Um was geht's?
Dei 17-jährige Flora lebt gemeinsam mit ihrem Vater und ihrer Haushälterin Christabel in Essen. Als sie nach einem anstrengenden Schultag nach Hause kommt steht ihr dort einer Überraschung gegenüber. Ihr Vater hat nähmlich den finnischen Austauschschüler Marian mit nach Hause gebracht. Genau ihr Vater, hat einen Austauschschüler aufgenommen. Darf doch sonst nicht mal Floras beste Freundin Wiebke ihre Wohnung betreten.
Doch schon bald stellt sich heraus, dass Marian kein ganz normaler Junge ist. Er ist ein Wanderer und Flora ist vor kurzem selbst auch zu einer Wandernden geworden. Das erklärt auch die komischen Träume, die sie seit kurzem hat, denn jeder Mensch kommt wenn er schläft nach Eisenheim. Doch nur sehr wenige nehmen das bewusst war, die meisten vergessen alles wenn sie wider aufwachen. Und bis vor kurzem gehörte auch Flora noch zu denen, doch sie wurde aufgeweckt und findet sich plötzlich Nacht für Nacht in einer ihr volkommen unbekannten Welt wider.
Doch nicht alle in Eisenheim sind ihr, gegenüber freundlich gesinnt. Sie wird verfolgt und das nicht nur nachts in der Schattenwelt, sondern auch Tagsüber. Bald findet sie auch heraus warum, denn ihre Seele hat etwas sehr wertvolles gestohlen und sie ist die einzige, die weiss wo es versteckt ist.
Was ich denke:
Stadt aus Trug und Schatten ist das Debut von Mechthild Gläser und zwar ein sehr gelungenes. Mit Eisenheim hat sie ein wirklich tolle Welt geschaffen, es wirk alles etwas trist, wie in einem alten Schwarzwiessfilm. Denn in Eisenheim gibt es keine Farben und es ist immer Nacht, ausserdem ist es eine Bunt zusammengewürfelte Stadt aus den verschiedensten Welrmotropolen. Man findet dort nich nur Notre Dame und den Buckingham Palace sonderen auch noch gleich die Pyramiden von Giseh.
Nicht nur der Spielort macht einen grossen Teil des Buches aus, sondern auch die ganzen liebevollen Personen. Flora selbst wirkt sehr authentisch, sie hat eine grosse Klappe und redet meist, bevor sie nachdenkt. Ihre besten Freunde sind die Zwillinge Wiebke und Linus, wobei sie mit lezterem kurz zusammen war. Doch es hatte nicht funktioniert, was Linus nicht wirklich hinnhemen will.
Marian hingegen bleibt erst etwas geheimnissvoll, doch im Laufe des Buches erfährt man immer mehr über ihn und er wird einem immer wie sympathischer.
Das Buch ist recht einfach geschrieben und man kommt extrem schnell voran. Teils hatte ich wirklich Schwierigkeiten das Buch aus den Finger zu geben, weil es so spannend ist. Die Geschichte schreitet sehr schnell voran und es wird auch an keiner Stelle langweilig. Neben ihrer Zeit in Eisenheim, wird auch ihr normales Leben gut eingebunden.
Was ich auch gut fand, war dass sie nicht alles so einfach hinnimmt, wie es in anderen Bücher dieser Art teils der Fall ist. Man merkt ihr an, dass ihr neues Doppelleben sie wirklich viel Kraft kostet, schliesslich kann sie sich ja nie mehr richtig ausruhen. Sie kommt auch nicht sofort mit allem klar, sondern muss sich erst etwas an ihre neue Situation gewöhen.