monika_schulze offline (userID:837469986) Mit Hilfe dieser ID kannst Du einen Link zu diesem Mitglied in eine persönliche Nachricht einfügen. Nährere Informationen hierzu und weitere Formatierungsmöglichkeiten findest Du auf Deiner Nachrichten-Seite.
Mitglied seit 03.01.2012
2.027 Eselsohren, 135 Bücher, keine auf dem Wunschzettel, 101 Rezensionen, 0 Tags, 102 Bewertungen (Ø 4,38), 4 Gruppen, 48 Freunde
Zuletzt ins Regal gestellt Alle zeigen
monika_schulzes Rezensionen Alle zeigen
Rezension vom 19.05.2013 (0)
Gestaltung:
Das Cover ist absolut traumhaft. Schon allein die Farbe gefällt mir sehr gut, doch das Besondere ist sicher dieser holografische Streifeneffekt, der so schön schimmert und einen zusätzlichen Wassereffekt erzeugt.
Inhalt:
„Sie sind schön. Sie sind stark. Und gefährlich. Penn, Lexi und Thea ziehen alle Blicke auf sich – sie aber haben nur Augen für Gemma. Immer tiefer ziehen die geheimnisvollen Fremden Gemma in ihren betörenden Bann. Doch dahinter lauert eine Welt, die faszinierender, abgründiger und tödlicher ist als alles, was Gemma je erlebt hat …
Die 16-jährige Gemma liebt das Meer. Und sie liebt ihren besten Freund Alex. Der Sommer verspricht perfekt zu werden – bis die geheimnisvollen Mädchen Penn, Lexi und Thea auftauchen und Gemma in ihren Bann ziehen. Nach einer gemeinsamen Partynacht fühlt Gemma sich wie ausgewechselt: stärker, schneller und schöner als je zuvor. Was ist passiert? Als sie die Wahrheit erfährt, ist es bereits zu spät: Die verführerische Welt der Sirenen lockt Gemma unaufhaltsam in die tödlichen Tiefen des Meeres ...“
(Quelle: http://www.randomhouse.de/Buch/Watersong-Sternenlied/Amanda-Hocking/e393668.rhd)
Gemma liebt es zu schwimmen und verbringt so viel Zeit wie möglich im Wasser. Doch gerade dadurch zieht sie die Aufmerksamkeit von Penn, Lexi und Thea auf sich, die sich seit kurzem in Gemmas Heimatort Capri aufhalten. Harper, Gemmas Schwester möchte nicht, dass sie sich mit diesen Mädchen trifft und auch Gemma selbst findet sie unheimlich, doch irgendwie ziehen sie die Drei auch an und so findet sie sich schließlich auf einer Party mit ihnen wieder.
Doch danach ist alles anders und Gemma beginnt sich zu verändern und nur die drei Mädchen können ihr erklären, was es mit diesen Veränderungen auf sich hat. Sie bieten Gemma ein neues Leben, doch dieses hat nicht nur positive Seiten und das Schlimme daran: Das Mädchen hat gar keine Wahl, denn das Meer singt unaufhörlich sein Lied … .
Charaktere:
Gemma ist ein 16jähriges Mädchen, dessen große Leidenschaft das Schwimmen ist. Dafür lässt sie alles stehen und liegen, geht über Verbote hinweg und bringt sich sogar selbst in Gefahr, was ich teilweise sehr leichtsinnig fand. Für mich kam sie sehr wie eine verwöhnte Göre rüber, die sich einfach nimmt, was sie will, ohne Rücksicht auf andere. Außer ihrer Leidenschaft fürs Schwimmen erfährt man kaum etwas über sie, weswegen sie in meinen Augen etwas farblos blieb und neben ihrer Schwester unterging.
Harper ist von Anfang an präsenter. Sie hat nach dem Unfall ihrer Mutter schon früh Verantwortung übernehmen müssen und ist sozusagen ein Mutterersatz für Gemma. Deswegen macht sie sich natürlich besonders Sorgen um ihre kleine Schwester und übertreibt es damit auch das ein oder andere Mal. Sie denkt vor allem daran, dass sie bald aufs College gehen wird und möchte, dass Gemma und ihr Vater dann auch ohne sie zurechtkommen. Dadurch, dass sie schon so früh erwachsen sein musste, hat sie ihre Jugend nie richtig ausgekostet. Es klingt so, als wäre sie nie auf irgendwelchen Partys gewesen, hätte nie getrunken oder einen Freund gehabt. Bei ihr steht einfach ihre Familie im Vordergrund.
Sehr gut gefiel mir Daniel. Anfangs denkt man noch, er sei ein „Taugenichts“, doch schnell verwandelt er sich zum absoluten Traummann und auch Alex kann in Sachen „Sympathie“ wirklich punkten.
Die drei Sirenen werden dagegen kaum näher beschrieben und bleiben gerade dadurch sehr geheimnisvoll.
Schreibstil:
Das Buch beginnt mit einem sehr ungewöhnlichen Prolog, denn anders, als ich es bisher von Amanda Hocking gewohnt war, gibt es nicht diese fröhlich, leichte und nette Stimmung. Im Gegenteil, man merkt sofort, dass es dieses Mal etwas düsterer werden wird.
Danach beruhigt sich die Situation etwas und man kann als Leser erst einmal die Protagonisten kennenlernen. Was mich etwas verwirrte, war die Tatsache, dass dieses Buch in der 3. Person geschrieben ist, es sich aber nicht immer nur um Gemma dreht, so wie ich anhand des Klappentextes dachte. Im Gegenteil, mir kam es fast so vor, als würde Harper (Gemmas Schwester) eine wichtigere Rolle in dieser Geschichte spielen. Sie ist so eine Art Mutterersatz für Gemma und ist deswegen von ihrer Veränderung besonders betroffen und macht sich große Sorgen um ihre kleine Schwester.
Da die Gefühle von Harper den Großteil der Geschichte einnahmen, ging mir ehrlich gesagt etwas die Spannung verloren, da man nur wenig darüber erfuhr, wie Gemma sich veränderte. Auch die Sirenen kamen erst in der zweiten Hälfte des Buches wirklich zum Vorschein und man erfuhr mehr darüber, was es mit ihnen auf sich hat. Das fand ich ebenfalls sehr schade, aber ich hoffe, dass die Fortsetzung hier noch mehr zu bieten hat.
Toll fand ich dagegen, dass „Watersong“ auch einmal etwas düsterer ist und die Sirenen einmal nicht die netten Fantasywesen sind, in die sich jeder gerne verliebt. Das ist einmal erfrischend anders, wenn es auch seine grausamen Seiten hat.
Insgesamt ist der Schreibstil sehr flüssig und einfach zu lesen, so wie man es von Amanda Hocking gewohnt ist. Ich hatte das Buch in wenigen Stunden ausgelesen.
Das Ende fand ich sehr gelungen, da es einen tollen Showdown gibt, der jede Menge Spannung und auch Gänsehautfeeling mit sich bringt. Ich freu mich auf jeden Fall auf Band 2 und bin gespannt, wie es mit Gemma und den Sirenen weitergehen wird.
Fazit:
Diese Geschichte ist definitiv mal etwas anderes, denn sie zeigt die Sirenen einmal von einer düsteren Seite. Das ist einmal erfrischend, jedoch auch alles andere als romantisch. Der schleppende Einstieg und die Tatsache, dass Gemmas Schwester teilweise mehr Raum einnahm, als die Protagonistin, führten bei mir zum Punktabzug. Doch der gewohnt lockere Schreibstil der Autorin Amanda Hocking, zieht den Leser rasant durch dieses Buch und lässt ihn mit großer Neugier auf die Fortsetzung zurück.
Für Fans von Amanda Hocking ein absolutes Must-Have.
Von mir bekommt das Buch 3,5 Punkte von 5.
Rezension vom 12.05.2013 (1)
Gestaltung:
Hier hat sich der Verlag echt mal etwas einfallen lassen, denn so ein Cover habe ich noch nirgends gesehen. Schon allein die Farbwahl scheint aus einer anderen Zeit zu sein und auch die Gestaltung ist sehr originell. Ich bin absolut begeistert.
Bei jedem Kapitelanfang findet man unten bei der Seitenzahl noch einmal das Mädchengesicht, das sich auch auf dem Cover befindet, was ich besonders toll finde, da es so noch einen optischen Reiz gibt.
Inhalt:
New York 2083: Wasser und Papier sind knapp, Kaffee und Schokolade sind illegal. Smartphones sind für Minderjährige verboten und um 24 Uhr ist Sperrstunde. Die Balanchine Familie ist das Zentrum des illegalen Schokoladenhandels in New York. Doch die Eltern von Anya Balanchine sind bereits tot, und Anya ist mit 16 Jahren das Familienoberhaupt. Sie kümmert sich um ihre Geschwister und die kranke Großmutter, und versucht, sie alle möglichst aus dem illegalen Familiengeschäft rauszuhalten.
Von ihrer ersten großen Liebe Win kann sie sich allerdings nur sehr schwer fernhalten, dabei ist er ausgerechnet der Sohn des Oberstaatsanwaltes – ihres schlimmsten Feindes…
(Quelle: http://www.fischerverlage.de/buch/bitterzart/9783841421302)
Anya Balanchine ist eine Waise. Ihr Vater und ihre Mutter wurden getötet, da ihr Vater Chef des Familienunternehmens Balachine Schokolade war. Ihr Onkel Yuri leitet seit dem das Unternehmen, während das Mädchen ihre kranke Großmutter pflegt und sich um ihren behinderten Bruder Leo und ihre kleine Schwester Natty kümmert. So gut es geht, versucht sie ein normales Leben zu führen und verliebt sich prompt in Win, den Sohn des neuen Staatsanwalts.
Doch dann wird Anyas Exfreund mit einem Schokoladenriegel vergiftet, den er ausgerechnet von ihr bekommen hat und der aus Balachines Schokoladenfabrik stammt. Hat es jemand auf sie und ihre Familie abgesehen? Oder versucht jemand das Familienunternehmen zu sabotieren? Von da an ist Anyas ruhiges Leben vorbei, denn jetzt ist nicht nur ihre Liebe zu Win in Gefahr, sondern ihre ganze Familie und damit alles, was Anya noch geblieben ist. Jetzt gilt es ein paar folgenschwere Entscheidungen zu treffen … .
Charaktere:
Die Charaktere in diesem Buch sind alle sehr gut beschrieben und so individuell, dass jeder Darsteller für sich etwas Besonderes ist. Jeder hat seine eigene Vergangenheit, seine eigenen Erlebnisse und Charaktereigenschaften und es macht richtig Spaß, sie kennenzulernen.
Die Protagonistin Anya musste als kleines Mädchen mit ansehen, wie ihr Vater ermordet wurde und obwohl sie selbst sagt, dass er ein Verbrecher war, hat sie ihn doch geliebt und erinnert sich gern an ihn und seine Ratschläge. Ihr einziges Bestreben besteht darin, ihre Geschwister vom illegalen Familiengeschäft fernzuhalten und für diese stark zu sein. Dabei kommt sie teilweise sehr kalt rüber, was jedoch sicher Eigenschutz ist. Anfangs läuft sie häufig vor der Realität und den Geschehnissen davon, doch im Laufe des Buches erkennt sie, dass Davonlaufen keine Lösung ist und stellt sich ihren Problemen.
Win fand ich von Anfang an super. Er zeigt sofort Interesse an Anya und ihre Vergangenheit ist ihm wirklich egal. Er nimmt sie so, wie sie ist und steht immer zu ihr, egal, was passiert.
Schreibstil:
Der Schreibstil dieses Buches ist wirklich sehr ungewöhnlich, denn das Buch ist so geschrieben, als würde die Protagonistin Anya, den Leser direkt ansprechen bzw. als hätte sie eine vor langer Zeit geschehene Geschichte, ihre Memoaren für eine bestimmte Person aufgeschrieben. Da kommen z.B. Sätze wie z.B. „…wie schon 100 Seiten vorher geschrieben…“, „vielleicht fragt man sich nun“ usw. Ich fand das toll, da das sehr originell ist und dem Leser das Gefühl gibt, als wäre die Geschichte nur für ihn aufgeschrieben.
Die Idee mit dem illegalen Schokoladenkonsum und den anderen Verboten fand ich richtig klasse, doch das ist auch schon das Einzige, was in diesem Band an eine Dystopie erinnert. Wer also die üblichen Merkmale dieses Genres sucht, wird wahrscheinlich enttäuscht sein. Da ich jedoch schon vorgewarnt war, ging ich mit geringen Erwartungen an dieses Buch und war einfach nur begeistert. Für mich war es eine spannende und ungewöhnliche Familiengeschichte. Die kleine Prise Mafiastory fand ich super und ich hoffe, dass das im Folgeband noch etwas ausgebaut wird.
Die Liebesgeschichte der beiden Protagonisten ist ebenfalls sehr ungewöhnlich. Man merkt zwar, wie sich langsam Gefühle entwickeln und Anya erzählt, wie verliebt sie war und dass sie teilweise sogar die Welt um sich herum vergessen hat, doch trotzdem fand ich die Lovestory eher nüchtern. Die beiden verbringen Zeit miteinander, überlegen, ob sie miteinander schlafen sollen und planen ihre Zukunft, doch trotz allem bleibt vor allem Anya sehr realistisch und stellt ihre Liebe nicht über alles, was ich doch sehr gut fand.
Während der Geschichte gibt es verschiedene Handlungsstränge: zum einen geht es natürlich um die vergiftete Schokolade und den Verdacht gegen Anya, sie hätte ihren Exfreund vergiften wollen, zum anderen geht es um die Liebe zwischen Win und Anya, die Wins Vater zu verhindern versucht, es geht ums Familiengeschäft und um Anyas Geschwister, die ihre ganz eigenen Probleme mitbringen. Diese verschiedenen Handlungsstränge laufen zum Ende zwar alle zusammen, lösen sich aber nicht richtig auf, so dass noch viele Fragen und Spannung für die Fortsetzung offen bleiben, auf die ich mich schon jetzt sehr freue.
Fazit:
Eine ungewöhnliche, wirklich tolle Geschichte, mit starken und besonderen Charakteren, die richtig Suchtpotenzial mit sich bringt. Ich war total begeistert von dem Buch und freu mich schon jetzt riesig auf die Fortsetzung. Wie gut, dass ich nicht allzu lange darauf warten muss.
Von mir bekommt das Buch 5 Punkte von 5.
Rezension vom 11.05.2013 (1)
Inhalt:
„75 Jahre ist es nun her. Sie kamen mit ihren riesigen Fluggefährten und nahmen uns alles. Jetzt wollen sie mir auch noch meine Schwester nehmen. Mir bleibt nur ein Ausweg; ich muss mit Kayla die Sicherheit der Sklavenkolonie verlassen. Doch wie kann man vor einem Feind fliehen, der überall ist?
Die Erde befindet sich in Händen der Tesare. Die letzten überlebenden Menschen vegetieren in Sklavenkolonien. Als ihre kleine Schwester Kayla krank wird, sieht Brenna nur noch einen Ausweg, sie muss mit ihr fliehen, bevor die Tesare Kayla töten. Ohne Luca, der sie begleitet, wären die zwei Mädchen in der ihnen fremden Außenwelt verloren. Doch nichts lieben die Tesare mehr als die Jagd auf Menschen.“
(Quelle: http://www.savannah-davis.blogspot.de/2013/01/tesarenland.html)
Brenna lebt gemeinsam mit ihrer kleinen Schwester Kayla und ihrer Mutter in einer Kolonie, die von den Tesaren beherrscht wird. Dort gibt es kaum genug für alle zu essen und als Brennas Mutter auch noch mitgenommen wird, kämpfen die beiden Mädchen ums nackte Überleben.
Doch auch sie bleiben nicht lange in der Kolonie, sondern sollen gemeinsam mit anderen Kindern Kohle in einer Mine abbauen. Dort haben sie genug zu essen und eine warme Hütte. Doch dann wird Kayla plötzlich krank und Brenna weiß, dass die kranken Kinder nie wieder von der Krankenstation zurückkehren. Um zu verhindern, dass Kayla getötet wird, macht sie sich gemeinsam mit Luca und ihrer Schwester auf die Flucht. Ihnen bleibt nur ein Ausweg: Sie müssen die Rebellen finden, die gegen die Tesare kämpfen, denn nur sie haben Medikamente, um Kayla gesund zu machen.
Aber der Weg ist beschwerlich, denn Kayla wird immer schwächer und die Tesare sind hinter ihnen her. Und auch Luca ist nicht der, der er zu sein scheint. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt …. .
Meine Meinung:
Das Buch beginnt erst einmal ruhig, in dem man erfährt, wie das Leben für Brenna und Kayla in Kolonie D abläuft. Doch relativ schnell wird ihre Mutter von den Tesaren abgeholt und man fragt sich ständig, was mit ihr passiert und wie es mit den Mädchen weitergeht. Dann werden die Beiden selber abgeholt und es entsteht eine gewisse Grundspannung, die einen nicht mehr loslässt.
Zu Beginn hätte ich mir gleich ein bisschen mehr Informationen zu der Welt, in der Brenna und Kayla wohnen gewünscht. Wie haben die Tesare die Weltherrschaft übernommen? Haben sich die Menschen nicht gewehrt? Wie funktioniert das Leben in den Kolonien und gibt es eine Widerstandsbewegung? Doch all das erfährt man erst nach und nach, durch Erzählungen und Rückblenden. Das passt auf jeden Fall super in die Geschichte und verhindert, dass viele Erklärungen das Buch langweilig machen, doch es hätte mir den Einstieg in die Geschichte etwas erleichtert.
Als ich mich jedoch in der Welt von Brenna und Kayla zurecht gefunden hatte, war ich richtig fasziniert und konnte überhaupt nicht mehr aufhören zu lesen. Das Buch ist durchgehend spannend, was vor allem an der ständigen Bedrohung durch die Tesare liegt, aber auch daran, dass man nicht wirklich weiß, welche Pläne die Aliens verfolgen und ob Brenna, Kayla und Luca heil aus der ganzen Geschichte herauskommen.
Sehr gut gefielen mir auch die Perspektivwechsel, die zwar nur ab und zu einfließen, aber es dem Leser noch einmal ermöglichen, die Geschichte aus einer anderen Sicht zu sehen. Dabei achtet die Autorin Savannah Davis jedoch darauf, dass die Perspektivwechsel in der 3. Person geschrieben sind, die übrige Geschichte wird aus Sicht von Brenna in Ich-Form erzählt, was ich sehr gelungen fand.
Überhaupt finde ich, dass die Charaktere sehr authentisch sind und ihre ganz eigenen Charaktereigenschaften mitbringen. So kann man gar nicht anders, als richtig mit ihnen mitzufiebern.
Den größten Pluspunkt in meinen Augen bekommt das Buch jedoch dafür, dass sich die Autorin traut, den Leser zum Weinen zu bringen, ihn fassungslos zurückzulassen und einmal das altbekannte „alles wird gut – Schema“ aufzubrechen. Ich bin nämlich ein echter Fan von Büchern, die nicht so „rosarot“ sind und wenn es dann noch so gut in die Gesamtgeschichte passt, dann kann ich nicht anders als richtig begeistert zu sein, auch, wenn ich einige Tränen dafür vergießen muss.
Das Ende ist kein gemeiner Cliffhanger, lässt aber genug Fragen offen und Spannung aufkommen, so dass man sehnsüchtig auf die Fortsetzung wartet.
Fazit:
Diese Dystopie überzeugt mit einer neuen Idee, einer tollen Grundspannung und sehr authentischen Charakteren. Die Welt der Tesare hat mich total fasziniert und ich habe so mitgefiebert, dass ich sogar einige Tränen vergossen habe. Ein toller Auftakt, der richtig Lust auf mehr macht.
Von mir bekommt das Buch 4 Punkte von 5.





