Will ihm dient. Die dunkle Fee möchte Will deshalb suchen und zu ihr bringen lassen, aber Jacob wehrt sich, das Schicksal seines Bruders zu akzeptieren und versucht in der Welt, in der Märchen Wirklichkeit sind, ein Gegenmittel zu finden. Aber es bleibt ihm nicht viel Zeit, denn der Stein breitet sich auf Wills Haut immer mehr aus ... und wenn er erst einmal ganz zum Goyl gewurden ist, wird sich Will nicht mehr daran erinnern, dass er je einen Bruder hatte.
Eine Flucht vor der Zeit und vor den Goyl und der dunklen Fee beginnt...
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Meine Meinung:
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Als Tintenherz-Fan stand für mich recht schnell fest, dass ich das neue Buch von Cornelia Funke auch lesen muss. Ich hatte hohe Erwartungen, weil das Buch so stark angepriesen wurde (wie Werbung einen nur beeinflusst... ;-)), und diese wurden auch erfüllt.
Cornelia Funke begeistert mit ihrem neuen Buch durch eine völlig neue Welt, in der die Märchen der Gebrüder Grimm Wirklichkeit sind. Nicht selten werden so banale Dinge wie ein "Tischleindeckdich" oder auch ein "Rapunzelhaar" erwähnt - immer wieder sind diese Sachen von Bedeutung, was auch ohne die Handlung "Reckless" schon zu etwas Besonderem macht.
Aber auch die Handlung kann durchaus überzeugen. Die Idee vom steinernen Fleisch, das jemandem wächst ist neu, und der Wettlauf gegen die Zeit liefert auch ausreichend Spannung. Durch die vielen märchenhaften Figuren in der Spiegelwelt, die sowohl gut als auch böse sind, kommen genug Abenteuer und Abwechslung während ihrer Reise gegen die Zeit auf Jacob und Will zu.
Begeleitet werden Jacob und Will von Fuchs, einem Mädchen, das Jacob schon immer begleitet hat und Gestaltenwandlerin ist - meistens findet man sie aber als Fuchs vor. Außerdem versucht auch Wills Freundin Clara, die ebenfalls in die Spiegelwelt gelangte, ihren Freund zu retten, auch wenn alles aussichtslos aussieht und jeder, den Jacob um Rat fragt ihnen sagt, dass er seinen Bruder lieber vergessen soll.
Die vier Hauptcharaktere im Buch sind wirklich gut beschrieben. Ich fand es besonders spannend, einmal von zwei erwachsenen Männern zu lesen, die meisten Fantasy-Romane handeln ja von einem jugendlichen Mädchen. Aber auch die beiden Frauen sind Personen, die einen Wiedererkennungswert haben. Ihre Handlungen sind eigentlich immer plausibel, und die Frauen sind auch verschieden, was für mich immer ein Zeichen ist, dass der Autor seine Charaktere gut beschreiben kann (denn welche Personen sind schon genau gleich?)
Etwas schade fand ich, dass man so die ersten 50-80 Seiten nicht wirklich weiß, worum es geht. Es werden dem Leser nur Brocken hingeworfen, die sich erst später zu einem Ganzen zusammenfügen. Der Einstieg in die Geschichte ist somit recht schwierig.
Dafür hat mir wiederum gefallen, dass Cornelia Funke nicht stereotypisch schreibt. Wenn zum Beispiel ein Kampf zwischen Hauptperson und einem Bösewicht stattfindet, weiß man eigentlich immer, dass die Hauptperson vielleicht etwas verletzt wird, aber sie immer noch fähig ist, ihre Sache zu Ende zu bringen. Cornelia Funke fügt hier spannende und unerwartete Wendungen ein, die mich wirklich begeistert haben.
Auch der Schreibstil von Cornelia Funke ist gut. Die einzelnen Kapitel lassen sich schnell und flüssig lesen, sie sind auch recht kurz, was für mich von Vorteil ist, da man öfter aufhören kann, wenn man muss (ich hasse es mitten in einem Kapitel aufzuhören, was man hier eigentlich nie muss).
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Zusammenfassung:
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Alles in allem hat mir das Buch recht gut gefallen. Es ist eine neue Geschichte in einer schön durchdachten Welt und bringt durch die vielen unerwarteten Wendungen auch genug Spannung, um das Buch weiterlesen zu wollen.
Die Handlung ist auch im Großen und Ganzen in sich abgeschlossen - was ein Pluspunkt ist, denn bei Serien mag ich es nicht, wenn am Ende sehr viele Fragen offen bleiben - hier sind es nur sehr wenige, die Platz für eine Fortsetzung bieten, wo eine Fortsetzung aber kein Muss ist.
Zu Beginn habe ich lange darüber nachgedacht, ob ich dem Buch 3 oder 4 Sterne gebe, weil der Einstieg recht schwer war und es dann nicht sofort vollkommen spannend wurde. Aber gegen Ende wird es immer besser, weswegen ich 4 Sterne vergebe.
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im Detail:
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* Idee: 5 von 5
Eine tolle, märchenhafte Welt und steinernes Fleisch, das jemanden vollkommen verändert - schön!
* Figuren: 5 von 5
Cornelia Funke hat die Charaktere gut beschrieben.
* Spannung: 4 von 5
Könnte vor allem zu Beginn etwas höher sein, alles in allem aber doch recht spannend.
* Einstieg in das Buch: 2 von 5
Dauert wirklich seine Zeit, bis man vollkommen versteht, wo sich die Dinge abspielen und wie alles zusammenhängt. Wenn man die Inhaltsangabe im Buchdeckel nicht liest, kennt man sich noch weniger aus.
* Spaß: 2 von 5
Der Roman war wohl alles andere als lustig. Nur selten kommen witzige Dialoge oder Ähnliches vor. Aber nicht jedes Buch muss durchweg witzig sein :-)
Gone 1: VerlorenMichael Grant
(66)
147 Bibliotheken, 1 Leser, 4 Gruppen, 25 Rezensionen
Rezension vom 12.02.2011 (17)
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Inhalt:
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Die Hauptpersonen, Sam und seine Mitschüler, sitzen gerade in der Schule, als das Unfassbare passiert: Der Lehrer ist von einem Augenblick auf den anderen einfach weg. Ohne irgendein Puffen, oder Knallen. Er ist einfach verschwunden. Mit ihm gehen alle Personen, die älter 15 Jahre alt sind.
Zunächst halten Sam und sein bester Freund Quinn, sowie alle anderen Schüler das für einen schlechten Scherz. Aber bald wird ihnen der Ernst der Lage klar: Alle Erwachsenen sind weg. Jeder hat Angst, keiner weiß, was geschehen ist. Viele sorgen sich um ihre Geschwister und machen sich auf die Suche nach ihren Eltern, weil sie einfach nicht glauben können und wollen, dass wirklich alle weg sind.
Auch Sam sucht gemeinsam mit seinem Freund Quinn und der intelligenten Astrid nach ihren jeweiligen Eltern in ihren Häusern. Aber nirgends ist auch nur eine Person, die älter als 15 Jahre alt ist, zu sehen. Astrid macht sich Sorgen um ihren kleinen autistischen Bruder Pete, der wahrscheinlich bei einem ihrer Elternteile war.
Als sie sich auf die Suche nach ihm machen, finden sie eine Wand, eine undurchdringliche Barriere, die Perdido Beach umschließt. Die Kinder stellen schnell fest, dass sie eingeschlossen sind, und es keinen Ausweg zurück in die normale Welt gibt, auch wenn sie es nicht glauben wollen.
Es herrscht also ein richtiges Chaos in Perdido Beach, seit alle Erwachsenen weg sind, weil die Kinder doch noch recht jung sind und sich nicht zurecht finden. Zu allen bereits bestehenden Sorgen kommt auch noch hinzu, dass die Kinder eigenartige Kräfte entwickeln, die sie mit ihren Handflächen steuern können. So kann zum Beispiel Sam Lichtblitze abfeuern und ein anderes Mädchen Feuer aus ihren Händen kommen lassen, mit dem es vor lauter Angst sogar einen Hausbrand verursacht und dabei ums Leben kommt.
Als wäre das alles noch nicht kompliziert und gefährlich genug, versucht dann auch noch Caine aus der nahegelegenen Coates Academy, die dafür bekannt ist, dass ihre Schüler etwa "schwierig" sind, die Macht in Perdido Beach an sich zu reißen. Er ist zweifelsohne gut organisiert und schafft es, dass die Stadt wieder einigermaßen auf den Beinen ist. Aber er führt nicht nur Gutes im Schilde...
Wird Astrid ihren kleinen Bruder Pete wieder finden? Was hat es mit den sich plötzlich entwickelnden Kräften auf sich? Werden die Kinder es schaffen, dem machtgierigen und brutalen Caine die Stirn zu bieten? Und was geschieht mit Sam, dessen Geburtstag immer näher rückt, wenn er 15 wird?
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Meine Meinung:
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Das Buch beginnt so spannend, wie kaum ein Buch beginnt. Die ersten drei Absätze habe ich vor dem Kauf gelesen, und die haben mich mehr als überzeugt, das Buch mitzunehmen:
Der Lehrer, der gerade noch über den Bürgerkrieg gesprichen hatte, war auf einmal weg.
Da.
Weg.
Kein Puff. Kein Blitz. Kein Knall.
Wenn das mal nicht einer der besten Einstiege in ein Buch ist, den es bisher gab. Als Leser fühlt man sich sofort mitten im Geschehen, als säße man selbst in dieser Klasse und der Lehrer vor einem wäre einfach weg.
Michael Grant beschreibt auch besonders gut, was während diesen Geschehnissen in den Schülern vorgeht. Dass sie das zuerst für einen schlechten Scherz halten, bevor sie den Ernst der Lage erkennen, ist absolut realistisch.
Auch im weiteren Verlauf der Geschichte hat man trotz der vielen fiktiven Elemente das Gefühl, dass die Geschichte wirklich so passieren könnte. Die Handlungen der einzelnen Personen sind wahnsinnig nachvollziehbar. Erschreckend, aber doch real.
Der Autor beschreibt seine Charaktere und die Handlungen dieser ausgesprochen gut. Jede Person ist unterschiedlich, was zeigt, dass sich Michael Grant mit den Figuren auseinandergesetzt hat und sie auch gut beschreiben kann. Besonders gefallen hat mir auch, dass keine der Personen "perfekt" war, sondern alle absolut authentisch rüberkamen, als würde es sie wirklich geben.
Neben dem ausgezeichnet beschriebenen Umfeld des Buches und dessen Charakteren ist aber auch der Inhalt und die Handlung gut gelungen. Durch das Geschehen vieler unerwarteter Dinge, wie zum Beispiel das Auftauchen der Coates-Schüler oder der mutierten Tiere wird die Spannung eigentlich immer aufrechterhalten.
Leider gibt es in dem Buch immer wieder Erzählperspektivenwechsel. Grundsätzlich mag ich das, weil man so nicht nur in einer Person gefangen ist, sondern auch etwas über die Gedanken und Gefühle anderer erfährt. Es ist aber fast unerträglich, wenn ein Kapitel sehr spannend endet und das nächste dann am anderen Ende von Perdido Beach beginnt. Aber durch das Erzählen aus der anderen Perspektive lässt die Spannung vom alten Kapitel während man das neue liest immer wieder nach und man ist dann gar nicht mehr so interessiert in die Dinge, die im vorherigen Kapitel geschehen sind. Das ist aber Geschmacksache, wie es einem besser gefällt.
Besonders gut gefallen hat mir der Countdown vor jedem Kapitel bis zu Sams Geburtstag. Das ist ein wirklich gut gelungenes Extra des Buches.
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Zusammenfassung:
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Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Buch durchwegs spannend ist und viele Fragen aufwirft, deren Antworten der Leser kaum erwarten kann. Nur wenige Rätsel werden am Ende des Buches aufgeklärt, aber doch genug um zumindest ein wenig zufriedengestellt zu sein.
Das Buch hat mich also auf jeden Fall begeistert und mir gut gefallen. Ich freue mich auf die Fortsetzungen, denn man will unbedingt mehr über die mysteriöse Welt erfahren. Für diesen grandiosen Auftakt einer neuen Serie vergebe ich 5 Sterne.
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im Detail:
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* Idee: 4 von 5
Eine Welt ohne Erwachsene in der plötzlich alles Kopf steht. Nicht hundertprozentig neu (Fernsehserie The Tribe!), aber anders verarbeitet und gut gelungen!
* Figuren: 5 von 5
Die Charaktere sind alle verschieden, was mir gut gefällt, denn da erkennt man, dass der Autor sich mit ihnen auseinandergesetzt hat und sie auch gut beschreiben kann.
* Spannung: 4 von 5
Das Buch ist durchwegs sehr spannend, es geschehen immer wieder neue fragwürdige Dinge, aber durch den Perspektivenwechsel wird diese Spannung leider immer wieder etwas runtergeschraubt.
* Einstieg in das Buch: 5 von 5
Man fühlt sich sofort, als wäre man bei den Geschehnissen dabei!
* Spaß: 1 von 5
Das Buch ist alles andere als spaßig, eher sehr erschreckend und geheimnisvoll! Es sind auch nur wenige witzige Dialoge vorhanden.
Gone 2: HungerMichael Grant
(26)
68 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 9 Rezensionen
Rezension vom 12.02.2011 (9)
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Inhalt:
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Nach Sams 15. Geburtstag und dem fürchterlichen Kampf zwischen ihm und seinem Bruder sowie gegen die Koyoten ist viel passiert. Sam wurde zum Bürgermeister gewählt und Caine ist geflüchtet. Auch von den Koyoten ist nichts mehr zu sehen.
Trotzdem ist die Lage in Perdido Beach schlechter als je zuvor: Die vielen Kekse und Konservendosen, die in den Häusern der Erwachsenen gelagert waren, wurden alle bereits verzehrt und alles Frische wie Fleisch oder Obst und Gemüse ist inzwischen verdorben. Es gibt kaum noch etwas zu essen.
Die einzige Möglichkeit, wie die Kinder wieder zu Kräften kommen können, ist die Felder, die es rund um Perdido Beach gibt, zu ernten, bevor auch dort alles Obst und Gemüse verdirbt oder die Vögel alles fressen. Aber keiner hat Lust zu arbeiten, ohne irgendeine Gegenleistung ... und außerdem besetzen eine Reihe von mutierter schwarzer Würmer einige Felder, die jeden, der sie betritt, sofort töten.
Als hätten die Bewohner von Perdido Beach nicht schon genug Sorgen, versucht auch noch Sams Zwillingsbruder Caine, das Kernkraftwerk an sich zu reißen, um den Strom steuern zu können. Damit will er scheinbar Sam dazu zwingen, ihm Essen zu geben - ansonsten wird auch der Strom in Perdido Beach ausbleiben - was ein unvorstellbares Chaos mit sich ziehen würde.
Die Kinder in Perdido Beach sind durch die schwierige Lage auch so gereizt, dass sie beginnen, sich wegen völlig banaler Dinge in die Haare zu kriegen und andauernd streiten. Außerdem bildet sich langsam aber sicher eine groß Kluft zwischen Kindern mit Kräften (Freaks) und "Normalos", der zu eskalieren droht, als ein Junge namens Hunter versehentlich einen "Normalo" mit seiner Kraft tötet ...
Sind Sam, Astrid, Edilio und die anderen Bewohner Perdido Beachs dem ganzen Stress gewachsen? Schaffen sie es, genug Nahrung zu finden, um weiterhin zu überleben? Oder kann die Dunkelheit ihren Plan durchziehen und die gesamte Menschheit auslöschen?
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Meine Meinung:
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Die Fortsetzung von Gone - Verloren ist Michael Grant wirklich gut gelungen. Sie ist genauso spannend und fesselnd wie schon der erste Teil und der Leser kommt vor lauter Schrecken kaum noch zum Atmen. Was Michael Grant im ersten Teil geschaffen hat - eine Welt ohne Erwachsene, die FAYZ - überzeugt den Leser immer noch.
Schon nach den ersten Sätzen fühlt sich der Leser wieder mitten in der FAYZ, als wäre man nie fort gewesen. Das erste Kapitel setzt genauso spannend, mysteriös und erschreckend fort, wie der Leser es von Gone - Verloren bereits gewöhnt ist. Die mutierten Würmer, die Sam und die anderen daran hindern, die Felder zu ernten, bringen noch zusätzliche Probleme zu dem immer größer werdenden Hunger der 332 Überlebenden der FAYZ. Aber das ist noch lange nicht das einzige Problem, denn Michael Grant schafft es, ein Problem nach dem anderen auftauchen zu lassen, ohne die Story dahinter gekünstelt wirken zu lassen.
Überhaupt ist Gone - Hunger genauso realistisch wie Band 1. Trotz der vielen fiktiven Elemente, den Kids mit Kräften, den vielen "Mutationen" und der Dunkelheit kann der Leser alles, was in dem Buch passiert, nachvollziehen. Es ist erschreckend, wie die Kinder versuchen ihre Probleme zu lösen, aber dennoch überzeugend.
Die Charaktere haben sich in Band 2 noch mehr gefestigt. Man kann sich noch besser mit ihnen auseinandersetzen, und auch die, die neu hinzukommen wirken real. Michael Grant schafft es dabei auch immer wieder neue Charaktereigenschaften einzubringen - noch immer ähnelt keine Person einer anderen.
Besonders die Probleme, mit den die Hauptcharaktere zu kämpfen haben, überzeugen den Leser. Hunger, die Kluft zwischen "Freaks" und "Normalos", Caine, der die Macht an sich reißen will und die Dunkelheit in der Goldmine - sie trägt inzwischen den Namen Gaiaphage - sind nur wenige davon. Sam als Bürgermeister soll für alles eine Lösung finden - und scheitert mehrmals. Wie soll auch ein 15jähriger die Probleme von 332 Kindern lösen?
Das Schlimmste und gleichzeitig Überzeugendste ist aber die Sache, wie die Kinder versuchen, ihre Probleme lösen. Gewalt kennt keine Grenzen mehr, kaum jemand geht unbewaffnet außer Haus und vor lauter Hunger denken nicht wenige sogar an Kannibalismus. Beste Freunde streiten sich, weil ein Bonbon verschwunden ist und eine Fraktion von "Normalos" bildet sich um den "Freaks" das Oberhaupt zu entreißen. Erschreckend beschreibt Michael Grant all diese Dinge - als Leser hat man das Gefühl es herrscht Krieg, obwohl sich die Kinder doch eher zusammentun sollten, um dem Gaiaphagen die Stirn zu bieten.
Und trotz allem hat man immer noch das Gefühl, das alles könnte tatsächlich geschehen. Mal angenommen plötzlich wären alle Erwachsenen verschwunden - ich bin überzeugt, dass die Kinder die im Hier und Jetzt leben sich nicht anders verhalten würden, auch wenn es erschreckend ist.
In Gone - Hunger stört mich auch der Perspektivenwechsel nicht mehr so. Band 2 ist nicht mehr ganz so mysteriös, es gibt nicht ganz so viele Geheimisse aufzudecken, sodass es eher von Vorteil ist, auch einmal in die Köpfe anderer blicken zu können. Man erlebt den "Krieg" von verschiedenen Seiten und erfährt von allen Problemen in der FAYZ.
Übrigens gibt es auch in Band 2 einen Countdown zu Beginn jedes Kapitels, der für mich aber eher gekünstelt wirkt. Das Ereignis, das nach 106 Stunden, 29 Minuten eintritt, ist zwar ein Schlüsselereignis, aber der Countdown bringt nicht wirklich viel. Man versteht bis zum Schluss nicht, was denn passiert, wenn die Zeit abgelaufen ist, und im Nachhinein fragt man sich, wozu der überhaupt nötig war. Er erhöht die Spannung nur minimal, weil der Leser unbedingt wissen will, was denn nun passiert, wenn die 106 Stunden, 29 Minuten abgelaufen sind ... Trotzdem eher ein Griff ins Klo, leider.
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Zusammenfassung:
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Mit Gone - Hunger ist Michael Grant aber auf jeden Fall eine würdige Fortsetzung gelungen. In Band 2 überwiegen zwar eher die erschreckenden Methoden, mit denen die Kinder ihre Probleme lösen wollen, als das Mysteriöse, aber das ist mindestens genauso spannend. Der Leser kommt kaum zum Atmen, und wenn, dann nur um das Schreckliche, das gerade passiert ist, einmal kurz zu verarbeiten.
Leider werden die offenen Fragen von Band 1 nur wenig beantwortet. Das Mysteriöse kommt in Band 2 leider zu kurz, man erfährt nur wenig über die Umstände, die die FAYZ auslösten und steht am Ende von Band 2 mit fast genauso wenig Wissen da, wie am Ende von Gone - Verloren. Trotzdem ist das Buch gelungen, es liefert nur ein erneutes sehnliches Warten auf Gone - Lügen. Gone - Hunger hat 5 Sterne verdient.
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im Detail:
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* Idee: 5 von 5
Die Fortsetzung grenzt sich stark von TheTribe ab - die Idee dieser Geschichte ist super durchgeführt.
* Figuren: 5 von 5
Die Charaktere sind genauso gut beschrieben und authentisch wie schon im ersten Teil.
* Spannung: 4 von 5
Der zweite Teil ist nicht ganz so spannend wie Teil 1, aber fesselt den Leser doch.
* Einstieg in das Buch: 5 von 5
Schon nach wenigen Sätzen fühlt man sich sofort wieder mitten in der FAYZ.
* Spaß: 0 von 5
Spaß gibt es in diesem Buch wirklich gar nicht mehr. Es ist sehr ernst und erschreckend, ganz selten kommt bittere Ironie zum Ausdruck.
Die AuswahlAlly Condie
(869)
1.434 Bibliotheken, 28 Leser, 17 Gruppen, 266 Rezensionen
Rezension vom 12.02.2011 (13)
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Inhalt:
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Die 17-jährige Cassia Reyes lebt in einer Welt in der Zukunft - einer Welt in der es keine Zufälle gibt und in der alles nach Statistik und Wahrscheinlichkeit geregelt abläuft. Die Gesellschaft verspricht den Menschen ein außerordentlich glückliches Leben. Es gibt keine Krankheiten, ihr idealer Partner mit dem sie die gesündesten Kinder bekommen und am glücklichsten werden, wird für sie ausgesucht und mit 80, wie man herausgefunden hat das beste Alter dafür, wird sie sterben. Es gibt nur eine wirklich wichtige Regel, die die Menschen im Ausgleich für dieses glückliche Leben einhalten müssen: Sie dürfen die Entscheidungen der Gesellschaft nie in Frage stellen, denn alles, was diese macht ergibt Sinn.
Cassia fühlt sich in dieser Welt pudelwohl. Sie lebt glücklich mit ihrer Familie in einem kleinen Häuschen, hat viele Freunde in ihrer Siedlung und kann sich absolut nicht beschweren. Als ihr dann bei ihrem Paarungsbankett auch noch mitgeteilt wird, dass ihr bester Freund Xander ihr idealer Partner ist, ist sie das glücklichste Mädchen in Bria. Die Wahrscheinlichkeit, dass Cassia ihren Partner kennt, war außerordentlich gering - und nun es ist auch noch ihr bester Freund! Aber als sie sich zu Hause dann den Mikrochip ansieht, auf dem Informationen über Xander und die Verlobungsregeln bekannt gegeben werden, passiert etwas Seltsames: Auf dem Mikrochip befindet sich zusätzlich zu den Informationen über Xander ein Foto von Ky - auch einer ihrer Nachbarn - und das bringt sie völlig aus der Ruhe, denn so ein grober Fehler passiert sonst nie.
Cassia beginnt sich nun für Ky zu interessieren. Sie beginnt sich zu fragen, ob es denn möglich ist, dass zwei Jungen ihre idealen Partner sein könnten, ob sie nicht doch eine Wahl hätte. Sie will mehr über Ky herausfinden, aber sie will auch ein glückliches Leben mit Xander führen. Als Cassia dann aber noch erfährt, dass Ky eine Aberration ist und eigentlich gar nicht im Paarungspool hätte sein dürfen, kann sie nicht mehr anders und beginnt sich in Ky zu verlieben, auch wenn eigentlich Xander ihr idealer Partner ist und die Liebe zu einer Aberration verboten ist.
Die Gesellschaft darf nie erfahren, was Cassia passiert ist. Denn Cassia will sich nicht gegen die Gesellschaft auflehnen, sie will nur ein glückliches Leben haben, oder?
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Meine Meinung:
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Die Welt, die Ally Condie geschaffen hat, hat mich von Anfang an fasziniert. Vorrangig habe ich mir das Buch gekauft, weil mich der Hintegrund interessiert hat, die Welt und die Gesellschaft, das absolute Überwachungsregime. Ally Condie zeichnet ein wirklich authentisches Bild dieser Welt und lässt keine Details aus, sie hat wirklich an alles gedacht.
Die Gesellschaft ist durchdachter, als man zu Beginn denkt. Es gibt zum Beispiel von allen Kulturgütern (Lieder, Gedichte, Bilder, ...) nur hundert. Alle übrigen, die von der vorherigen Menschheit erzeugt wurden, wurden vernichtet, um die Gehirne der Menschen nicht zu überfordern. Gegessen wird in der Gesellschaft nur, um zu überleben, nicht zum Genuss. Jedem Menschen wird sein optimaler Kaloriengehalt zugeführt und wenn ein Bankett ansteht, wird die Nahrung vorher reduziert, damit man dann so viel essen kann, wie man möchte.
Kaum ein Bürger hat die Möglichkeit zu wählen. Die Gesellschaft entscheidet über ihre Berufe, ihre Kleidung, ihre Anzahl an Freizeitstunden, ihre Partner, die Anzahl ihrer Kinder und so weiter. Dadurch soll den Menschen jene Belastung abgenommen werden, die die vorherige Gesellschaft im Endeffekt hingerichtet hat.
Mich hat während des Lesens wirklich vor allem fasziniert, wie detailgetreu und genau Ally Condie diese Welt skizziert hat. Alles wirkt durchdacht und authentisch, man beginnt nie an der Welt zu zweifeln.
Auch die Charaktere in "Die Auswahl" sind gut beschrieben. Cassia ist ein sympathisches Mädchen, das sofort von allen ins Herz geschlossen werden muss und bei ihrem Dilemma um Xander und Ky (die sich übrigens ähneln, aber doch ganz unterschiedlich sind) leidet man wirklich mit. Auch Nebencharaktere wie Cassias beste Freundin Em oder ihr Bruder Bram gefallen mir außerordentlich gut. Auch da hat sich die Autorin wohl selbst übertroffen, so detailgetreu wie diese skizziert worden sind.
Durch das ganze Beschreiben und Erklären geht aber leider gerade zu Beginn der Handlung ziemlich viel Spannung verloren. In den ersten Seiten passiert fast gar nichts, man bekommt einfach nur mit, wie Cassia und die anderen in der Welt mit der Gesellschaft zurecht kommen, wie ihr Alltag abläuft und erfährt auch viel über die Personen selbst. Das Dilemma um Xander und Ky wird recht bald eingeführt und man merkt Cassias Entwicklung auch richtig - aber spannend ist es eigentlich erst zum Schluss, wo dann viel Action aufkommt und man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann.
Der Anfang ist aber mehr oder weniger nur eine Einführung in die Welt und die Köpfe der Hauptcharaktere. Ally Condie hat das alles so detailliert gemacht, dass die Spannung der Handlung dabei zu kurz kommt. Nichtsdestotrotz lassen sich die Seiten flüssig lesen, der Schreibstil gefällt mir außerordentlich gut, und die Welt wird auch nicht langweilig, im Gegenteil, sie ist sogar sehr interessant. Aber die Spannung in der Handlung fehlt, weshalb ich leider nicht so wirklich animiert war, weiterzulesen.
Gegen Ende überschlagen sich dann aber die Ereignisse und man wartet sehnsüchtig auf den zweiten Teil, wo bestimmt mehr passieren wird.
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Zusammenfassung:
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"Die Auswahl" hat mir wirklich gut gefallen. Besonders die Detailtreue der Welt und der Charaktere haben mich fasziniert. Leider hat Ally Condie darüber hinaus vergessen, etwas Spannung in die Handlung einzubauen, und erst gegen Ende geht es richtig los. Darauf, wie es weitergeht, bin ich dafür wirklich schon gespannt! Für einen guten, soliden Auftakt zu dieser neuen Reihe vergebe ich 4 Sterne.
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im Detail:
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* Idee: 5 von 5
Eine wahnsinnig gute Idee mit Liebe zu vielen Details. Hat mich wirklich begeistert!
* Figuren: 5 von 5
Die Charaktere sind sehr gut gelungen, man ist interessiert, noch viel mehr zu erfahren, vor allem über Ky.
* Spannung: 3 von 5
Kommt leider erst gegen Ende auf, dafür dann aber so richtig!
* Einstieg in das Buch: 5 von 5
Die Welt ist so gut beschrieben, dass man sich sofort als Teil von ihr fühlt.
* Spaß: 2 von 5
Hin und wieder kommen schon lustige Szenen und Dialoge vor.
Die Tribute von Panem - Flammender ZornSuzanne Collins
(1.323)
2.110 Bibliotheken, 51 Leser, 21 Gruppen, 252 Rezensionen
Rezension vom 12.02.2011 (12)
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Inhalt:
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Nach der spektakulären Rettung von Katniss sowie einigen anderen Siegern aus der Arena des Jubel-Jubiläums findet man sich zu Beginn des Buches in Distrikt 13, der noch existiert, auch wenn das Kapitol den Bewohnern von Panem etwas anderes weismacht. Distrikt 12 wurde zerstört und die wenigen Überlebenden, darunter Katniss' Familie und Gale, haben Zuflucht in 13 gesucht. Die Präsidentin von 13, Coin, leitet die Rebellion an, und will Katniss unbedingt zum Symbol ebendieser machen - zum Spotttölpel. Ihr Gesicht soll die restlichen Distrikte dazu bringen, das Kapitol endgültig zu stürzen.
Das ist aber leichter gesagt als getan. Zunächst einmal hat Katniss es satt, für jeden nur eine Figur in ihren Spielen sein und will nur noch ihre Ruhe haben. Sie hat keine Lust, den Spotttölpel zu mimen, eine Rolle, die ihr bisher auch nur aufgezwängt wurde. Außerdem haben die Distrikte immer noch Angst vor dem Kapitol - nachdem Distrikt 12 verbrannt wurde und auch die anderen Distrikte, die zur Rebellion neigen, bombadiert werden, wollen sich nur wenige Präsidentin Coin und Distrikt 13 anschließen. Katniss soll die Distrikte der Reihe nach von der Rebellion überzeugen - dann erst wollen sie in das Kapitol eindringen und Präsident Snow stürzen.
Auf Katniss Schultern befindet sich also eine große Last. Und als wäre das noch nicht alles, wird Peeta auch noch im Kapitol festgehalten und dort gefoltert. Präsident Snow denkt, dass das seine einzige Waffe gegen Katniss und damit gegen die herannahende Rebellion ist. Werden Distrikt 13 und Katniss es dennoch schaffen, das Kapitol endgültig zu stürzen?
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Meine Meinung:
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Der Abschluss der Trilogie - Flammender Zorn - unterscheidet sich grundlegend von den ersten beiden Teilen. Die Hungerspiele, die die ersten beiden Bände ausgemacht haben, spielen in Band 3 so gut wie keine Rolle mehr. Im Vordergrund stehen nun der Krieg und die Rebellion gegen das Kaptiol, das die Distrikte jahrelang unterdrückt und benutzt hat. Und genau das ist einer der großen Kritikpunkte in diesem Teil.
Nachdem ich die ersten beiden Bände gelesen habe, konnte ich Teil 3 gar nicht mehr erwarten, weshalb ich das Buch auf Englisch sofort gelesen habe. Aber auch da hat es mich schon nur wenig überzeugt - und auch auf Deutsch war es nicht viel besser. Flammender Zorn ist einfach nicht mehr das, was wir von Suzanne Collins gewohnt sind - es kommen kaum noch die selben Charaktere vor, die Schauplätze sind grundlegend anders und die gesamte Handlung dreht sich nur um den Krieg. Das ist grundsätzlich nichts Schlechtes, aber das Problem ist die Umsetzung.
Zu Beginn ein paar Worte zu den Charakteren. Die alten Charaktere wie Katniss, Gale und Peeta haben sich in meinen Augen vollkommen verändert. Sie sind nicht mehr die Personen, die wir von Teil 1 und 2 kennen. Natürlich verändern einen so ein Krieg und auch die Hungerspiele, aber ich habe Katniss wirklich nicht mehr wiedererkannt. Wenn sie stärker geworden wäre, oder auch wenn sie labiler geworden wäre, wäre das ganze ja noch okay. Aber eine so drastische Veränderung ist einfach zu viel des Guten. Nur wenige Charaktere leben so weiter, wie wir sie kennen: allen voran Prim und Haymitch.
Das wars aber dann auch schon so ziemlich mit den bekannten Charakteren. In Flammender Zorn kommen durch Distrikt 13 nämlich viele neue Charaktere hinzu, die meist eine ziemlich bedeutende Rolle spielen. Aber auch das ist ein großes Problem, denn mit so vielen neuen Personen wird es unübersichtlich. Ich konnte sie kaum voneinander unterscheiden, ich wusste lange nicht einmal dass Mesalla männlich ist, bis zum Schluss öfters das Wort "er" vorkam, wenn es um ihn ging. Die neuen Charaktere sind zwar alle relativ wichtig, aber für mich war das einfach eine große Gruppe wichtiger Leute von Distrikt 13 - ich konnte keine Einzelpersonen erkennen, weil sie sich alle so ähnelten.
Verwirrend waren auch die vielen Kriege. Ich habe mir wirklich schwer getan, der Handlung zu folgen, weil in den ganzen Schlachten einfach alles so schnell ging, und es nicht wirklich interessant geschrieben war. Ich muss zugeben, dass ich die zum Schluss dann auch nur noch überflogen habe - was das ganze nur noch verwirrender machte, aber es war mir so lieber.
Gut an Band 3 war dafür, dass es Suzanne Collins wieder schaffte viel Spannung und unerwartete Wendungen einzubauen. Die Sache mit Peeta, die vielen Tode und das Ende waren wirklich mehr als überraschend, was mich immerhin dazu brachte, das Buch weiterzulesen, weil man ja doch wissen möchte, was nun passiert. Fast nach jedem Kapitel gibt es einen Cliffhanger, der einen zwingt, das nächste Kapitel sofort zu lesen. Außerdem ist der Krieg authentisch beschrieben, dass Leute über Leichen gehen und Distrikte einfach so bombadiert werden. Natürlich ist das alles erschreckend, aber gleichzeitig auch so wirklich - das hat Suzanne Collins gut gelöst. Mit Band 3 regt sie noch viel mehr zum Nachdenken an, als mit den ersten beiden Bänden, was wirklich ein Pluspunkt ist.
Leider hat mich das Buch als Ganzes absolut nicht überzeugt. Besonders das Ende ist gewaltig misslungen. Kurz vor dem Höhepunkt bricht Katniss nämlich einfach zusammen und wacht erst Stunden später auf - wo dann alles innerhalb von 3 Seiten nacherzählt wird. Generell ist "Flammender Zorn" eher als Nacherzählung geschrieben. Bei vielen Schlüsselereignissen ist Katniss nicht mit von der Partie, sondern liegt in irgendeinem Krankenhausbett und bekommt erst danach erzählt, was denn nun passiert ist. Dadurch geht viel spannender Lesestoff verloren - das Buch scheint sich ewig zu ziehen, weil Katniss nur bei "unwichtigeren" Ereignissen dabei ist und der Leser nur Szenen liest, die die Handlung eigentlich kaum weitertreiben.
Um nochmal zurück zum Ende zu kommen: Ungefähr 60-40 Seiten vor Schluss hat sich immer noch kaum etwas getan. Als Leser habe ich mich gefragt, was denn bitte in den wenigen Seiten noch alles passieren soll - das Kapitol stürzen, Katniss Entscheidung (Peeta oder Gale? Das kommt übrigens in Band 3 nur noch auf vielleicht 2 Seiten vor!), was passiert danach, ... In den ersten 300 Seiten ist nämlich kaum etwas geschehen, das die Handlung bezüglich dieser Fragen weitertreibt. Und am Ende geht alles viel zu schnell, es wirkt abgehackt und schnell abgehandelt, so als hätte Suzanne Collins keine Lust mehr gehabt, an dem Teil weiterzuschreiben, beziehungsweise als wären keine Seiten mehr übrig gewesen.
///////////////////////////////////////// SPOILER anfang /////////////////////////////////////////
Am Ende geschehen außerdem auch viele Dinge, für die ich keinen wirklichen Grund erkennen konnte und die ich absolut nicht nachvollziehbar fand. Dazu gehört unter anderem, dass Katniss Coin erschießt und nicht Snow - ja irgendwie steckt da schon was dahinter, wahrscheinlich hätte sich unter dem Regime von Coin nicht viel geändert. Aber Snow einfach zu verschonen? (Oder hab ich da was falsch verstanden - man erfährt ja nicht, ob er stirbt oder nicht)
Schlimm fand ich außerdem, dass Katniss für erneute Hungerspiele abstimmt. Klar, sie will Rache, weil Prim getötet wurde, aber warum müssen dafür wieder unschuldige Kinder, die Verwandten der Einflussreichen wie Snow, in die Arena geschickt werden? Die können doch auch nichts dafür, wie ihre Eltern gelebt haben. Ich hatte immer gedacht, genau das ist es, warum die Rebellion überhaupt stattfindet - um die Hungerspiele und die Misshandlung und das Benutzen von unschuldigen Kindern in Zukunft zu unterbinden. Da hätte ich es noch eher nachvollziehen können wenn Katniss Snow selbst in die Arena geschickt hätte.
Überhaupt Prims Tod - und auch die Tode der anderen haben mich mehr als gestört. Etwas Tragik ist ja schön und gut, aber womit hat Prim den Tod verdient? Aus ihr hätte man einen großen Charakter machen können, stattdessen kommt sie wieder nur selten vor und wird zum Schluss einfach getötet. Auch Finnicks Tod fand ich alles andere als notwendig - hat er nicht endlich ein schönes Leben mit Annie verdient? Ich fand jedenfalls, dass Suzanne Collins die falschen sterben hat lassen.
Ganz schlimm fand ich auch noch die Sache mit Peeta, Gale und Katniss. Die Dreiecksbeziehung, die in Teil 1 und 2 schon eine relativ wichtige Rolle gespielt hat - wen liebt Katniss wirklich, mit wem wird sie ihre Zukunft verbringen? In "Flammender Zorn" spielt das eigentlich kaum noch eine Rolle. Durch die Einwebung von Peeta scheint eigentlich klar, dass nur Gale für Katniss gut ist - aber zum Schluss entscheidet sie sich für Peeta? Das habe ich überhaupt nicht verstanden. Genauer gesagt entscheidet sich Katniss gar nicht - denn Gale ist plötzlich einfach weg, in einem anderen Distrikt, um dort zu arbeiten. Ohne sich von Katniss zu verabschieden. Ohne irgendwelche Gründe (die der Leser erfährt). Ich denke, er hat Katniss geliebt?
///////////////////////////////////////// SPOILER ende /////////////////////////////////////////
Suzanne Collins hat viele Sachen einfach offen gelassen, nicht erwähnt, die die Handlung aber viel interessanter gemacht hätten und bestimmt nicht nur ich wissen wollte. Schade, denn man hätte so viel aus dem machen können, was Teil 1 und 2 hinterlassen haben!
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Zusammenfassung:
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Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass mich das Buch fürchterlich enttäuscht hat. Ich hatte bestimmt auch hohe Erwartungen, klar, aber es sind doch recht große Sachen, die "Flammender Zorn" in meinen Augen zerstört haben. Das Buch ist einfach nicht richtig durchdacht, die Handlung wird nicht vorangetrieben, bricht dann plötzlich ab und wird nacherzählt ... das sind schon alles Punkte, die ich nicht ignorieren kann. Schweren Herzens vergebe ich leider nur 2 Sterne, auch wenn ich die gesamte Reihe jedem weiterempfehlen würde. Nur der Abschluss ist leider in die Hose gegangen.
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im Detail:
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* Idee: 4 von 5
Die Ideen für Teil 3 sind wirklich gut, die unerwarteten Wendungen, die Suzanne Collins einbaut unvorhersehbar. Leider passiert aber in der Handlung zu wenig - vielleicht wären da etwas mehr Ideen von Nutzen gewesen.
* Figuren: 1 von 5
Die alten Charaktere haben sich zu sehr verändert, die neuen sind undurchsichtig und ähneln sich zu sehr. Man lernt sie kaum kennen und es besteht große Verwechslungsgefahr. Einzig die Nebencharaktere wie Prim, Haymitch, Finnick und andere Sieger sind noch gut gelungen.
* Spannung: 3 von 5
Durch die vielen Cliffhanger und unerwarteten Wendungen recht solide, leider geht durch die vielen indirekten Nacherzählungen der Geschehnisse auch viel Spannung verloren.
* Einstieg in das Buch: 4 von 5
Nicht wirklich schwierig, es dauert nur etwas, bis man sich an die neue Umgebung (Distrikt 13) gewöhnt hat.
* Spaß: 0 von 5
Im Abschluss der Trilogie gibt es genau gar nichts mehr zu lachen. Ein sehr ernster und erschreckender Band!
MockingjaySuzanne Collins
(46)
63 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 7 Rezensionen
Rezension vom 12.02.2011 (8)
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Inhalt:
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Nach der spektakulären Rettung von Katniss sowie einigen anderen Siegern aus der Arena des Jubel-Jubiläums findet man sich zu Beginn des Buches in Distrikt 13, der noch existiert, auch wenn das Kapitol den Bewohnern von Panem etwas anderes weismacht. Distrikt 12 wurde zerstört und die wenigen Überlebenden, darunter Katniss' Familie und Gale, haben Zuflucht in 13 gesucht. Die Präsidentin von 13, Coin, leitet die Rebellion an, und will Katniss unbedingt zum Symbol ebendieser machen - zum Spotttölpel. Ihr Gesicht soll die restlichen Distrikte dazu bringen, das Kapitol endgültig zu stürzen.
Das ist aber leichter gesagt als getan. Zunächst einmal hat Katniss es satt, für jeden nur eine Figur in ihren Spielen sein und will nur noch ihre Ruhe haben. Sie hat keine Lust, den Spotttölpel zu mimen, eine Rolle, die ihr bisher auch nur aufgezwängt wurde. Außerdem haben die Distrikte immer noch Angst vor dem Kapitol - nachdem Distrikt 12 verbrannt wurde und auch die anderen Distrikte, die zur Rebellion neigen, bombadiert werden, wollen sich nur wenige Präsidentin Coin und Distrikt 13 anschließen. Katniss soll die Distrikte der Reihe nach von der Rebellion überzeugen - dann erst wollen sie in das Kapitol eindringen und Präsident Snow stürzen.
Auf Katniss Schultern befindet sich also eine große Last. Und als wäre das noch nicht alles, wird Peeta auch noch im Kapitol festgehalten und dort gefoltert. Präsident Snow denkt, dass das seine einzige Waffe gegen Katniss und damit gegen die herannahende Rebellion ist. Werden Distrikt 13 und Katniss es dennoch schaffen, das Kapitol endgültig zu stürzen?
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Meine Meinung:
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Der Abschluss der Trilogie - Flammender Zorn - unterscheidet sich grundlegend von den ersten beiden Teilen. Die Hungerspiele, die die ersten beiden Bände ausgemacht haben, spielen in Band 3 so gut wie keine Rolle mehr. Im Vordergrund stehen nun der Krieg und die Rebellion gegen das Kaptiol, das die Distrikte jahrelang unterdrückt und benutzt hat. Und genau das ist einer der großen Kritikpunkte in diesem Teil.
Nachdem ich die ersten beiden Bände gelesen habe, konnte ich Teil 3 gar nicht mehr erwarten, weshalb ich das Buch auf Englisch sofort gelesen habe. Aber auch da hat es mich schon nur wenig überzeugt - und auch auf Deutsch war es nicht viel besser. Flammender Zorn ist einfach nicht mehr das, was wir von Suzanne Collins gewohnt sind - es kommen kaum noch die selben Charaktere vor, die Schauplätze sind grundlegend anders und die gesamte Handlung dreht sich nur um den Krieg. Das ist grundsätzlich nichts Schlechtes, aber das Problem ist die Umsetzung.
Zu Beginn ein paar Worte zu den Charakteren. Die alten Charaktere wie Katniss, Gale und Peeta haben sich in meinen Augen vollkommen verändert. Sie sind nicht mehr die Personen, die wir von Teil 1 und 2 kennen. Natürlich verändern einen so ein Krieg und auch die Hungerspiele, aber ich habe Katniss wirklich nicht mehr wiedererkannt. Wenn sie stärker geworden wäre, oder auch wenn sie labiler geworden wäre, wäre das ganze ja noch okay. Aber eine so drastische Veränderung ist einfach zu viel des Guten. Nur wenige Charaktere leben so weiter, wie wir sie kennen: allen voran Prim und Haymitch.
Das wars aber dann auch schon so ziemlich mit den bekannten Charakteren. In Flammender Zorn kommen durch Distrikt 13 nämlich viele neue Charaktere hinzu, die meist eine ziemlich bedeutende Rolle spielen. Aber auch das ist ein großes Problem, denn mit so vielen neuen Personen wird es unübersichtlich. Ich konnte sie kaum voneinander unterscheiden, ich wusste lange nicht einmal dass Mesalla männlich ist, bis zum Schluss öfters das Wort "er" vorkam, wenn es um ihn ging. Die neuen Charaktere sind zwar alle relativ wichtig, aber für mich war das einfach eine große Gruppe wichtiger Leute von Distrikt 13 - ich konnte keine Einzelpersonen erkennen, weil sie sich alle so ähnelten.
Verwirrend waren auch die vielen Kriege. Ich habe mir wirklich schwer getan, der Handlung zu folgen, weil in den ganzen Schlachten einfach alles so schnell ging, und es nicht wirklich interessant geschrieben war. Ich muss zugeben, dass ich die zum Schluss dann auch nur noch überflogen habe - was das ganze nur noch verwirrender machte, aber es war mir so lieber.
Gut an Band 3 war dafür, dass es Suzanne Collins wieder schaffte viel Spannung und unerwartete Wendungen einzubauen. Die Sache mit Peeta, die vielen Tode und das Ende waren wirklich mehr als überraschend, was mich immerhin dazu brachte, das Buch weiterzulesen, weil man ja doch wissen möchte, was nun passiert. Fast nach jedem Kapitel gibt es einen Cliffhanger, der einen zwingt, das nächste Kapitel sofort zu lesen. Außerdem ist der Krieg authentisch beschrieben, dass Leute über Leichen gehen und Distrikte einfach so bombadiert werden. Natürlich ist das alles erschreckend, aber gleichzeitig auch so wirklich - das hat Suzanne Collins gut gelöst. Mit Band 3 regt sie noch viel mehr zum Nachdenken an, als mit den ersten beiden Bänden, was wirklich ein Pluspunkt ist.
Leider hat mich das Buch als Ganzes absolut nicht überzeugt. Besonders das Ende ist gewaltig misslungen. Kurz vor dem Höhepunkt bricht Katniss nämlich einfach zusammen und wacht erst Stunden später auf - wo dann alles innerhalb von 3 Seiten nacherzählt wird. Generell ist "Flammender Zorn" eher als Nacherzählung geschrieben. Bei vielen Schlüsselereignissen ist Katniss nicht mit von der Partie, sondern liegt in irgendeinem Krankenhausbett und bekommt erst danach erzählt, was denn nun passiert ist. Dadurch geht viel spannender Lesestoff verloren - das Buch scheint sich ewig zu ziehen, weil Katniss nur bei "unwichtigeren" Ereignissen dabei ist und der Leser nur Szenen liest, die die Handlung eigentlich kaum weitertreiben.
Um nochmal zurück zum Ende zu kommen: Ungefähr 60-40 Seiten vor Schluss hat sich immer noch kaum etwas getan. Als Leser habe ich mich gefragt, was denn bitte in den wenigen Seiten noch alles passieren soll - das Kapitol stürzen, Katniss Entscheidung (Peeta oder Gale? Das kommt übrigens in Band 3 nur noch auf vielleicht 2 Seiten vor!), was passiert danach, ... In den ersten 300 Seiten ist nämlich kaum etwas geschehen, das die Handlung bezüglich dieser Fragen weitertreibt. Und am Ende geht alles viel zu schnell, es wirkt abgehackt und schnell abgehandelt, so als hätte Suzanne Collins keine Lust mehr gehabt, an dem Teil weiterzuschreiben, beziehungsweise als wären keine Seiten mehr übrig gewesen.
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Am Ende geschehen außerdem auch viele Dinge, für die ich keinen wirklichen Grund erkennen konnte und die ich absolut nicht nachvollziehbar fand. Dazu gehört unter anderem, dass Katniss Coin erschießt und nicht Snow - ja irgendwie steckt da schon was dahinter, wahrscheinlich hätte sich unter dem Regime von Coin nicht viel geändert. Aber Snow einfach zu verschonen? (Oder hab ich da was falsch verstanden - man erfährt ja nicht, ob er stirbt oder nicht)
Schlimm fand ich außerdem, dass Katniss für erneute Hungerspiele abstimmt. Klar, sie will Rache, weil Prim getötet wurde, aber warum müssen dafür wieder unschuldige Kinder, die Verwandten der Einflussreichen wie Snow, in die Arena geschickt werden? Die können doch auch nichts dafür, wie ihre Eltern gelebt haben. Ich hatte immer gedacht, genau das ist es, warum die Rebellion überhaupt stattfindet - um die Hungerspiele und die Misshandlung und das Benutzen von unschuldigen Kindern in Zukunft zu unterbinden. Da hätte ich es noch eher nachvollziehen können wenn Katniss Snow selbst in die Arena geschickt hätte.
Überhaupt Prims Tod - und auch die Tode der anderen haben mich mehr als gestört. Etwas Tragik ist ja schön und gut, aber womit hat Prim den Tod verdient? Aus ihr hätte man einen großen Charakter machen können, stattdessen kommt sie wieder nur selten vor und wird zum Schluss einfach getötet. Auch Finnicks Tod fand ich alles andere als notwendig - hat er nicht endlich ein schönes Leben mit Annie verdient? Ich fand jedenfalls, dass Suzanne Collins die falschen sterben hat lassen.
Ganz schlimm fand ich auch noch die Sache mit Peeta, Gale und Katniss. Die Dreiecksbeziehung, die in Teil 1 und 2 schon eine relativ wichtige Rolle gespielt hat - wen liebt Katniss wirklich, mit wem wird sie ihre Zukunft verbringen? In "Flammender Zorn" spielt das eigentlich kaum noch eine Rolle. Durch die Einwebung von Peeta scheint eigentlich klar, dass nur Gale für Katniss gut ist - aber zum Schluss entscheidet sie sich für Peeta? Das habe ich überhaupt nicht verstanden. Genauer gesagt entscheidet sich Katniss gar nicht - denn Gale ist plötzlich einfach weg, in einem anderen Distrikt, um dort zu arbeiten. Ohne sich von Katniss zu verabschieden. Ohne irgendwelche Gründe (die der Leser erfährt). Ich denke, er hat Katniss geliebt?
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Suzanne Collins hat viele Sachen einfach offen gelassen, nicht erwähnt, die die Handlung aber viel interessanter gemacht hätten und bestimmt nicht nur ich wissen wollte. Schade, denn man hätte so viel aus dem machen können, was Teil 1 und 2 hinterlassen haben!
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Zusammenfassung:
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Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass mich das Buch fürchterlich enttäuscht hat. Ich hatte bestimmt auch hohe Erwartungen, klar, aber es sind doch recht große Sachen, die "Flammender Zorn" in meinen Augen zerstört haben. Das Buch ist einfach nicht richtig durchdacht, die Handlung wird nicht vorangetrieben, bricht dann plötzlich ab und wird nacherzählt ... das sind schon alles Punkte, die ich nicht ignorieren kann. Schweren Herzens vergebe ich leider nur 2 Sterne, auch wenn ich die gesamte Reihe jedem weiterempfehlen würde. Nur der Abschluss ist leider in die Hose gegangen.
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im Detail:
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* Idee: 4 von 5
Die Ideen für Teil 3 sind wirklich gut, die unerwarteten Wendungen, die Suzanne Collins einbaut unvorhersehbar. Leider passiert aber in der Handlung zu wenig - vielleicht wären da etwas mehr Ideen von Nutzen gewesen.
* Figuren: 1 von 5
Die alten Charaktere haben sich zu sehr verändert, die neuen sind undurchsichtig und ähneln sich zu sehr. Man lernt sie kaum kennen und es besteht große Verwechslungsgefahr. Einzig die Nebencharaktere wie Prim, Haymitch, Finnick und andere Sieger sind noch gut gelungen.
* Spannung: 3 von 5
Durch die vielen Cliffhanger und unerwarteten Wendungen recht solide, leider geht durch die vielen indirekten Nacherzählungen der Geschehnisse auch viel Spannung verloren.
* Einstieg in das Buch: 4 von 5
Nicht wirklich schwierig, es dauert nur etwas, bis man sich an die neue Umgebung (Distrikt 13) gewöhnt hat.
* Spaß: 0 von 5
Im Abschluss der Trilogie gibt es genau gar nichts mehr zu lachen. Ein sehr ernster und erschreckender Band!
Arkadien erwachtKai Meyer
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1.206 Bibliotheken, 19 Leser, 20 Gruppen, 149 Rezensionen
Rezension vom 12.02.2011 (12)
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Inhalt:
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Rosa Alcantara reist zu Beginn des Band 1 von New York nach Sizilien. Die Beweggründe hierfür, werden dem Leser nur nach und nach erklärt: Man weiß aber, dass Rosa in New York einige Schicksalsschläge erlitten hat und nun, zwei Jahre nachdem ihre Schwester Zoe dasselbe getan hat, zu ihrer Tante reist.
Ihre Familie ist ein jahrhundertealter Mafiaclan, einer der sehr erfolgreich seine Geschäfte auf Sizilien durchführt. Rosas Mutter gehörte dieser Familie ursprünglich nicht an, hat sich aber eingeheiratet. Bald darauf ist sie mit ihrer Familie nach New York geflohen und Rosa und Zoe sind in Brooklyn aufgewachsen. Einige Jahre später starb Rosas Vater und die drei Frauen waren auf sich allein gestellt - arm, mit wenig Arbeit und dauernden Befragungen der Polizei über die Machenschaften der Familie, mit der sie eigentlich nichts mehr zu tun haben.
Als Rosa nach Jahren dann wieder zurück nach Sizilien reist, trifft sie auf im Flugzeug auf Alessandro Carnevare, der behauptet aufgrund von Familienangelegenheiten nach Hause zu kommen. Auf eine eigenartige Art und Weise fühlt sich Rosa sofort zu ihm hingezogen, was aber eigentlich gar nicht sein dürfte, weil seine Familie, die Carnevares, ebenfalls ein Mafiaclan auf Sizilien, schon seit Jahren mit den Alcantaras verfeindet ist.
Trotzdem treffen sich Rosa und Alessandro weiter, auch gegen das Verbot ihrer Familien. Sie lernen sich immer besser kennen und Rosa beginnt, ihm als einzigen von allen, immer mehr Details ihrer Vergangenheit zu erzählen. Sie hat zwar immer wieder das Gefühl, ihm nicht vertrauen zu können, aber es herrscht eine tiefere Bindung zwischen den beiden, der sie sich beide nicht wirklich entziehen können.
Im Laufe der Handlung werden viele verschiedene Geheimnisse und Probleme eingeführt. Zum Beispiel soll Alessandro, der erst in ein paar Monaten 18 wird, das neue Oberhaupt des Mafiaclans Carnevare werden, weil sein Vater gestorben ist. Das ist ihm auch ein großes Anliegen, aber alles andere als einfach: Die Familie ist nämlich gespalten. Die eine Hälfte unterstützt den konservativen, traditionellen Cesare, den ehemaligen Berater seines Vaters und die andere Hälfte unterstützt Alessandro. Dieser muss sich also um sein Leben sorgen, vor allem, da er auch weiß, dass Cesare sogar seine Mutter getötet hat, weil sie zu viel wusste. Zusammen mit Rosa versucht er herauszufinden, warum ihr das angetan wurde und es seinen Vater kaum gekümmert hat.
Auch Rosa muss mit Problemen auf Sizilien kämpfen. Im Laufe der Zeit findet sie heraus, dass die Alcantaras und die Carnevares, sowie auch einige andere Mafiafamilien ein großes Mysterium umgibt: Sie sind nämlich allesamt Nachfahren der Arkadier, die im alten Griechenland gelebt haben. Unter bestimmten Bedingungen verwandeln sie sich in Tiere - was ein großer Schock für Rosa ist, die erfahren hat, dass sie sich bei heftiger Wut oder Liebe in eine Schlange verwandeln könnte.
Nichtzuletzt ist da auch noch die Frage, warum die Alcantaras und die Carnevares so sehr verfeindet sind. Warum will Cesare die ganze Familie ausrotten? Und warum können die alten Verfeindungen nicht einfach vergessen werden?
Rosa und Alessandro haben alle Hände voll zu tun, hinter diese Geheimnisse zu kommen und gleichzeitig mit ihren Problemem zurechtzukommen ...
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Meine Meinung:
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Anfangs wollte ich das Buch gar nicht lesen, weil es für mich zu abgedroschen nach Romeo und Julia klang und ich nicht soo begeistert von einer Mafia-Geschichte war. Weil ich die Bücher von Kai Meyer aber bisher noch immer geliebt habe und auch die Bewertungen im Internet super waren, habe ich mir das Buch letztendlich doch gekauft.
Und ich muss sagen: Das Buch übertrifft alle bisherigen Bücher von Kai Meyer! Ich habe es kaum beiseite legen können. Wenn ich nicht gerade im Zug gelesen habe und aufhören MUSSTE, hab ich nachts bis um halb zwei gelesen ... und dann war das Buch zu Ende.
Jedes Kapitel macht neugierig auf das Neue ... die Spannung wird wirklich nie unterbrochen! Die Sorgen von Rosa und Alessandro hören einfach nicht auf und die Mythen des Mittelmeerraums machen die Geschichte unglaublich interessant.
Auch die Charaktere haben mir von Anfang an zugesagt. Rosa ist zwar ein sehr eigener Mensch, der sich nichts aus der Masse macht, gewinnt aber sofort an Sympathie. Auch ihre Beziehung zu Alessandro wird super beschrieben, auch wenn sie nicht Hauptteil der Handlung ist (also doch kein Romeo&Julia ;))
Abgesehen davon, dass ich recht schwer in das Buch reinkam und mir der Anfang doch etwas zu langweilig war, gehts dann aber nach circa 50 Seiten so spannend los, dass man gar nicht mehr aufhören will und am liebsten sofort Teil 2 lesen möchte, weil natürlich auch neue Fragen auftauchen und einige ungelöst bleiben ...
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Zusammenfassung:
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Das Buch hat mich seit langem mal wieder richtig gefesselt! Da ich aber nicht jedem Buch, das mich wach hält, einfach 5 Sterne geben kann und weil der Anfang (für meinen Geschmack) doch etwas langgezogen war vergebe ich 4 Sterne..
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im Detail:
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* Idee: 5 von 5
Mittelmeermythen und Mafiaclans? Absolut neuartig!
* Figuren: 4 von 5
Rosas Tante sowie einige Carnevares fand ich schwammig
* Spannung: 5 von 5
konnte das Buch nicht weglegen!
* Einstieg in das Buch: 3 von 5
dauert etwas
* Spaß: 3 von 5
manche lustige Dialoge, aber trotzdem eher geheimnisvoll als komödiantisch