Rezension vom 04.06.2012
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Benjamin ist Polizeibeamter in einer amerikanischen Kleinstadt und mit Abbi verheiratet. Seit Benjamin als Kriegsveteran aus Afghanistan zurückgekehrt ist, ist er nicht mehr derselbe wie früher. Traumatisiert wendet er sich von seiner Frau und von Gott ab. Als er ein ausgesetztes Baby findet, wird er mit Gefühlen konfrontiert, mit denen er nicht gerechnet hat.
Abbi ist das Gegenteil von ihrem korrekten und konservativen Ehemann. Als alternativer Hippie eckt sie mit ihren unkonventionellen Ansichten regelmässig in der Kirchgemeinde an. Abbi kämpft gegen Essstörung und hat Schuldgefühle wegen ihrer Unfruchtbarkeit. Als Benjamin ein Findelkind nach Hause bringt, ist sie mit der Situation überfordert.
Matthew ist sechzehn Jahre alt und lebt bei seiner Tante und seinen Cousinen. Aufgrund einer Erbkrankheit hat er sein Gehör verloren und braucht dringend eine Nierentransplantation. Matthew hilft Abbi ums Haus herum. Er spart Geld um seinen Vater zu besuchen, den er seit vielen Jahren nicht mehr gesehen hat und der seine letzte Hoffnung ist zu überleben.
Reise ans Licht ist ein Buch über Liebe, Vergebung und Familie. Es wurde aus der Sicht von Benjamin, Abbi und Matthew geschrieben, wobei sich die Protagonisten immer abwechseln. Die deutsche Übersetzung (Original in Englisch) ist flüssig und angenehm zu lesen. Ich kann das Buch allen empfehlen, die auf der Suche nach einem Roman mit Gefühl und Tiefgang sind.
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